Charaktervorstellung Tim "TAPPO" Alder

  • Charaktervorstellung Tim" Tappo" Alder

    Er sitzt auf einer Lichtung. Er reinigt seine Waffe, als er damit fertig ist, beginnt er vor sich hin zu reden.

    Tja Nate.... Hättest Du damit gerechnet. Der Junge mit der gelben Regenjacke, sitzt hier hält seine Waffe in der Hand und ist einer der Letzten, die noch leben.

    Er zieht seine Handschuhe aus und begutachtet seine Handgelenke.

    Eine Menge ist passiert. George ist bei Dir. Jacob wahrscheinlich auch und jetzt noch der Gamer. Ich konnte ihn nicht töten. Er gehörte immer zu uns.
    Er war zwar etwas anders aber trotzdem loyal. Ich weiß Menschen ändern sich aber so, dass Sie versuchen Dich zu erschießen.
    Warum konnte ich nicht abdrücken? Ich habe mein Leben und das Leben eines Freundes in Gefahr gebracht, weil ich dachte, der der vor mir steht gehört zu uns.
    Ich habe draus gelernt. Nächstes mal mach ich es besser.

    Er holt eine Flasche aus dem Rucksack.

    George Du schuldest mir verdammt viel Scotch. Wenn ich weiter dieses beschissenen Zeug hier trinken muss, dann werde ich bald verrückt.

    Er nimmt einen großen Schluck und schüttelt den Kopf.

    Verdammtes Dreckszeug. Ach so ich hoffe, du bist mir nicht böse George. Wegen dem Typem vom Kollektiv. Ich weiß Du hast gesagt,
    Du willst Sie bluten sehen aber er ist der letzte Überlebende und er hatte verdammt überzeugende Argumente.
    Er war einsichtig und wird für seine Freunde bürgen. Ihn zu töten, wäre nicht gerecht gewesen.

    Eine Gestalt nähert sich von hinten und legt die Hand auf seine Schulter.

    Er wird sich wohl für das Falsche entschieden haben.

    Die Gestalt schlägt Tim auf den Hinterkopf.

    Konzentriere dich auf das, was wichtig ist .

    Ein Lächeln huscht über sein Gesicht.

    Kleiner Bruder .

    Die Gestalt wendet sich zum gehen.

    Ohne Worte steht er auf, lädt seine Waffe durch und geht der Gestalt hinter her.

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    Er kniet auf einem Stein, vor ihm das endlose Meer. Er legt seine Waffe ab und beginnt zu sprechen.

    George ich hoffe, du kannst mir verzeihen. Ich hoffe du verstehst, warum ich das machen musste.
    Warum ich einem Menschen das Leben nahm. Ich sollte immer gerecht handeln.

    Doch ist es gerecht über das Leben eines anderen zu entscheiden. Ich habe ihm in die Augen geschaut. Er sah nicht ängstlich aus.
    Er wusste er würde sterben und trotzdem verspürte er keine Angst. Ich weiß nicht was mich trieb, doch Ich...Ich... habe einfach abgedrückt, ohne zu zögern.
    Bin ich jetzt ein Mörder? Ich hätte so viele töten müssen.
    So viele haben mir meine Freunde genommen und jetzt habe ich einen unbekannten, jemand der auch noch Freunde hat das Leben genommen.

    Sein Blick schweift über das Wasser.

    Ich hoffe, du hast ihn in Empfang genommen und es geht Euch dort besser.
    Bitte sag mir das Ich nichts falsch gemacht habe.

    Er hebt seine Waffe auf und nimmt das Magazin raus. Er holt eine Kugel aus seiner Jackentasche und drückt sie in das Magazin.
    Danach lädt er die Waffe nach. Er springt vom Stein und geht Richtung Wald. Während seines Weges summtt er die ganze Zeit eine paar Wörter.

    Einer nach dem anderen.

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    Tappo sitzt an einem Baum und denkt über das erlebte nach. Er nimmt einen Zettel und einen Stift heraus und beginnt zu schreiben.

    Hass. Hass manipuliert einen.
    Hat er immer gesagt. Ich sollte ihn nicht hassen.
    Wenn ich ihn hasse, kann er mich manipulieren.
    Er ist hier in der Nähe, dieser Zettel, der Schuss neben mir. Irgendetwas hat er.

    Er holt einen anderen Zettel raus und liest sich die Zeilen nochmals durch. Er steckt den Zettel wieder weg und schreibt weiter.

    Sollte ich ihn suchen.
    Besser nicht wenn er mit mir reden will hätte wir das schon längst getan.
    Auf jeden Fall muss ich jetzt aufpassen. Wenn er hier ist, könnten wir alle sterben.

    Er macht eine kurze Pause und überlegt.

    Mal schauen, ob ich es ihnen erzähle. Sie meinen Sie könnten bestimmen. Mal sehen was Sie machen, wenn er vor ihnen steht.
    Dann werden sie schon sehen. Es gab für mich schon immer nur einen wahren Mentor und wenn dieser alte Sack meint, er müsste mir Befehle geben, soll er nur machen.
    Mal sehen, wie gut er mit zerschossenen Beinen laufen kann.

    Tappo schmunzelt und holt sein Messer raus er wischt das Blut, das am Messer klebt, mit dem eben Geschriebenen ab. Danach holt er seine Streichhölzer raus und zündet das Blatt an.

    Informationen sind die tödlicheren Kugeln.

    Währen die Reste des Blattes abbrennen, ordnet er noch mal seine Gedanken und geht zurück.

    Hoffentlich ist Sophie nicht dumm. Sie sollte nicht versuchen sich einzumischen. Sowie es die anderen beiden versuchten.
    Ich glaube, ich sollte darüber noch mal mit Ihr reden. Sie bringt sich nur unnötig in Gefahr.

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    Tappo sitzt in einer Ecke und beginnt zu schreiben.

    Viele Leute, Viele potenzielle Gefahren und irgendwo da draußen ist er.
    Er wartet, er arbeitet mit ungewöhnlichen Methoden.

    Die meisten hier haben noch nicht realisiert, wer dort ist und welche Gefahren er mit sich bringt.

    Die einen spielen auf dem Boden Flaschendrehen. Die anderen sagen ich sei zu müde und soll mich ausruhen.

    Doch wenn er da ist, brauchen wir jeden, um da lebend rauszukommen.
    Wenn er vor uns steht, dann ist es zu spät.

    Tappo schaut sich noch mal um und beobachtet die Hilflosen. Er nimmt den Zettel und zündet ihn an.
    Er schließt die Augen um ein wenig ruhe zu finden, dennoch bereit jeden Moment zu handeln, falls etwas passiert.

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    Er bittet um eine Ablösung, um kurz frische Luft zu schnappen.
    Als er aus der Tür schleicht, schlägt über seinem Kopf eine Kugel ein.
    Tappo gibt ein Feuerstoß in die ungefähre Richtung des Schützen ab. Die Salve zischt durch die Nachtluft.
    Ungewiss, ob er getroffen hat, schleicht er sich an der Wand entlang Richtung Wald.

    Er beginnt zu rennen.

    Nach einiger Zeit erreicht er eine abgebrannte Scheune. Er stellt seine Waffe an die Überreste und nimmt etwas Asche in einem Gefäß mit.

    Sofort macht er sich weiter auf den Weg.

    Kurz bevor er sein Ziel erreicht, hört er die ersten Funksprüche.
    Angekommen auf einer Wiese, auf der zwei kleine Hügel sind, kniet er sich hin und beginnt mit seinen Händen zwei Löcher auszuheben.
    Er füllt jeweils gleich viel Asche hinein und bedeckt sie vorsichtig mit Erde.
    Als er auf jedes der Gräber eine Blume gelegt hat, kniet er sich vor Sie und legt seine Waffe vor ihm auf den Boden. Er beginnt leise vor sich hin zu sprechen.

    Nun seid Ihr wieder vereint. Ihr könnt nun Frieden ruhen.
    Ich habe einem Menschen das Leben genommen es tut mir leid.
    Du sagtest immer, niemand hat den Tod verdient.

    Tappos Funkgerät springt wieder an und er hört die Nachricht von Vitos Tod.

    Ich hoffe du verzeihst mir, wenn ich noch mehr Leuten das Leben nehme.

    Tappo hält sein Funkgerät in den Händen. Er blickt über seine rechte Schulter, eine Gestalt gekleidet in Schwarz steht dort und nickt ihm zu.

    Das war das letzte Mal, dass wir Gnade walten lassen haben.

    Tappo lächelt, als er die ganzen antworten hört. Mit einem Kopfschütteln beginnt er ins Funkgerät zu sprechen.

    Das letzte Mal.

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    Tappo steht in einem Waldstück. Er holt eine Pistole aus seinem Rucksack und begutachtet diese.
    Er zielt auf die Bäume vor sich und gibt ein paar Schüsse ab.
    Nach dem sechsten Schuss wirft er einen Blick über seine rechte Schulter. Er fokussiert sich wieder auf einen Baum und gibt erneut Schüsse ab.

    Wusstest Du es. Wusstest Du, dass er so war. Warum hast Du es mir nicht erzählt.

    Ein Schuss surrt durch die Nachtluft.

    Erinnerst Du dich noch, wie Ihr mir das beigebracht habt.

    Er visiert einen Baum, der etwas weiter weg steht an.
    Die Kugel fliegt durch die Luft und bohrt sich in das Holz.
    Er macht eine kurze Pause und guckt hinter sich.

    Kann ich ihm vertrauen?

    Die Gestalt schüttelt den Kopf.

    Hab ich mir schon gedacht.

    Was hältst Du von dem Mädchen. Glaubst Du, die anderen haben die richtige Entscheidung getroffen?

    Er lädt die Pistole nach und dreht sich leicht nach rechts.
    Die Gestalt regt sich nicht.
    Er hebt seinen Kopf und guckt der Gestalt in die Augen.
    Sie nickt mit einem Grinsen auf dem Gesicht.

    Er guckt kurz hoch.Die Gestalt tippt sich an den Kopf und zeigt dann auf Ihn.

    Ich verstehe.

    Nachdem er fertig ist, geht er zum Waldrand und setzt sich hin.
    Er zieht sein Mundtuch aus und fährt mit seinem Finger über eine Narbe am Hals.

    Jetzt sind wir schon zwei.


  • [i]Langsam atmet er aus und ein. Ein Lächeln zeichnet sich auf seinem Gesicht ab. [/i] [i]Er sagt es immer wieder zu sich selber.[/i] [b]Ich bin nicht alleine. Sie sind da. Sie haben mich nicht verraten.[/b] [i]Er dreht sich um, langsam geht er auf seine Brüder zu.[/i] [i] Im Augenwinkel sieht er seine wahren Gefährten aus den Büschen treten. Jeweils einen zu jeder Seite.[/i] [i]Er hebt seine Waffe. Seine Gefährten tun es ihm gleich. [/i] [i]Schüsse fallen.[/i] [i]Die Kugeln seiner Brüder durchschlagen seinen Körper.[/i] [i]Leblos sackt Tim zu Boden.[/i] [i][b]Leere.[/b][/i] [i]Er steht vor einer großen Tür. Langsam öffnet sich eine Seite. Tim tritt näher.[/i] [i]Eine Person geht ihm entgegen. [/i] [i]Er erkennt ihn, ein breites Lächeln zeichnet sein Gesicht.[/i] [b]George. Die Zeit ist gekommen. Ich habe gesagt, wir werden uns wieder sehen. [/b] [i]George schließt ihn in die Arme. Eine Träne läuft über Tims Gesicht.[/i] [b]Es war eine lange Zeit aber wir haben auf Dich gewartet komm mit. [/b] [i]Er geht neben ihm. Lange hat er dieses Gefühl von Freude nicht mehr gespürt. [/i] [i]Als er durch die Tür tritt, sieht er sie.[/i] [i][/i] [i] Sie alle. [/i][i]Alle haben auf ihn gewartet.[/i] [i][/i] [i]Einer nach dem anderen heißt ihn willkommen.[/i] [i]Sie setzen sich an einen Tisch.[/i] [i][/i] [i]Neben ihm sitzen seine Lehrer 13 und 14.[/i] [i]George sitzt an der Stirn der Tafel. Die alten[/i] [i]bekannten Gesichter setzen sich zu ihnen. [/i] [i]Er bemerkt das noch nicht alle Plätze belegt sind.[/i] [b]Ich werde nun auf Euch warten, sowie auf mich gewartet wurde.[/b] [i][b][size=24]Rest in Peace Tim Alder aka Tappo[/size][/b][/i]
  • [align=center][url='https://www.youtube.com/watch?v=GdU6snztM0A&index=4&list=RDe0roV0YWWwE'][b]Musik[/b][/url][/align] [align=center] [b]**Der Wind zieht über die Männer hinweg als sie ihren toten Bruder am Boden liegen sehen. Stille ummantelt die Szenerie und sogar das zittern der Hände ist nicht mehr zu übersehen als sie beginnen den Leichnam für das Begräbnis zu positionieren.**[/b] [b][color=#006400]“Kannst du mich kurz mit ihm alleine lassen? Nur für einen Moment?[/color][/b] [b][color=#FF8C00][/color][/b] [color=#FF8C00][/color][b][color=#FF8C00]” Natürlich…”[/color][/b] [b]**Der Mann mit der Mütze geht einige Meter weiter um Stöcke und kleine Äste zu holen, während sein Mitstreiter leise einige Worte an seinen verstorbenen Bruder widmet**[/b] [b][color=#006400]” Frieden. Nun hast du ihn. Danach sehnen wir uns doch in gewisser Weise alle. Vor einigen Monaten war er noch so weit entfernt. Selbst nach unseren gemeinsamen Erlebnissen. Du warst und wirst immer ein Teil von uns, von mir, sein. In uns und durch uns lebst du ewig. Es wird mir immer eine Ehre gewesen sein, neben dir gestanden zu haben. Trotz aller Ereignisse, gerade auch in der jüngsten Zeit, wirst du immer einer uns von uns sein. Ein Bruder. Leb wohl. “[/color][/b] [b]**Die Blätter die auf den noch blutigen Körper fallen, lassen das Bild fast friedlich wirken als der andere Mann zurück kommt und vorsichtig das gesammelte Holz um Tappo drapiert. Umrahmt von einem Sarg aus Stoff und Stöcken stellen sich die beiden Männer, immernoch sichtlich aufgelöst, neben ihrem Bruder. Der Mann mit dem Fischerhut beugt sich hinab und zückt ein altes Feuerzeug. Langsam beginnt er die Äste anzuzünden. Der andere zieht einen Flachmann aus der Tasche und öffnet langsam dessen Verschluss.**[/b] [b][color=#FF8C00]“ Wir stehen hier und nehmen Abschied von dir, Tim Alder. Von einem Kameraden. Einem Freund. Einem Bruder. Als Schüler einer der ersten warst du stets bereit alles zu tun, ohne Rücksicht auf dein eigenes Leben. Auch wenn wir differenzen hatten, so wirst du immer ein Teil von uns sein. Ein Teil der Geschichte und ein Teil von uns. Du wirst in jeder Träne, in jedem Lachen und in jedem Blutstropfen dieser und unserer Gemeinschaft weiterleben. Wir werden aus deinen Fehlern lernen und irgendwann zu dir kommen, wo wir uns in die Arme schließen und zusammen auf unser Werk hinab blicken. Wir werden dein Vermächtnis ehren und dich nie vergessen, kleiner Tappo. Verzeih uns unsere Taten und verzeih uns unsere zukünftigen Vergehen, schütze unsere Brüder von dort wo du nun bist und leite sie, wenn sie zu dir kommen um mit dir bis in die Ewigkeit zu feiern…”[/color][/b] [b]**Er nimmt einen Schluck und hält seinem Kameraden den Flachmann hin während er beginnt das Mundtuch Tappos um seinen Arm zu wickeln. Auch der Mann mit dem Fischerhut tut es ihm gleich, ehe er beginnt die Flüssigkeit über dem Gras zu vergießen. Stille hüllt sich mehrere Minuten um die Männer bis einer von ihnen etwas sagt**[/b] [b][color=#FF8C00][/color][/b][/align][color=#FF8C00][/color] [align=center][b][color=#FF8C00]“Fratello mi mancherai. Riposa in pace…”[/color][/b] [/align] [align=center][b][color=#006400]“Wir sollten nun wieder zu dem Frischling…”[/color][/b] [b][color=#FF8C00][/color][/b][/align][color=#FF8C00][/color] [align=center][color=#FF8C00][b] “Ja, du hast recht.”[/b][/color][/align]