Alexander's Tagebuch

  • Tag 1: Die Ankunft

    Wie fange ich nur an, damit das alles nicht so absurd klingt? Warum mache ich mir darüber eigentlich einen Kopf?

    Es war ein für mich zumindest normaler Montag, wenn man noch in Wochentagen lebt wie ich, als ich endlich in Lopatino ankam.
    Warum Lopatino? Ganz einfach wenn man von Myshkino meinem letzten Aufenthalt nach Norden wandert, landet man unweigerlich in Lopatino, außerdem war auf verschiedenen Funkfrequenzen immer wieder die Rede von Lopatino, also gibt es dort ja auch Überlebende.
    Aber das, was ich traf als ich dort ankam überraschte mich doch auch etwas.

    Ich begegnete direkt einer kleinen Gruppe von Menschen: Curtis, Boris, Ana und Nirusha alle von ihnen trugen Armbinden, 3x Gelb und 1x Blau. Ich kenne es noch aus Myshkino und meiner alten Gruppe das man Armbänder nutzte um sich zu identifizieren aber das es auch noch andere machten verwunderte mich, doch das war erst der Anfang. Erstmal das übliche halt, ausgefragt werden, wer man denn so ist was man hier macht und was man so plant.

    Dann zog mich Curtis aus dem Gespräch heraus und erzählte mir irgendwas von einer NRS, einem neuen Staat in Chernarus, was ein Schwachsinn, und irgendwelchen Reapern die ja so Gefährlich sein sollen. Nun er bot mir an doch auch Mitglied / Bürger der NRS zu werden, aber ich lehnte erstmal mit der Begründung es gehe alles etwas schnell ab. Zudem wurde ich das Gefühl nicht los das Curtis mental etwas labil sei. Nun Ana war für die aktuellen Umstände eine recht aufgeschlossene Dame, viel mehr erfuhr ich nicht.

    Wir gingen erstmal getrennt unsere Wege, Boris und Nirusha waren auch schon wieder verschwunden. Nicht nur ich fragte mich warum sie denn aus Lopatino verschwunden sind. Doch meine Walkie-Talkie und das regelmäßige abhören verschiedener Funkfrequenzen gab mir eine Antwort darauf die ich für mich behielt. Schien sehr wichtig zu sein.

    Nun, die beiden waren nach Vybor "verschwunden" und kamen nach gut 20 Minuten wieder zurück. Ein wenig Gespräch hier und da, und ich konnte endlich mal mit Boris reden. Er schien mir der Ruhigere von beiden. Letztlich erklärte er mir das Armbindensystem und auch was es mit der NRS wirklich auf sich hat, zudem teilt er meine Meinung das Curtis etwas instabil sei, bei seiner Argumentation zögerte ich auch nicht lange und entschloss mich dazu erstmal Bürger der NRS zu werden. Was einher ging mit der ersten Hibosbotschaft, ein alter Bewohner der NRS, Max war sein Name ist am selben Tag gestorben, davon wussten sie wohl nichts, nun er sendete seine letzten Worte über den Funk und die wollte ich einfach nicht wiedergeben dafür kenne ich die Leute einfach zu kurz. Jetzt lebe ich erstmal in seinem alten Haus, schon etwas gruselig finde ich. Aber mit Nirusha konnte ich immer noch nicht reden, sie ist wohl immer recht flink auf den Beinen und immer Unterwegs. Muss wohl an ihrer Polizistenausbildung liegen über die ich gerne etwas Erfahren hätte.

    Es vergingen Minuten und Stunden....

    Dann ging etwas von einem Plan durch die Runde zu mindestens redeten Curtis und Boris in Ana's Anwesenheit davon, als ich gerade an ihrem Auto vorbei ging. Boris war weniger davon überzeugt und versuchte Curtis davon abzubringen, Fehlanzeige, er verschwand in Richtung Vybor wohl um etwas zu klären. Curtis währenddessen fragte mich ob ich nicht Interesse hätte bei diesem Plan mitzuwirken, dieser aber Gefährlich ist, auch Ana wiederholte dies und erwähnte nebenbei das sie nur dabei ist weil es um eine Person geht die ihr auch Leid angetan hat. Genaueres wurde mir aber nicht gesagt. Es ging wieder Richtung Vybor.

    Dort angekommen führten Curtis und Boris erneut ein Gespräch, in welchem Boris, Curtis überzeugen wollte doch ruhiger Vorzugehen und zu warten, was er ablehnte... Curtis zog "Wutgeladen" weiter, während mich Boris aufklärte.
    Nach dem Gespräch ging ich weiter Richtung Kabanino, mit der Hoffnung dort auf Nirusha zu treffen, während ich im Hintergrund nur noch irgendetwas mit REAPER und DACH hörte.
    Wie durch Zufall sah ich auf meinem Weg nach Kabanino eine Frau, welche sich Feld einwärts bewegte zur alten Militärbasis zwischen Vybor und Kabanino. Ich folgte ihr unauffällig vielleicht weiß sie ja mehr als ich jetzt weiß und im Gebiet von Militärbasen kenne ich mich durch meine Vergangenheit eh relativ gut aus.

    Sie lief aber weiter zum Hügel südlich der Basis, dort gibt es eigentlich nichts besonderes so dachte ich, aber trotzdem folgte ich ihr Unauffällig, während sie wohl um den Hügel schlich, ging ich den Hügel einfach hinauf, von unten waren schon Umrisse von Zelten zu sehen.
    Mal fragen wie es den Mensch geht die hier ihr Lager aufgeschlagen haben, aber es war niemand da... Doch dann fielen Schüsse, erst einer dann mehrere aus Nordöstlicher Richtung. Um nicht beschossen zu werden, verließ ich den Hügel schnell wieder in Richtung Militärbasis. Dort nutzte ich mein Funk um nach dem Rechten zu fragen. Ich hörte nur Ana, welche mir nach Auskunft meiner Postion sagte, das ich dort in Gefahr sei, und sie wieder auf dem Weg nach Lopatino sind, mit einer Geisel der Reaper. Darauf hin endete der Funkkontakt.

    Zurück in Vybor fragte ich mich zunächst warum eine Geisel und was hat das Gebiet um das alte Militärlager damit zu tun... Also wieder Funk, dieses mal hörte ich aber nicht Ana sondern Nirusha, welche immer noch am Hügel war sowie eine weitere Stimme, welche sich als Joseph ausgab, diese Klang teilweise Geisteskrank, teilweise normal, das größere Übel war aber das diese Stimme irgendetwas von Nirusha wollte. In seinen letzten Worten hatte Max irgendetwas vor sich hingemurmelt aber ob es zu Joseph passte wusste ich nicht....
    Lange Rede, kurzer Sinn, machte ich mich wieder auf zum Hügel um Nirusha ausfündig zu machen und sie sicher zu mindestens nach Vybor zu bringen. Dort angekommen sah ich Nirusha und einen Kerl den Hügel hoch rennen, ich wusste nicht um was es ging geschweige denn was passiert ist. Im Endeffekt distanzierte sich der Mann auch wieder von Nirusha und wir beide machte und auf den Weg. Auf diesem haben wir hier und da ein paar Wörter getauscht, sie scheint eine echt nette Frau zu sein, so schien es kein Wunder das Max in seinen letzten Worten über Funk auch noch etwas über Nirusha sagte obwohl er sie nur einen Tag kannte.

    Eigentlich dachten wir, als wir in Vybor angekommen sind das ganze Chaos für heute vorbei, aber Fehlanzeige. Wir hörten die Stimmen von Curtis, Boris und Ana an einem alten Gebäude, mit ihrem Auto in der eine Person saß. Irgendetwas mit Geisel und Folter hörte ich nur, Curtis soll das ganze wohl geplant und durchgeführt haben. Eine Moralische Katastrophe, gerade für jemanden der vom Militär kommt, egal wie schlecht die Zeiten sind, Menschen Foltern das geht definitiv nicht, Informationen kann man noch anders beschaffen. So war es dann auch nicht unerwartet als die "Geisel" beim kurzen Ausstieg aus dem Auto direkt einen Fluchtversuch unternahm. Gucci, Gucci hörte ich nur. Dann war da nur noch Rauch, aber der "Idiot" hielt die Rauchgranate in seiner Hand und hinterließ eine schöne Spur, die ich verfolgte. Ich rief die ganze Zeit "Bleib stehen, das ganze hat doch eh keinen Sinn und wenn du nicht stehen bleibst schießt noch einer auf dich und du wirst Verletzt" aber er hörte nicht, Schüsse fielen und er wurde unweigerlich getroffen. Ich versuchte ihn zu beruhigen aber er blieb einfach nicht still, bis Nirusha kam. Zu ihr hatte er wohl Vertrauen. Sie half ihm wieder auf die Beine, von ihm war nur noch ein Stottern zu Hören, während Nirusha mit ziemlich angewiderter Stimme entweder vor sich hinfluchte oder das ganze für den Funk bestimmt war. Fakt ist sie war von der ganzen Sache nicht überzeugt, genauso wenig wie ich übrigens aber nun ich war hier wohl nur eine Randerscheinung und ließ die beiden in Ruhe zurück zur Straße gehen an der ich sie das letzte mal sah. Selbiges gilt für Curtis, Boris und Ana.

    Das alles an meinem ersten Tag. Die NRS scheint wohl ziemlich zwei gespalten zu sein, einmal Curtis und vielleicht Ana und auf der anderen Seite Boris und Nirusha, ich würde zu gerne Wissen auf welcher Seite Max stand, vielleicht hat er auf dem Airfield auf dem er Starb irgendetwas hinterlassen, irgendetwas was auch mir hilft die ganze Situation besser zu begreifen. So wie das ganze jetzt ist, sehe ich mich auch auf der Seite von Boris und Nirusha. Curtis ist einfach psychisch zu Instabil um solche Entscheidungen zu treffen, ich zweifle sogar etwas daran das er beim Bund war so wie er sagt, dort wäre man mit so einer Mentalität schon durch alle psychischen Tests gefallen. Mal sehen was der Heutige Tag mit sich bringt. Ich werde mich zum Airfield machen und schauen ob Max noch irgendetwas hinterlassen hat. Auch werde ich wohl Curtis im Auge behalten und Boris oder Nirusha fragen was denn alles noch passiert ist. Vielleicht treffe ich ja auch einen dieser Reaper und kann ihn mal fragen was es mit dem ganzen hier auf sich hat.

    Legt seine Stifte und beschriebene Blätter gefaltet zurück in den Rucksack und macht sich auf den Weg.

  • Tag 2: Die Überraschung

    Ich kann nur Erahnen was hier los ist, aber so viele Menschen die auf einmal nach Lopatino strömen dürften wohl einen Grund dafür haben.
    Dann noch dieser Zettel am Rathaus von Lopatino, irgendetwas von NAPA, und invasien Ausländischen Kräften, gut das ich hier aufgewachsen bin, habe ich ja nichts zu befürchten.

    Nichts desto trotz scheint mir recht viel Trubel und Bewegung um diesen Ort zu sein. Curtis wirkt sehr sicher in seinen Gedanken auch wenn ich diese nicht nachvollziehen kann... Boris naja er ist wohl mehr um sich und Nirusha besorgt als um alles andere. Nirusha selbst scheint mir aber etwas durch den Wind zu sein, mal hier mal dort und dann wieder wo anders und immer vollkommen durch den Wind was da wohl los ist, aber ich mag sie, sie bringt trotzdem eine innere Ruhe mit sich die ich lange nicht mehr gesehen habe. Oh und dann haben wir ja noch Ana, ach Gott, sie sollte wirklich lieber auf sich aufpassen nicht das noch etwas schlimmes passiert.

    Mhh... Einer dieser fremden Menschen, ich glaube Mike sprach mich an, er betreibt irgendein Lager oder so und tauscht Sachen ein, was ich nicht verstehen kann ist, warum er sich ausgerechnet in diesen Tagen auf den Weg nach Lopatino gemacht hat, durch das Reapergebiet, ziemlich riskantes Unterfangen für jemanden mit soviel Gütern, aber irgendwie hat er es ja geschafft.

    Ich traue dem ganzen aber nicht, es wirkt einfach zu friedlich für diese Angespannte Atmosphäre die in der Luft liegt, das sagt mir zu mindestens mein Gefühl...
    *Gähn*

    Wenn ich nicht immer so müde wäre, dann würde ich vielleicht auch Hilfreicher sein. Na dann. Für heute soll das reichen, viel mehr ist eh nicht passiert und wenn werde ich es noch ergänzen.

    Legt sein Stift und die Blätter in sein eingerichtetes Regal, legt sich aufs Bett und schließt langsam die Augen.

  • Tag 3 Part 1: Die Vermutung

    Es ist gerade einmal Mittag, ich habe noch nicht viel getan außer aufzustehen und ein wenig in Lopatino herum zu "taumeln" mir ist direkt aufgefallen, das meine nun ja Mitbewohnerin würde ich sie nicht nennen, aber sagen wir einfach mal Bekanntin ihre Sachen über Nacht gepackt hat und fort ist, zumindest ist ihr Lagerfass und alles "verschwunden" und das ohne ein Wort, ja sie ist mir keine Rechenschaft schuldig, aber ich habe sie so kennengelernt und eingeschätzt das sie sich wenigstens verabschiedet.

    Aber das ist ja nicht das einzige, Lopatino scheint wie ausgefegt, als wäre irgendetwas passiert, irgendetwas dramatisches. Ich glaube ich werde mich mal auf die Suche begeben, vielleicht treffe ich ja Boris oder Curtis und einer von beiden wird mir definitiv erzählen können was passiert ist.

    Verlässt sein Haus nachdem er seine Schreibutensilien wieder im Regal verstaut hat um nach Boris oder Curtis zu suchen.

    Part 2: Die Erkenntnis

    Meine Vermutung war richtig, das sagte mir zu mindestens Boris als ich ihn an der alten Lagerhalle in Lopatino traf. Mit irgendeinem fremden der sagte, er sei der Bruder von Curtis.
    Fakt ist, in der gestrigen Nacht überschlugen sich die Ereignisse. Boris fasste sich sehr kurz, aber das hat mir schon gereicht um meine Meinung zu prägen. Oh man. Ich könnte Kotzen, gerade wenn ich höre das die Reaper Ana auf dem Gewissen haben, ja sie hat auch geschossen aber trotzdem sie war Schwanger, ich meine was hat sie sich dabei nur gedacht. Rache schön und gut aber ich bin einfach nur zu tiefst erschüttert, vorallem das dies bei einem Treffen passiert ich weiß nicht wer an dem ganzen Schuld ist, ob es Curtis sturer Hass war der das ganze in die Richtung gelenkt hat oder die Reaper, dies würde ich zu gerne wissen, Curtis werde ich definitiv nicht mehr befragen können er ist ja auch Tot.
    So zusammengefasst, waren es wohl nur unglückliche Zufälle und ein "Hinterhalt" der Reaper gepaart mit der Egomanie und dem Hasstrip auf dem Curtis lief.

    Was ich nur hoffe ist das es Nirusha gut geht, sie schafft es ja irgendwie immer dort zu sein, wo Probleme auftreten.
    Mal sehen was meine Funk-Durchsage bringt. Ich würde nämlich mehr wissen als, das was Boris mir gesagt hat. Die NRS steht wohl vor dem Verfall. Nun ich sah mich eh nicht als festes Mitglied der NRS aber ihr Armband soll wohl Schutz vor einem Unbekannten Räuber bedeuten, weshalb ich es erstmal bei mir behalte.

    Legt sein Buch zur Seite, und funkt erneut seine Rundnachricht, ohne Antwort....

  • Part 3: Das Ende

    Und schon wieder eskaliert das ganze, warum? Es gab doch schon eine "Friedliche" Lösung in Form eines Vertrages zwischen der NRS und der Reaper. Ja der Vertrag war vielleicht nicht der beste für die NRS bzw. dessen Bürger aber er wäre definitiv besser gewesen als das was passieren wird, sollten meine Bedenken wirklich war sein. Ich habe zu Boris extra noch gesagt, nachdem der Vertrag unterschrieben war, das man vielleicht mal eine größere Runde an einem Neutralen Ort zusammenholt mit irgendjemand neutralem als "Schlichter", um den Vertrag für beide Seiten lukrativ zu machen, denn nun ja die folgenden Ereignisse erinnern mich ein wenig an den Geschichtsunterricht von damals und den schlechten Verlierern nach "Kriegen" und genau das hätte man verhindern können.

    Aber nein, was macht Boris, er steigt einfach ins Auto, fährt mit "falschem" Vorwand zu den Reapern und erschießt beide wobei ich mir beim Reaper selbst nicht so sicher bin, er ist ein ziemlich zäher Bursche und Boris hat sich direkt wieder verzogen, das Mädel tut mir irgendwie ein wenig Leid, im Funk und in Lopatino erweckte sie bei mir den Eindruck einer netten jungen Frau, aber das kann natürlich auch Fassade gewesen sein. Fakt ist es hätten nicht noch mehr Leute sterben müssen, außerdem sollte der Reaper selbst mit dem Leben davon gekommen sein, wird er sich definitiv mit aller Gewalt rächen, Boris kann sich dann schon mal sein Grab aussuchen und wie es um den Rest steht wüsste ich auch gerne, zu viele mögliche Eventualitäten und Ereignisse die auftreten könnten.

    Genau deswegen kann ich Nirushas Reaktion auf die Taten von Boris nachvollziehen, das reine Töten wird unweigerlich nur zu noch mehr Toten führen und davon gab es schon genug von, desweiteren hätte er ja auch bei dem ganzen Scheiß selbst drauf gehen können. Oh man die "arme" Nirusha sie steckt momentan in einem Richtigen Zwiespalt und das ganze kann unfreiwillig schmerzhaft enden.

    Ach und dann gibt es auch neue Bürger in Lopatino, einmal diesen Vladimir oder war es Vitaly ich weiß es nicht er hat uns jedenfalls nach Lopatino gefahren um Ana's Leiche an einem geeigneterem Ort zu begraben mit uns ist Boris, Nirusha, Mike, Kyle und meine Wenigkeit gemeint. Oh und dann gibt es diesen Kyle, er macht einen netten Eindruck auch wenn er ein wenig verstört daher kommt, aber wer ist das prinzipell nicht in dieser Zeit? Von meiner Seite aus würde ich sagen wir verstehen und sehr gut, was auch für das Verhältnis zu Nirusha gilt, ich meine sie hat ihm schon nach wenigen Stunden das Schießen beigebracht, das macht man nicht einfach mal so bei einem Fremden.

    Letztlich ist noch viel mehr passiert unter anderem traf ich auf einen Joseph der außerhalb von Lopatino sein Lager aufgeschlagen hat und ein sehr merkwürdiger aber von Natur aus gesinnter Mensch ist, er soll wohl naja so sagt Boris es zumindest auch nicht vor dem einen oder anderen Überfall zurückschreiten sollte sich jemand seinem Lager unerlaubt oder feind-sinnig nähern. Sonst ist er ein netter Kerl mit dem man sich wunderbar über die Ruhe und Natur unterhalten kann. Ich bin gespannt was die Zeit in und um Lopatino aus ihm machen wird.

    Was bleibt ist meine Sorge vor einem möglichen Überleben des Reapers und seiner Rache, auch wenn ich davon theoretisch verschont bleiben sollte. Ich möchte einfach nicht das noch irgendwer stirbt auch wenn er einen guten Grund hätte Boris zu töten.

    Fällt müde in sein Bett während er in seinen Gedanken mögliche Szenarien durchspielt

  • Tag 4: Die Trauer und der Neuanfang

    Vieles ist nicht passiert, aber das was passiert ist, hat zumindest "unsere" kleine Welt verändert und es ist noch völlig offen ob zum positiven oder negativen. Darüber will ich auch gar nicht urteilen.
    Nun es war am Mittag als Niru und Boris gemeinsam in Richtung Airfield unterwegs waren um dort ein Zelt zu holen welches wir zuvor dort zurückgelassen haben, doch sie waren deutlich länger weg, denn nur für das Zelt hätten 10 Minuten mit dem Auto locker gereicht. Es dämmerte mir schon als Niru alleine aus dem Auto ausstieg und Boris Barret trug und seine Armbinde in der Hand hielt, zudem war ihr Gesicht von Tränen getränkt, an ein Ansprechen also nicht zu denken. Während sie zur Kirche wanderte und dabei weiter Tränen vergoss, überlegte ich mir was den nun passiert sei und damit meine ich nicht das Boris wohl gestorben ist, was mich übrigens auch mit nimmt, deutlich mehr als den Tot von Curtis. Denn Boris war schon ein guter Kerl, etwas von der Situation gezeichnet aber vom Kern her anständig und aufgeschlossen.

    Was jetzt? War die Frage die in meinem Kopf entstand, neben der Frage: Wie geht es Niru und kann ich ihr irgendwie helfen? Doch diese Frage konnte ich bis jetzt nicht aussprechen.

    Lasse ich das außen vor, so gab der Tag auch nicht viel her außer, ein echt abgefahrenes Gespräch zwischen Niru und Joseph nachdem Niru gerade aus der Kirche kam, in dem es um die Sicherheit der Stadt ging und das Joseph da gerne helfen möchte etc. aber der Mitfühl samste ist er definitiv nicht.

    Oh dann gibt es da noch Artjom er ist wohl nur auf der Durchreise, ein nun Ex-Militär, er war Lieutnant und hatte ein eigenes Batallion, er hat mir angeboten ein paar Tricks zu zeigen und ähnliches mal sehen ob ich das noch Annehme oder nicht, sonst ist er echt ein netter Kerl und hat auch ein paar Gespräche mit Nirusha geführt, worum es da ging weiß ich allerdings nichts. Dann gibt es noch Natalya, eine sehr ruhige aber nette Dame, die nach ihrer Familie sucht, ich würde ihr gerne dabei helfen aber da ich ja selbst erst ein paar Tage hier bin, wird das etwas schwierig, allerdings könnte ich ihr beim nächsten mal sagen das ich in Myshkino und Umgebung nichts gehört habe, das dürfte ihr bestimmt auch schon etwas helfen.

    Letztlich gab es noch die ein oder andere Person aber die waren nur von "Zweitrangiger" Bedeutung nicht, das ich sie nicht schätzen würde, aber nun dafür waren die 5 Minuten Sichtkontakt + kurze Unterhaltung einfach zu wenig.

    *Überlegt kurz ob er nicht noch etwas vergessen hat*

    Fast hätte ich es vergessen, da waren noch so zwei Bewaffnete Typen Neo und ach sein Name ist mir wieder entfallen, Grüne Armbinden und so, die wollten was von Boris, nun der ist jetzt Tot, nachdem ich ihnen erzählt habe was passiert ist, meinten sie doch gar die ganze Geschichte in Frage zu stellen und Indirekt Nirusha für den Tot von Boris verantwortlich zu machen... Die sollten bloß aufpassen was sie hier sagen und vor allem wie sie es sagen. Hier unterstellt niemand in meiner Gegenwart das Nirusha für den Tot von Boris verantwortlich ist geschweige ihn getötet hat das selbige gilt auch für das Andeuten, dafür ist sie einfach nicht fähig und war zu sehr mitgenommen von der Sache.
    Sollte ich sie je..

    Hört mit dem schreiben auf da sein Stift leer ist, die Intention bleibt zunächst weiter in seinem Kopf, er wird aber nicht davor zurückschrecken diese auch klar zu deutlich zu machen

  • Tag 5 / 6: Unklarheit und Besonnenheit

    Ach wie fange ich nur an? Viele ist geschehen und dann doch wieder nicht oder wie soll ich es am besten sagen? Na ich glaube ich fang am besten mal damit an was eben doch nicht passiert ist.
    Die Reaper sind wohl doch nicht tot, zumindest "Der Reaper" lebt noch er wollte irgendetwas von Boris wissen, verständlich nach allem was da so lief aber leider konnte ich ihm auch nicht helfen und ich dachte schon an das Schlimmste als er da in Vybor in die Polizeistation kommt mit dieser Luna, er hatte mich eben mit seiner Waffe bedroht und war echt Bedrohlich wie schon gesagt ich konnte es ihm nicht übel nehmen. Schließlich endete es damit das er mich nicht als Gefahr sah und meinte wir sind soweit Friedlich, damit hatte ich natürlich keine Probleme, da ich mit der NRS eh nicht soviel anfangen konnte, war ja zwangsläufig für mich als Bürger von Lopatino.

    Lopatino wo ich es gerade Anspreche, wirkt auch wie ausgefegt, keiner mehr da zumindest habe ich die letzten Tage dort keinen mehr getroffen seitdem Neo und sein anderer Kollege dort waren. Also war ich immer auf dem Weg zwischen Lopatino und Vybor um wenigstens irgendwo Leute zu treffen um nicht ganz alleine zu sein, denn dafür hätte ich auch in Myshkino bleiben können, da wäre wenigstens von Anfang an "Frieden" gewesen.

    Nun als ich mich ein wenig mit Luna unterhielt über dieses und jenes also nichts wichtiges, als sich ein älterer Herr näherte, Oleg war sein Name. Sein Nachname war mir doch recht bekannt, ich hörte ihn schon einmal als ich mit einer Natalya redete, zufällig war genau diese seine Tochter die er suchte bzw. die ihn suchte. Leider konnte ich Oleg nicht viel mehr sagen außer das ich Natalya das letzte mal in Lopatino sah und das, dies auch schon ein wenig her sei also ihr aktueller Aufenthaltsort zu mindestens mir fremd sei. Genau als ich dies sagte, kam aus dem Off eine Stimme die meinte "Natalya ist nicht mehr in Lopatino", anstatt sich offen zu zeigen versteckte sich diese Person wohl... doch ihr Versteck war ziemlich offensichtlich einfach hinter dem nächsten Busch direkt neben der Straße, ein Orangenes Armband und sein Name war Vitaly oder Vladimir, ich sollte mir diese Namen echt mal aufschreiben. Nun er wollte Informationen tauschen, er suchte den Reaper und wollte dafür Oleg ein wenig über Natalya Auskunft geben. Nur leider wussten weder Oleg, Luna noch ich wo der Reaper sei, weil er vor wenigen Minuten einfach so verschwunden ist... Naa... aus Zufall wurde der Reaper von Vitaly oder Vladimir oder so im Nachbarshaus erspäht, da ich zu dieser Konversation nichts beitragen konnte und wollte und außerdem lieber in Sicherheit lebe, machte ich mich dort mal vom "Acker" und ging Richtung des alten Supermarktes in Vybor...

    Und was passiert? Richtig es fängt an zu Regnen und welcher Idiot hat seinen Regenmantel mal wieder in Lopatino gelassen? Richtig der gute Alexander also ich. Dies hatte zur Folge das ich mir Unterschlupf in einem leerstehenden Haus gesucht habe, in dem ich übrigens jetzt immer noch bin. Zumindest gab es hier Fenster und man konnte jeden sehen der die Hauptstraße runterlief. So sah ich nach einigen Minuten des Dauerregens und ermüdeten Tropfens eine junge Dame die Straße entlang laufen.. Ich hatte sie zuvor schon gesehen, in Begleitung eines Mannes, sein Name war Artjom ein Ex-Militär welchen ich durch Zufall im Funk hörte, in dem er nach Hilfe fragte, es ging um eine Zündkerze, diese hatte ich zufälligerweise sogar im Lager und da ich eh kein Auto hatte, dachte ich mir kann ich sie auch abgeben. Also trafen wir uns beide in der Kurve zwischen Vybor und Kabanino, dort war er alleine Unterwegs und damit er immer erreichbar ist, hatte ich ihm noch eine Batterie für das Funkgerät mitgegeben.

    Es war wohl Zufall das ich Artjom eine gefühlte Ewigkeit wieder in Vybor sah, dieses mal nur mit Auto und er war eben nicht allein wie ich schon gesagt hatte, bei seiner Mitfahrerin handelte es sich um Sasha, seine jüngere Schwester, sie war sehr Wortkarg aber man muss ja auch nicht mit jedem reden gerade wenn diese Person wie ich Vermummt durch die Gegend läuft und eine Waffe auf dem Rücken trägt. Aber das war hier irrelevant, Artjom hatte es irgendwie geschafft seinen Benzinkanister zu verlieren und so stand er eben an der Tankstelle in Vybor und versuchte mit leeren Wasserflaschen den Tank zufüllen, ein Trauerspiel hätte er das alleine machen müssen, also half ich ihm ein wenig, damit er nicht noch in Stunden dort sitzt und sein Auto betankt.

    So schnell er aufgetaucht war, war er auch wieder weg, er hat sich immerhin bedankt aber viel mehr Konversation war auch nicht dabei, das änderte sich als die beiden wieder in Vybor auf tauchten, es war schon Abend genauer zu der Zeit als der Reaper mich im Polizeigebäude von Vybor etwas ausfragte. Nun ihm ist es nicht entgangen das dort ein Auto langsam vorbei schlich, also schlich er selbst raus nachdem er mit mir fertig war. Ich war auch raus und nun wurde direkt etwas von Artjom "ausgefragt" nichts wildes aber er war schon Interessiert was hier so passiert und was ich noch so hier in Vybor mache. Ich erzählte ihm was passierte und er suchte dann eben nach dem Reaper ich wusste nicht warum, aber genau in dieser Zeit konnte ich das ein oder andere Wort mit Sasha austauschen, sie scheint mir sehr zurückgezogen zu sein, aber dennoch offen zu Personen denen sie Vertraut. Beide waren auf den Weg in Richtung Khlem, dort wollten sie einen kleinen 14 Jährigen Jungen abholen, der über Funk nach Hilfe gerufen hatte.

    Viel mehr habe ich nicht mitbekommen außer das eben Sasha dann im Regen wieder durch Vybor ging in Richtung Lopatino, im Schlepptau waren Artjom und wohl besagter kleiner Junge.
    Aber ich war zu Müde um das noch genau zu erkennen.

    Eine kleine Liste von Leuten die ich somit jetzt schon getroffen habe und kenne:
    Artjom = Ex-Militär, streng aber aufgeschlossen und hilfsbereit, im Ernstfall aber bestimmt zu allem bereit. Ist bis jetzt immer mit seiner Schwester unterwegs. Zuletzt gesehen in: Vybor heute
    Sasha = Eine zurückgezogene, höfliche junge Dame, Schwester von Artjom und bis jetzt immer mit ihm Unterwegs. Zuletzt gesehen in: Vybor heute
    Der Reaper = Ehrlich, nicht aggressiv, auf Frieden aus. Sucht wohl dennoch nach Boris um die Sache endgültig zu klären. Zuletzt gesehen in: Vybor heute
    Luna = Höfliche, offene Frau, recht kommunikativ, mehr weiß ich nicht. Zuletzt gesehen in: Vybor heute
    Oleg = Höflich, älter, definitiv keine Gefahr, ist auf der Suche nach seiner Tochter Natalya. Zuletzt gesehen in: Vybor heute
    Natalya = Aufgeschlossen, friedlich, höflich und auf der Suche nach ihrer Familie. Zuletzt gesehen in: Vybor auf dem Weg nach Lopatino vor 1 1/2 Tagen
    Vitaly / Vladimir oder so = Unklares Bild, Problem mit dem Reaper? Hat Informationen zu Natalya. Zuletzt gesehen in: Vybor heute
    Joseph = Definitiv etwas verstörend, in Ruhiger Umgebung aufgeschlossen, ruhig und entspannt. Könnte aber durchdrehen. Zuletzt gesehen in: Außerhalb von Lopatino vor 1 Tag
    Boris = Präsident der NRS, war auf dem Weg nach Solnichy, Idee dahinter unklar, war am Ende verwirrt und deprimiert. Zuletzt gesehen in: Lopatino vor 2 Tagen
    Nirusha = Polizistin, zurückhaltend, nett, freundlich, war in ständiger Gefahr, vielleicht ist sie deswegen verschwunden. Zuletzt gesehen in: Lopatino vor 2 Tagen

    Während ihm die Augen zufallen, legt er die beschriebenen Blätter und seinen Stift wieder in seinen Rucksack zurück und denkt schon an den nächsten Tag.

  • Tag 7: Freude, Leid und Trauer

    Der Tag war zunächst Recht unspektakulär, nachdem es gestern dauern regnete, konnte ich heute endlich wieder raus ohne meine ganzen Klamotten zu zerstören, die einzigen die da waren, waren eh die Untoten also mal wieder von Vybor nach Lopatino um mal für den Notfall eine Regenjacke einzupacken und wie der Zufall es wollte traf ich auf Nirusha und Artjom, wo allerdings Sasha geblieben war wollte keiner sagen, wohl wieder aus dem Staub gemacht. Und was Niru so gemacht hat, wollte sie auch nicht sagen, aber ein Glück bin ich da eh nicht nachtragend und es ist ja ihre Entscheidung was sie so treibt. Ich wusste auch nicht warum, aber sie fragte mich um eine Jacke und nun da ich eigentlich jedem Helfen möchte wo ich kann, gab ich ihr meine Regenjacke die ich eigentlich für mich mitnehmen wollte, aber der Himmel sah heute eh nicht nach Regen aus also schien es kein Problem zu sein sie erstmal abzugeben. Artjom war in der Zeit recht ruhig irgendwas schien ihn zu beschäftigen aber ich fragte einfach mal nicht nach.

    So trennten sich unsere Wege fürs erste, bis ich sie auf dem Weg nach Vybor wieder traf, Niru sollte dort irgendjemanden treffen und sich dort einfinden und so dachte ich wäre es keine schlechte Idee sie zu begleiten, angekommen in Vybor verbrachten wir zunächst etwas Zeit im Polizeigebäude und hatten einfach noch etwas Spaß, gerade aus dem Fakt das sich die Verabredung von Niru deutlich verspätete, nicht um ein paar Minuten nein, das Treffen wurde erstmal um ein paar Stunden nach hinten verlegt....

    Artjom und Niru machten sich erstmal wieder auf den Weg, wohl Richtung Gasthaus zwischen Vybor und Lopatino, ich hatte nicht die Intention ihnen zu folgen, aber da ich noch mal zurück nach Lopa musste um mir ein paar Vorräte für meinen länger reichenden Tagesmarsch holen wollte, traf ich sie früher oder später eh wieder. Das war aber auch wieder erst auf dem Weg in Richtung Vybor, dieses mal waren sie aber zu dritt. Sie redeten etwas, die Themen habe ich nicht mehr im Kopf, da ich mich aber auch nicht direkt einmischen wollte, ging ich etwas versetzt von ihnen außerhalb der Straße weiter.

    Mal wieder in Vybor angekommen, kamen der Junge und ich dann mal etwas in ein Gespräch er ist erst 14 Jahre alt und heißt Andreji, hat seinen Vater verloren und selbst begraben was er auch direkt Dr.Chloe Young erzählte als wir sie in Vybor trafen, sie machte einen echt sehr netten Eindruck und war sehr offen, während des Gespräches bzw. besser dem Kennenlernen erzählte sie etwas von einem Edens Gate, welches sie sich mal genauer anschauen wollte. Es lief letztlich darauf hinaus das sie sich auf den Weg in Richtung des Edens Gate machte und wir weiter auf die Verabredung von Nirusha warteten.

    Und warteten und warteten.... Erwähnte ich schon das Nirusha ungerne wartet? Wenn nicht habe ich es jetzt gemacht... Wir hörten Autogeräusche und sahen auch ein Auto aber schnell machte sich Enttäuschung breit, es war nicht Nirus Verabredung sondern eine Person die sich Aiden Winters nennt, viel habe ich nicht mitbekommen weil Artjom ein Gespräch mit ihm führte und ich währenddessen den kleinen Andreji in einem Haus versorgte, nachdem er von den Zombies getroffen worden ist. Irgendwas von Sergeant habe ich mitbekommen und er sei wohl nur auf der Durchreise.

    Nachdem er weiter fuhr, ging das warten weiter.. unerträglich lange bis wir am Horizont endlich Menschen erkannten die auf die Beschreibung der Person passt mit welcher sich Niru treffen wollte. Artjom und Andreji waren schon weg, ich blieb noch etwas bei Niru bevor sie auch zu mir meinte ich sollte mich entweder aus dem Staub machen oder Verstecken.. Ich entscheid mich für die zweite Variante, und nunja ich war überrascht als ich die Personen sah mit denen sich Niru traf. Es waren 3 Personen, von ihnen kannte ich zwei. Der Reaper selbst und Luna beide erst gestern getroffen, ich fragte mich schon was Niru mit dem Reaper zu besprechen hatte, nachdem er mir sagte es sei eigentlich alles geklärt und es herrsche soweit Frieden. Die dritte Person war mir fremd wohl irgendein neuer, nach Diego sah er eh nicht aus, wobei dessen Kopf hing ja am Morgen noch an Vybor's Polizeistation mit irgendeinem Text darunter, es war nicht schön anzusehen, gerade weil er meines Wissens nichts böses verbrochen hat.

    Mein Versteck war aber scheinbar nicht sehr gut, oder ich habe doch zu viele Geräusche gemacht, ich bin nochmal mit einer Ausrede davon gekommen, aber habe mich dann mal lieber vom Acker gemacht wie Luna es auch empfahl...

    Ich hörte nur noch aus einiger Entfernung wie sich Artjom noch mit Luna unterhielt, um was es ging wusste ich nicht, ich sollte mich nur in Richtung Gasthaus aufmachen und schauen was mit Andreji ist, der schon vor gelaufen war.

    Dort angekommen sah ich einen weinenden Andreji, Artjom kam kurz nach mir an. Artjom versuchte Andreji zu beruhigen und erzählte was passiert ist.
    ....
    Niru ist tot.... Meine Nerven am Ende, ich weiß nicht wie ich das noch verarbeiten soll, es ist keiner mehr am Leben von denen die mir selbst relativ nahe Standen, zu denen ich Kontakt hatte, Personen die mich hier empfangen haben. Am liebsten würde ich mal mit dem Reaper selbst darüber reden aber das wird fast unmöglich sein, aber ein Versuch ist es Wert.

    Ob ich mich jetzt einfach wieder verabschiede weiß ich nicht, vielleicht begleite ich Artjom, Andreji und Sasha sollte sie wieder auftauchen etwas, oder ich versuche mein Glück mal in diesem Edens Gate, denn Lopatino scheint jetzt tot zu sein, wo entweder alle selbst gestorben sind oder schon verschwunden sind.

    Schließt sein provisorisch zusammengeklebtes Buch wieder und schließt die tränenden Augen um einfach nur zu vergessen

  • Tag 8: Nichts

    Der Titel verrät schon was an diesem Tag passiert ist, rein gar nichts. Zumindest habe ich nichts mitbekommen und miterlebt, als ich im Gasthaus aufwachte waren Artjom und Andreji schon weg. Eine Nachricht hinterließen beide auch nicht. Typisch könnte man sagen, ist ja nicht das erste mal das mir so etwas passiert, traurig macht es mich schon... greift meine Psyche weiter an.. um ehrlich zu sein, weiß ich nicht wie lange das noch gut geht... Ich glaube das beste wäre wirklich, wenn ich mir das nötigste zusammenpacke und mich auf den Weg zu besagtem Edens Gate mache, das nette Flugblatt spricht mich ja schon an, gerade da ich im Moment niemanden habe.
    ....

    Ja genau das werde ich machen sollte ich morgen oder heute? Ich weiß es nicht, es ist ja schon wieder dunkel, niemanden treffen. Lieber bei Fremden als weiterhin allein durch die Gegend zu wandern, schade um Lopatino es wurde gerade richtig heimisch hier, aber allein sein ist einfach nichts mehr für mich. Wenn ich genauer überlege, die letzten Personen die ich getroffen habe, sind auch wieder auf dem Weg in einen anderen Ort, so habe ich es wenigstens noch im Kopf.

    Legt sein provisorisches Buch beiseite und fängt wieder an zu weinen, ohne Ziel vor Augen versinkt Alexander immer weiter in Selbstmitleid und gibt sich die Schuld für vieles.

  • Tag 9: Eine unsichere Entscheidung

    Da war wohl doch etwas im Gasthaus und ich habe es in meiner Trauer und Wut einfach nur übersehen, Andrej hat einen Brief da gelassen. Er hat da wohl einen alten Bekannten getroffen, der ihn zurzeit begleitet und aus dieser Gegend bringt, die eh nur Tot und Gewalt kennt, also für ihn die genau richtige Entscheidung... Nikolayevitzk ist der Name, seines Bekannten. Noch nie gehört, aber für mich ist das ja nicht so wichtig wie für den Jungen, ich komme hier schon allein zu recht, er naja... weniger deswegen bin ich froh das er jemanden hat der sich um ihn kümmert, vielleicht werde ich ihn die Tage mal besuchen, er hat mir ja freundlicherweise die Postion auf der Karte hinterlassen, wie gut das ich eine Karte bei mir habe.

    Was mich stutzig macht, ist das Verhalten von Artjom. Ja er sucht seine Schwester Sascha, aber er hätte ja auch etwas sagen können, zusammen geht es sich deutlich besser als alleine. Aber scheinbar typisch, das sich alle die in meinem Umfeld sind entweder Sterben oder sich aus dem Staub machen ohne etwas zu sagen... unglückliche Zufälle??? Vielleicht... Schicksal??? Wohl eher...

    Dann ist da ja noch besagtes Edens Gate, wird wohl mein nächstes Ziel sein, einfach mal für ein paar Tage unter Leute kommen, "in Sicherheit" sein und sich nicht den Kopf zerbrechen über das einsame Leben. Es wird nicht einfach sein... das ist mir bewusst... andererseits schwerer kann es ja kaum werden... Eines ist sicher, meine Waffen werde ich bis zur Ankunft nicht aus der Hand legen, denn eines habe ich hier oben schon gelernt... ein Reaper, Bandit oder sonst wer kann hinter jeder Ecke lauern... da bin ich lieber vorbereitet und halbwegs selbst geschützt.

    Und dann denke ich mir wieder was ist nur aus die geworden Alexander, du wolltest zum Militär um Leuten allgemein zu helfen und nun lässt du dich so hängen, nachdem du den Tot deiner Eltern so gut weg gesteckt hast?? Von mir selbst enttäuscht, ist wohl das schlimmste, schlimmer als der Permanente Tod der mich begleitet und nette, friedliche Menschen tötet.

    Verlässt das Gasthaus um ein paar Schritte zu gehen und frische Luft zu bekommen, dabei sieht er anscheinlich eine Person Richtung Lopatino laufen, also packt er schnell seine Sachen zusammen und versucht der Person zu folgen, als er wieder draußen ist, ist die Person verschwunden... Also begibt sich Alexander langsam mit angeschlagener Moral in Richtung des Edens Gate...

  • Tag 10: Le chemin vers le futur

    Edens Gate war mein Ziel, obwohl ich kein richtiges Ziel hatte und wenn es eins gab, dann war es nur Kommunikation und Zusammenhalt und vor allem Frieden. Frieden im allgemeinen und inneren Frieden, meine Aufgewühltheit bringt mich sonst irgendwann noch um den Verstand und ohne Zwischenhalt in den Tot. .... So war es ziemlich erfreulich als ich nachdem ich Sinistok durchquert hatte schon am Horizont etwas wahrnahm. Schüsse, aber keine Schüsse einer Vollautomatischen Waffe, es hörte sich stark nach einem Revolver an, als würde da jemand in der Ferne ein paar Schießübungen abhalten.

    Nach ein paar weiteren Metern es waren wohl um die 300 Meter auf der Straße sah ich nun auch endlich Personen, die auf mich zukamen, eine davon bewaffnet, die Stimme auf Meter unverkennbar.. Es war Artjom er scheint mich immer noch zuverwechseln.. aber was soll es, die Waffe war genau so schnell wieder abgesetzt wie sie angesetzt war, er war in Begleitung von einem Herren... Nathaniel war sein Name... da ich für Artjom definitiv keine Bedrohung darstellte konnte ich mitkommen, in Richtung des Tores.. dort stand eine junge Dame vor dem Tor und war sich mit einem ebenfalls jüngeren Herren am Unterhalten der auf der Innenseite des Tores stand, wie sich später herausstellte war sein Name Maxim. Er lebte die letzten vier Jahre in einem Bunker, er als Intellektueller Nachwuchs sollte geschützt werden um nach der Katastrophe die Welt wieder aufzubauen, hach das ich nicht lache, nichts gegen ihn und das habe ich ihm auch gesagt, aber in seiner Verfassung wird er nicht viel helfen können.. da wäre Handwerkliches Geschick schon deutlich vorteilhafter... Nun das ändert ja nichts an der Sache das er ziemlich nett war, trotz seiner Schüchternheit.. wobei mit der netten Dame, dessen Name übrigens Sascha ist und auch noch Artjom's Schwester ist konnte er recht gut reden. Wobei ich auch sagen muss Sascha hat schon ein ziemlichen Charm und wirkt zu gut für diese Zeit in der wir uns befinden, was mir aber direkt an ihr aufgefallen ist war ihre weiße Armbinde, so eine hatte ich schon mal bei jemandem gesehen, wenn ich doch nur gewusst hätte bei wem.

    Aber um in der Reihenfolge nicht komplett verwirrt dazu stehen, mal der Reihe nach. Am Tor angekommen mit Artjom und Nathaniel, ging es erstmal an das übliche Vorstellen, was man hier so macht und wie man überhaupt hier her gekommen ist. Nathaniel, kommt aus Deutschland, ziemlich ungewöhnlicher Name für einen Deutschen aber was soll es, er ist wohl hier aus Zufall gelandet, oder er kann einfach keine Karten lesen, er redete was von Süd-Zagoria und etwas von eingekreist mit Safe? ... Stimmt auch nur das er wohl nicht wusste das Süd-Zagoria nur ein Teil von Chernarus ist aber das ist ja recht zweitrangig. Er wirkt im Überleben solide, sonst hätte er ja auch den Weg hier hin nicht überlebt und sonst auch ganz aufgeschlossen und ehrlich.

    Artjom muss ich ja nicht mehr Vorstellen, das einzige was es nun zu ergänzen gibt, ist das er seine Schwester wieder gefunden hat. Da freue ich mich für ihn..
    Na und dann ist da eben Sascha, ich könnte schwören ich habe sie schon mal irgendwo gesehen, aber wer weiß, vielleicht hat mir meine Psyche wieder nur einen Streich gespielt, wie dem auch sei, sie ist Artjom's Schwester. Und wie eigentlich jede Frau die ich bis jetzt getroffen habe, nett, höflich und aufgeschlossen und sie scheint eine klare Idee zu haben. Desweiteren hat sie wie ich schon geschrieben habe, nun einen ziemlichen Charm an sich, ihr Plan besser ihre Idee, ist auch ganz simpel. Tauschen. Waren, Nahrung, Munition etc gegen Informationen. schon eine gute Idee, die Frage ist was für Informationen sie sucht.

    Oh und dann war da noch Kyle.. Er war wohl über Nacht genau so wie Sascha im Edens Gate und scheint etwas ausgefuchst zu sein und sich auch nicht ganz an Regeln zu halten.. sonst ist er auch ein netter Kerl. Der aber anscheinend mit zwei Wachen des Edens Gate Probleme hat. Ich weiß nicht warum, hab da nur was aufgefangen von einer Toten Frau und / oder einer Frau mit Zertrümmerten Beinen die wohl gestern hier gewesen sein sollte, für ein "Garten Edens" aber dann doch nicht so passend, gerade wenn sie wie gesagt worden ist, sie hier gesund angekommen sein soll.

    Oh und dann war da noch so nen Typ, seinen Namen habe ich aber nicht verstanden, er war nur mit Maxim und Nathaniel unterwegs Richtung Petrovka, einige Minuten später kam Nathaniel total aus der Puste angerannt mit einem Zombie hinter sich, murmelte irgendwas von ich habe die beiden Verloren, sie seien in irgendeinem Haus... Das war nachdem Kyle und Ich uns erstmal für ein paar Minuten auf die Wiese saßen und Sascha bei ihren Schießübungen mit Artjom zusahen. Und auch noch nachdem wir mit einem Oleg am Tor vom Edens Gate gesprochen hatten, dieser Oleg war übrigens der Vater von Natalya die ich mal getroffen hatte.. Nun Kyle hatte eine kleine Bitte an Oleg, ich glaube er wird sie ausgeführt haben, dafür schätzt er die "Sicherheit" des Edens Gate zu sehr, er sagte ja selbst er sei erst vor kurzem wenn nicht sogar erst gestern angekommen.

    Aber zurück zu Nathaniel, Maxim und dem anderen Kerl. Sascha, Artjom, Kyle und ich machten uns auf den Weg, in Topolniki war niemand, in Novaya Petrovka war auch niemand obwohl wir am dortigen Polizeigebäude eine zurückgelassene Straßenfackel fanden, merkwürdig das dort einfach so eine Fackel liegt aber kein Mensch da ist... Also wieder zurück zum Gate um Nathaniel diese Nachricht zu überbringen bevor wir uns auf den Weg machten.. der Weg war erst unklar, bis eine weitere Person auftauchte, sogar mit einem Auto... Diese Person war Ismael, Arzt der Allgemeinmedizin und er trug ebenfalls eine weiße Armbinde... Ich nahm seine Einladung der Mitreise erstmal dankend an, denn ich hatte eh keine Idee, was ich als nächstes machen sollte... So fuhr ich einfach mit ihm, Artjom und Sascha mit... Erzählte ihm auf seine Anfrage meine Geschichte mit der CDF, so wie auch Artjom.. dann stellte er ein paar Fragen bzgl. Ziele, Ideen, "Wie weit würdest du gehen?" usw... da ich nicht unhöflich erscheinen wollte, antwortete ich soweit es mir möglich war mit bestem Wissen und Gewissen.. über viele Sachen hatte ich einfach noch nie nachgedacht... So verwunderte es mich auch nicht das er am Ende der Fahrt auch meinte das er mit Artjom als auch mit mir mal 4-Augen Gespräche führen wolle. Ich verschob mein Gespräch aber lieber mal auf Morgen, zu müde hatte mich die relativ lange Reise gemacht und dann auch noch das hin und her von Sinistok nach Novaya Petrovka ganze drei mal....

    Legt sein Buch zurück in seinen Rucksack und schläft dann in Ismaels Auto ein....

  • Tag 11: Eine entscheidene Entdeckung


    Sorry Ismael, das ich einfach so gegangen bin solltest du da gewesen sein, aber ich konnte nicht einen Tag einfach so auf dich warten und hoffen das du wieder kommst, also habe ich mich mal selbst etwas auf den Weg gemacht, aber erst als Artjom zurück kam, ich wollte ja Sascha nicht alleine lassen, doch soweit wäre es eh nicht gekommen denn Artjom und Sascha wollten selbst etwas erkunden bzw. nachhacken.


    Es ging wieder zurück in Richtung des Edens Gate, bei Dauerregen... Ich weiß nicht wer es war aber einer der beiden schaffte es die Motorhaube und die Fahrertüre zu verlieren.. aber das Auto lief noch, auf dem Weg gabelten wir noch Kyle auf, das war der eine Typ vom Edens Gate, mit dem wir uns gestern unterhalten hatten und ein wenig durch die Gegend gewandert sind... Nun Edens Gate ist wohl nicht mehr meinte Kyle, ein Großteil der Zelte weg, LKW weg.. Nahrung weg.. usw... aber warum wusste wohl keiner von uns.. damit abfinden wollten wir uns aber auch nicht, gerade nicht Kyle er hatte wohl noch etwas zu klären..


    Nun also suchten wir die Städte an der Hauptstraße nach Lebenszeichen ab, Petrovka Fehlanzeige, Ratnoe Fehlanzeige.. Severograd Fehlanzeige... Gvozdno Fehlanzeige aber dort in der Nähe gibt es ein nettes verlassenes Lager welches man bewohnen könnte... Svergino Fehlanzeige... Novodmitrovsk ebenfalls Fehlanzeige... Ich könnte jetzt weiter aufzählen aber das wäre ein Trauerspiel. Also fuhren wir erstmal zurück in die Nähe von Ismaels Location, Kyle hatte eh kein Plan wo das war. Dort blieben wir dann am Auto bis der Regen aufhörte, im Wald mit den Regenjacken war das ja kein Problem.


    Der Regen hörte auf. Ich war wohl etwas weggetreten aber das Auto war weg und Artjom mit Sascha auch.. Waren wohl weiter am suchen... Kyle und Ich suchten dann einfach mal weiter im Süden nach dem Edens Gate so weit weg konnten sie ja nicht sein.... bis für über Funk die Nachricht von Artjom bekamen das, das Auto kaputt sei. Also änderten wir den Plan und suchten im Süden nach einem Auto.. drei mal dürft ihr Raten mit welchem Erfolg... 0 Erfolg, Berezino gab es nichts zu sehen. In Dubrovka auch nichts... Gorka war ebenfalls leer.. Leider. Nur einen Bus irgendwo aber der war nicht zu gebrauchen... Aber immerhin einen Erfolg gab es... noch.. da wir eh kein Auto fanden und wir nicht weiter suchen wollten gingen wir zurück Richtung Norden.. Richtung Svetlojarsk um einfach etwas zu suchen und dort ein Brunnen steht, sinnvoll für das Auffüllen meiner Flaschen. Es kam wie ein Zufall, das wir Artjom und Sascha dort trafen. Fast direkt am Stadteingang, neben den Eisenbahnschienen auf denen ein Zelt stand.. Dafür schien Artjom direkt eine Antwort zu haben, anscheinend das Edens Gate. Jenes Edens Gate, was gestern noch zwischen Sinistok und Topolniki stand..


    Kyle war darüber sehr erfreut, mir war das eigentlich recht egal. Ich weiß nicht was Artjom und Sascha davon halten und wie sie damit umgehen, aber ich glaube Kyle wird das ganze recht schnell überall verbreiten.. Oh und dann später trafen wir noch auf die gute Natalya die ein wenig verwirrt daher kam und irgendwas vor sich herbabbelte...


    Mal schauen was die nächsten Tage bringen werden. Ich hoffe ich kann Artjom und Sascha noch etwas begleiten, beide wirken einfach sehr vertrauenswürdig und nett, ich fühle mich bei den beiden einfach sehr gut aufgehoben. Artjom ist durch seine Militärlaufbahn doch etwas wie ein "Lehrer" für mich und Sascha nun fühlt sich für mich einfach an wie ein nette Bekannte die ich selbst nie so hatte.


    Nachdem er diesen Satz beendet hatte, legt er sein Buch wieder zurück in den Rucksack und überlegt sich, was er am nächsten Tag so macht.

  • Tag 12: Ein neues Kapitel


    Eine Lüge zu erzählen, ist leichter als mit einer Lüge zu leben. Deswegen lüge ich nie, auch wenn es skurril erscheint so scheint es musste ich auch noch nie zu einer Lüge greifen. Gerade in Verzweifelten Zeiten soll dies noch schwerer sein, als im allgemeinen, doch es ist nur eine Frage des Charakters. Warte was schreib ich da für eine Grütze zusammen, ich meine es stimmt was ich geschrieben habe, aber eigentlich will ich den Tag Revü passieren lassen. Wird nicht einfach sich an alles zu erinnern.


    Ich versuche mich kürzer zu halten, denn die Tinte wird knapp.


    Also der Tag war lang und begann wie der vorherige aufgehört hatte, in Svetlojarsk in der Nähe der Lagerhalle am Werft. Zunächst war ich nur mit Sascha unterwegs, nicht nur um etwas zu "planen" und auszuführen, sondern auch einfach um sie zu begleiten, sie noch besser kennen zu lernen aber vor allem um sie nicht alleine zu lassen, sie war schon lange genug alleine. Der Zufall war gnädig und wir fanden sogar ein Zelt, welches wir nun an einem Ort hinterließen welcher in Zukunft wohl noch wichtig werden könnte, später wurde auch ihr Bruder Artjom eingeweiht nachdem wir ihn irgendwo südlich von Olsha im Wald auftrafen, nachdem wir mal wieder Schüsse gehört hatten... Kyle war auch nicht weit, er war es wohl sogar der Geschossen hat... Er ist einfach verdammt schwer einzuschätzen, zudem wandert er auf einem sehr schmalen Draht zwischen Gut und Böse. Ähnliches wurde ihm wohl auch von Artjom gesagt...


    Kyle war weg und Artjom, Sascha und Ich standen nun da in Olsha mit Ideen im Kopf, eine davon, zurück nach Lopatino und meine alten Sachen hier her holen. Nur ohne Auto wird das was schwer.. Also verschoben wir das ganze.. Zurück nach Svetlojarsk war dann das Motto. Als wir dann auch unten an der Straße standen, waren wir ja eigentlich schon da, aber nun Zombies die einem den Weg versperren ist dann nicht so cool, zudem hatte Artjom keine Munition mehr also lief er einfach gerade in die Zombies und schlug einen nach dem anderen um. Zur Sorge von Sascha, die sich echt um ihren Bruder sorgt.. gerade wenn er solche Aktionen macht.. ich weiß nicht.. aber ich glaube das ich da eine Vermittelnde Rolle spielen kann. Ich verstehe Sascha und das was sie durchgemacht hat, gleichzeitig verstehe ich aber auch Artjom und das was er durchgemacht hat... Auch wenn er tougher scheint als er wirklich ist..


    Zur Erleichterung von Sascha war Artjom als wir die nächste Zwischenstraße erreichten schon wieder da und soweit unversehrt, trotzdem bleibt bei Sascha die Angst und eine Menge an Unverständnis, in Betrachtung der Tageszeit + Wetterlage entschlossen wir uns dann auch ein Unterschlupf zu suchen, bis es wieder heller wurde... aber es fielen vereinzelt Schüsse, die bei Sascha wieder ein Gefühl von Panik entstehen ließen, während Artjom wieder einen auf "Rambo" machte um nach dem Rechten zu sehen.. Die Schüsse riefen auch noch weitere Personen auf den Plan. So wie Natalya, vorstellen brauch ich sie ja nicht mehr, obwohl sie nun etwas gefestigter und Selbstbewusster wirkt. Auch Artjom zeigte sich nach einigem Zureden einsichtig, ob die beiden darüber später am Steg gesprochen haben weiß ich nicht, jedenfalls haben sie etwas besprochen aber das sollte Privat bleiben. Zurück zu Natalya, man merkte bei ihr in der Stimme die Angespannte Stimmung als auch bei Artjom... und bevor etwas eskaliert bin ich einfach mal rausgegangen und habe das ganze etwas aufgeklärt, es braucht einfach etwas mehr Lockerheit in diesen Tagen, es müssen ja nicht noch mehr Leute sterben. Das sah Natalya auch so... im Endeffekt erklärte sie uns was dies für ein Haus sei und indirekt auch was es mit der Lagerhalle auf sich hat. Danach war stille...


    Bis nun es wieder hell wurde... Artjom und Sascha waren wieder recht schnell weg.. nachdem wir in Richtung der Einrichtung von Ismael gingen.. Nun eigentlich war es abgesprochen das die beiden im Zweisitzer Richtung Sägewerk fahren, aber es ging doch etwas schneller als Gedacht... Um nicht alleine zu sein und in ständiger Gefahr ging ich zurück nach Svetlojarsk und setzte mich einfach an ein Haus an der Hauptstraße mit einem großen Baum um gemütlich im Schatten weiter in Faust zu lesen... aber Fehlanzeige...


    Ziemlich unfreundlich auf einen harmlosen lesenden Menschen zwei Waffen zu richten, aber es ist ja nicht das erste mal.. Dieser Neo und Leon scheinen die Definition eines Wachmanns wohl nicht so ganz gut verstanden... Vorallem wenn man nicht mal auf irgendeinem Grundstück ist, welches bewacht wird. Ein Auge auf Personen werfen ja okay, aber diese direkt indirekt zu bedrohen... nein noch ein mal sicherlich nicht, das hat mir damals schon in Lopatino gereicht.. Das schlimmste daran ist auch, sie wollen wohl alles wissen, nicht nur was ich so treibe... WAS ERSICHTLICH WAR... sondern auch warum ich da bin... ob ich auf jemanden warte und wenn ja am besten noch Name... Klamotten usw.. wie bei der Stasi (Davon weiß ich von meinen Eltern)... Irgendwie hab ich es aber doch geschafft da ohne Probleme raus zu kommen und ohne viel zu sagen.. die scheinen wohl Angst vor jemanden zu haben... vor mir brauchen die definitiv keine Angst zu haben...

    Nun kurz danach kamen Kyle und Nathaniel vorbei.. fragten mich auch was ich so mache und hier treibe.. selbes Spiel noch einmal.. Dann ging es um einen Brunnen... gezeigt und getrunken... ein wenig Trashtalk hier und da und weg waren die beiden auch wieder... Ich setzte mich dieses mal an das Hafenkai um einfach entspannt weiter zu lesen bis Kyle erneut auftauchte, er schlich an der Lagerhalle vorbei als wollte er was abhören... Ach ich verstehe diesen Typ einfach nicht..


    Nun also wieder Platz getauscht und weiter gelesen bis ich die Stimmen von Sascha und Artjom wahrgenommen habe, sie sahen mich bevor ich sie sah... irgendwas kam noch aus der Halle hinterher ziemlich undeutlich.. und eine dritte Person war auch dabei... haben sie aufgegabelt auf dem Weg zum Sägewerk und haben dann umgedreht meinte Sascha.. Monty war sein Name wenn ich mich nicht täusche. Ziemlich verstört und ängstlich, hat wohl mit seiner Vergangenheit zu tun... Sascha war so freundlich mir in Kurzfassung zu erzählen was sie in dieser Lagerhalle besprochen haben während wir auf dem Weg zu Ismael waren. Artjom und Monty waren hinter uns.. Es ging wohl auch darum warum diese Leute so passiv und ängstlich sind.. haben wohl Angst vor den Reapern... Glaube ja kaum das die hier sind aber hey.. wenn die deswegen Angst haben.. Ich würde ja zu gerne mal mit dem Reaper reden, wegen der Sache mit Nirusha.


    Bei Ismael angekommen, stand nun das 4 Augengespräch an.. Ich wusste nicht was ich so erwarten soll und auch sagen soll. Wie immer also war das Motto spontan und ehrlich. Es lief soweit auch gut, bis wir von Sascha unterbrochen wurden... Irgendjemand hatte uns wohl verfolgt.. etwas was Ismael gar nicht mag... Also führte das Unweigerlich zu einem Gespräch zwischen dieser Person und Ismael... und natürlich war diese Person Kyle... definitiv lebensmüde... Ich sollte nun Sascha die Antworten auf Ismaels Fragen geben... dies tat ich soweit es mir möglich war auch ohne dabei zu lügen. Hab wohl hier und da beim ersten mal Sachen missinterpretiert so wie Sascha geantwortet hat.. Aber vom Prinzip her scheint meine Einstellung da genau richtig zu sein... als wir fertig waren ging sie auch zu Ismael während ich auf Monty aufpasste.. und wir uns gegenseitig ein wenig näher kennenlernten..


    Da hörte ich schon wieder Ismael wie er mit Artjom dran war und nun irgendetwas sagte im Bezug auf Kyle.. Verstanden hab ich es nur halb, aber das hat gereicht.. Ein echt widerlicher Typ...


    Also ging es wieder zum Gespräch mit Ismael, das was ich Sascha gesagt hatte nun also noch mal bei Ismael.. Ich hatte ein gutes Gefühl.. diese spring um in Panik als er mich am Kragen packte und über die Rehling hielt... Und mich noch einmal fragte ob ich mich wirklich bereit fühle.. da sich meine Meinung trotzdem nicht geändert hatte, blieb ich bei Ja und stand wieder auf festem Boden..


    Der Stift gab den Geist auf, war wohl doch etwas mehr als ich am Anfang gedacht hatte und so unstrukturiert. Zu viel für einen Tag... Packt sein Buch weg und überlegt was er als nächstes machen wird während er auf einem Bett liegt.

  • Tag 13: Tag der "Offenen Türe"


    Und wieder liege ich in meinem Bett und denke zurück an das was geschehen ist, an das was ich hätte anders machen können an Sachen die gar nicht passiert wäre, hätte ich anders gehandelt und doch komme ich immer wieder zu der Erkenntnis, das es wohl auch seine Vorteile hatte und haben wird.


    Soviel dazu, der heutige Tag war nicht sehr interessant, wobei ich glaube es ist wohl besser den ganzen Tag in zwei Teile zu unterteilen. Teil 1 ist der langweilige Teil und besteht nur daraus wie ich im gesamten Nordosten nach einem PKW oder auch LKW gesucht habe und einfach nicht fündig geworden bin. Viel gibt es da auch nicht zu erzählen außer von den ganzen heruntergekommenen und verweisten Städten und der relativ schönen Natur. Also zurück dorthin wo mein Tag mal wieder los ging.


    Diesen Gedanken hatten heute wohl einige, womit wir bei Teil 2 angekommen wären.. Kann ich ihnen deswegen unrecht tun, wohl kaum, ich hätte wohl selbst so Reagiert wäre ich vor einigen Tagen selbst hier her gekommen.. Nun da es ja jetzt wohl er raus ist und eigentlich nicht zu übersehen ist kann ich wohl auch sagen wo ich mich immer aufhalte.

    Bei einem alten Schiffswrack an der Ostküste, das ursprüngliche Zuhause von Ismael der uns hier "aufgenommen" hat, mit uns meine ich übrigens Artjom, Monty, Sascha und mich. Soweit ist hier auch nichts vorgefallen aber anscheinend erregt dieses Schiff jetzt deutlich mehr Aufmerksamkeit als die letzten Tage.


    Wohl möglich ein Zusammenhang mit dem Wanderungsverhalten von allen, ich meine von Lopatino zum alten Sägewerk und jetzt nach Svetlojarsk wie es ausschaut. Na da mache ich ihnen keinen Vorwurf, der Vorwurf besteht maximal darin, das soviele Personen die Zusammen als Gruppe unterwegs sind, soviel Angst vor einer Person maximal einer kleinen Gruppe haben, das sie sich sofort immer verstecken müssen.


    Nun was waren das für Personen die uns "besucht" haben, oder Gefunden... was auch immer...


    Zunächst gibt es da

    - Nicolai oder Nikolai, bei ihm war es eine Art, Wiedertreffen zwischen Artjom, Sascha und ihm.. Er hat die beiden wohl schon mal in Richtung Osten gefahren.. ein Kontakt gab es also schon und aus den gefallenen Wörtern und der Tonlage in ihrem Gespräch. Er selbst wirkt mir echt entspannt und ehrlich. Er selbst lebt wohl derzeit auf einer Burg in der Nähe von Lopatino, könnte also mal ein Besuch wert sein, wenn ich in Lopatino meine Sachen abhole, vielleicht kann er mir dabei ja sogar helfen. Ich würde mich definitiv freuen ihn näherer Zukunft wiederzusehen.


    -Nathaniel. Ja der gute Nathaniel ihn kenne ich ja schon vom Sägewerk und von gestern aus Svetlojarsk. Er war in Begleitung einer jüngeren Dame.. ihr Name ist nicht gefallen zumindest habe ich ihn nicht gehört und auch nicht erfragt. Aber Nathaniel selbst hat sich seit dem letzten Treffen kaum verändert.. sollte sich etwas verändern, werde ich es hier noch notieren.


    -Die Junge Dame: Sie sehe ich zum ersten mal wie Nicolai, aber es gibt einen Gewaltigen Unterschied, sie stellte sich nicht vor auch nicht nachdem sie mit Ismael fertig geredet hatten. Es sollte schon möglich sein zumindest mal kurz zu sagen wer man ist, wo man herkommt der Standardkram halt auch wenn ich es selbst nicht so gerne mag. Vorallem fand ich ihre Argumentation bzw. die von Nathaniel merkwürdig... man schaut nach ob in einem Heruntergekommenen, auf Grund gelaufenem Frachter nach 4 Jahren noch irgendwas finden kann.. also bitte.. Mag zwar die Wahrheit sein, aber trotzdem sehr komisch... Auf sie habe ich definitiv ein Auge geworfen und da bin ich auch nicht alleine.


    Als die Gäste dann weg waren, ging es wieder an das, was gestern auch schon passierte.. Auch damit habe ich kein Problem da ich die Lage und Gefühle von Artjom als auch Sascha sehr gut nachvollziehen kann und sie so viel wie möglich zusammen Unternehmen wollen, Geschwister halt. Sollen nur auf sich aufpassen und damit meine ich eigentlich mehr Artjom sollte aufpassen das er nichts dummes macht und damit Sascha gefährdet, was sicher nie seine Intention sein wird, aber er ist einfach zu ungestüm.

    Also was war wieder meine Aufgabe? Auf Monty aufpassen.. Ein Glück das Ismael schon mit ihm beschäftigt war, er wollte ihm wohl das Angeln beibringen also hieß das Ruhe für mich, denn stören ist nicht so meins.


    Legt sein Buch beiseite und überlegt wie er sein Plan in die Tat umsetzen soll, ohne Fahrzeug eine Aufgabe von mehreren Tagen... Dabei denkt er aber auch immer an die anderen und deren Zustand bevor er einfach so einschläft.



  • Tag 14: Konflikte und kein Weg zurück


    Eigentlich stehe ich nicht so auf Konflikte und erst gar nicht auf Gewalt, du magst sagen und dich fragen: Warum trägst du dann eine Waffe bei dir?.. Nun diese Frage ist schnell beantwortet... eine Waffe ist gegen Infizierte effektiver als eine Axt, Baseballschläger etc. also reine Selbstverteidigung. Das ganze bedeutet aber nicht, das ich nie zur Waffe greifen werde, sollte ich oder jemand den ich mag und schätze bedroht werden.


    Wenn ich so an meine Gedanken denke, habe ich Angst, nicht mal um mich selbst sondern um andere, die mir etwas bedeuten. Warum das alles? Warum stellen immer wieder die selben Personen einen Generalverdacht aus und verhalten sich so als wären sie die "Könige" der Region. Angst schön und gut, aber vor mir, einer Person die ihr schon mehrmals gesehen habt... Da kann ich nur lachen.. Doch das wäre ja alles nicht so schlimm wenn man nicht direkt mit Schüssen respektive dem Tod droht, nur weil man "ungewöhnliche" Wege geht und Gesprächen die einen nichts angehen aus dem Weg gehen möchte... Daraus lässt sich teilweise der Schluss ziehen, das diese Personen nur auf eine passende Gelegenheit warten, mich zu töten.. so erscheint es mir zumindest.. Grund? Fehlanzeige... Wohl möglich passe ich nicht in ihr abstruses "Weltbild" wenn man davon sprechen kann.


    Nun ich lasse mich nicht herumkommandieren, ob es ihnen passt oder nicht.. der Waldweg eben schneller als einfach durch die Stadt zu wandern und dabei irgendjemanden zu belauschen und dabei in eine Bredouille zu geraten... Oh und ich weiß ja nicht aber wenn ich gerade aus einer Stadt komme möchte ich wohl nicht wieder zurückgeschickt werden, da sollte doch der logische Menschenverstand helfen... allein die Drohung, zeigt mir das es daran mangelt. Nun irgendwie habe ich es da geschafft rauszukommen ohne abgeschossen zu werden, trotz Drohungen und einer sehr angespannten Lage..


    Meine Schlüsse habe ich daraus definitiv gezogen... Auf eine Gelegenheit, gar einen Fehler können sie aber lange warten... Vorher dürften ihnen die Vorräte ausgehen.. Klingt überheblich... Aber ich habe mit dieser Lebensart nun schon 4 Jahre überlebt.. und schlimmere Menschen besänftigt und in ihrer Art geändert...


    Es gab aber nicht nur negatives.


    Einen neuen Bewohner des Schiffes und auch Teil der Gruppe habe ich heute kennenlernen dürften.. Er hat zwar nicht direkt viel von sich erzählt aber er macht einen soliden Eindruck und wird definitiv in dem einen oder anderen Lebensaspekt hilfreich sein, so als Arzt, sollte mal etwas gravierendes passieren.. Oh und bevor ich es vergesse Kolija war sein Name.


    Dann gab es mal wieder einen "Eindringling" bzw. ein Problem mit dem lieben Kyle. Ich weiß nicht was er verbrochen hat, aber er wurde wohl Angeschossen und erstmal "eingesperrt" ich war nicht dabei als die Entscheidung getroffen worden ist, habe aber das Ende mitbekommen als ich am Schiff angekommen war nachdem ich zuvor in Svetlojarsk und Umgebung unterwegs war...


    Artjom und Sascha sind wohl nun endlich aufgebrochen zum Jagen... Hoffentlich passiert ihnen nichts.. Ich weiß nicht aber ich habe ein mulmiges Gefühl nachdem ich sie vorhin in Svetlojarsk am Ärztehaus gehört habe und dann unten Umringt von Personen an der Lagerhalle gesehen habe.. Frag mich worum es in dieser Konversation ging...

    Ich wiederhole mich da gerne, hoffentlich passiert ihnen nichts, das würde alles nur noch komplizierter machen, als es eh schon ist.


    Letztlich habe ich Ismael noch in die Nutzung / Haltung eines Maschinengewehres eingewiesen naja genauer einer M4A1 und einer AK101, dafür reichen meine Waffen- und Militärkenntnisse doch noch aus... Er hatte ja schon etwas Erfahrung mit einem Jagdgewehr und machte sich ziemlich gut.. sodass die Einführung / Einweisung recht schnell erledigt war und er somit mit Kolija ebenfalls etwas Unternahm, genaueres weiß ich da aber nicht.


    Schlägt das Buch zu, wirft den Stift verärgert in den Spind und schlägt mehrmals auf die Matratze bevor er sich hinlegt und die Augen schließt.

  • Tag 15: Angst, offene Fragen und Besonnenheit


    Der Tag war recht kurz, nach dem "ewig" langen Schlaf, doch diese kurze Zeit reichte um Fragen, sowie Angst zu bekommen...


    Es war schon Nachmittag als ich aufwachte, was hab ich nur getan damit ich solange Schlafe? Egal was es war, ich sollte damit aufhören.. Vermutlich hat es was mit dieser ziemlich unfreundlichen Wache von vorgestern zu tun, scheint immer noch in meinem Kopf drin zu sein.. Ich sollte mit Sascha darüber sprechen, sie war ja Psychologie-Studentin, hoffentlich belaste ich sie damit nicht und warten muss ich damit auch noch.


    Warum warten? Nun als ich Sascha heute antraf im Schiff sah sie alles andere als gut aus, im Bett liegend, angeschlossen an einen "Tropf" oder wie es auch immer heißt... Bewegung ist wohl erstmal Fehlanzeige... wie ist es dazu gekommen? Wer ist dafür verantwortlich? Warum? Wann? Und warum sagt Artjom nichts? Hat es etwas mit Edens Gate zu tun?


    So viele Fragen... die sich mir stellen und alle bleiben zunächst unbeantwortet. An erster Stelle stand zunächst erstmal Sascha zu versorgen, soweit es mir möglich war, denn sonst war keiner auf dem Schiff... es fielen kaum Worte bis auf ein leises "Danke". Eigentlich eine Selbstverständlichkeit aber ich nahm es danken an.. Zugleich hoffe ich aber auch das ihr wirklich nichts schlimmes passiert ist, ich meine Wunden sieht man zumindest gerade nicht offensichtlich, jedoch kann dies ja ein Dutzend Ursachen haben..


    Ich werde ihr solange Helfen wie es nötig ist.. Das bin ich ihr irgendwie schuldig... Die Fragen laufen ja nicht weg..


    Mal sehen vielleicht schaue ich auch mal bei Andrej vorbei, es hing ein "Zettel" von ihm beschrieben in Svetlojarsk, das er wohl mit zwei weiteren Personen einen Hof in Khelm betreibt, klingt ziemlich interessant. Aber erst wenn hier soweit alles im klaren ist und ich weiß das es Sascha auch gut geht.


    Legt sich wieder ins Bett, als er sieht das es draußen schon wieder dunkel wird.

  • Tag 16: Hilfe und Verständnis


    Wieder ein Tag, der sehr langsam beginnt und den Eindruck vermittelt, als würde absolut nichts passieren. Dieses Gefühl habe ich seitdem, diese eine Wache meinte mich zu bedrohen, als wäre irgendwas an diesem Abend vorgefallen.. Es verstört mich nicht zu wissen was passiert ist..


    Sascha soweit geht es schon wieder besser, ich traf sie in Svetlojarsk als ich mir dort am Brunnen wieder eine Tagesration Wasser geholt hatte und neue Äpfel gepflückt hatte. Artjom war wie immer auch dabei, aber die Stimmung zwischen beiden war angespannt.. Ich störte mal wieder nicht um nachher irgendetwas falsches zu sagen, aber das Gespräch war ziemlich laut und schnell vorbei...nun Sascha machte sich schon etwas schneller auf den Weg zurück zum Schiff während Artjom nur "hinterher schlich".


    Damit Sascha nicht alleine den doch etwas gefährlichen Weg bestreiten muss, begleitete ich sie wieder, vorallem weil ich so auch etwas mit ihr reden konnte. Sie selbst schien sehr enttäuscht über das Verhalten ihres Bruders und konnte sich jenes nicht erklären, lediglich erinnerte es sie nur an damals... ich weiß nicht was damals war, zudem ist es etwas familiäres / privates, was mich soweit also nichts angeht... Dennoch sagte ich ihr wie schon häufiger, das ich immer für sie da sei, wenn sie irgendein Problem hat oder einfach nur Reden möchte.. sowie das ich noch mal mit ihrem Bruder spreche wenn ich dazu komme.. Zu Ismael konnte sie mir nicht viel sagen, dieser ist seit zwei Tagen wie "verschwunden".. ob es etwas mit dem Einweisen an der M4 zu tun hat? Der blaue Truck ist ja auch verschollen.. sehr merkwürdig...


    Am Schiff angekommen, hörten Sascha und ich eine Frau, sie sah mir bekannt aus, aber ihren Namen kannte ich nicht, das war hierbei aber auch irrelevant, denn sie bat uns um Hilfe für ihren Freund? naja aufjedenfall ihrer Begleitung, die einfach so zusammengebrochen war und nun auf dem Schiffsboden lag.. Ich bin kein Arzt, Sascha auch nicht direkt aber man hilft wo man kann... Nach den ersten Erkenntnissen und der vorläufigen Versorgung mit einer Salzlösung.. Antibotika und Abkühlung zeigte die Person die ich nun als Nathaniel identifizieren konnte auch erste Besserungen..


    Doch er hatte neben seinen Kopfschmerzen, der Hohen Temperatur auch noch Hörprobleme... ein schlechtes Indiz, es stand eine Gehirnerschütterung im Raume, sowie möglicherweise ein Tumor so meinte es Sascha ohne das ganze dramatisch zu meinen... nun Nathaniel bat mich darauf hin, ihn kurz zu begleiten... Verständlicherweise tat ich dies auch und nun im Container zeigte er mir seine "Bisswunde" am Bein... sah ziemlich schlimm aus... und wie gesagt, ich bin kein Arzt... also holte ich Sascha dazu, die kennt sich da doch etwas besser aus... Ismael wäre natürlich hier am besten gewesen... Und wie das Schicksal es wollte, hörte ich kurz nachdem sich Sascha die Wunde angeschaut hatte seine Stimme und holte ihn zu uns... Er schaute sich dies alles ganz genau an.. Ich weiß auch gar nicht wie er jetzt gehandelt hat.. ob er das ganze Herausgeschnitten hat oder herausgebrannt hat, er meinte nur er versuche eine Amputation zu vermeiden..


    Hoffentlich geht es ihm gut...


    Artjoms Verhalten während der ganzen Sache war ziemlich merkwürdig, nicht mithelfen, dann aber wissen wollen was genau da passiert ist und was Nathaniel jetzt hat... Ich kann Sascha schon in ihrer Situation verstehen so wie Artjom zur Zeit drauf ist..


    "Geschockt" von der Wunde und mental immer noch etwas mitgenommen, legt sich Alexander nachdem, er mit Sascha, Nathaniel nach oben in eine Kajüte gebracht hat ins Bett.

  • Tag 17: Kein Titel


    Ob ich jemals die Gewalt vergessen kann? Die Gewalt die ich in Zelenogorsk erlebt hat, ich dachte ich hätte sie schon in Myshkino hinter mir gelassen, doch in Lopatino hatte sie mich wieder für eine gewisse Zeit zumindest. Jetzt bin ich hier im Osten in der Nähe von Svetlojarsk und es scheint schon wieder Gewalt zu geben.


    Immer wieder hörte ich Schüsse, das wird mir erst jetzt bewusst, ihren Ursprung kenne ich nicht bis heute, aber um ehrlich zu sein kann ich mir denken woher sie kamen, nachdem was alles an diesem Tag passierte, auch zu dieser unhöflichen Stimme findet sich nun ein Name. Eric. Anscheinend dauert wohl nur etwas aber jetzt wo die ganze Lage ruhiger scheint, fällt mir das denken und kombinieren dieser Sachen leichter. Ich möchte da niemanden einen Vorwurf machen, da ich nicht weiß wie es abgelaufen ist.. aber es ergibt alles Sinn.


    Sinn oder "Gerechtigkeit" oder das was man Karma nannte? Für mich selbst spricht vieles für Karma auch wenn dies ein Bestandteil einer anderen Religion ist klang das Prinzip dahinter immer Logisch und Logik ist ein Elementarer Bestandteil des Lebens.


    Sascha's Zustand am Tag danach macht mit dem was ich in Gedanken habe ebenfalls Sinn, gerade ihre Stellung zu ihrem Bruder, der sich laut ihr auch wieder zum alten entwickelt... das Alte.. es könnte die Zeit bei der CDF sein oder noch weiter zurück, aber ich vermute sie meint seine CDF Zeit.. da würden sich die gefallenen Schüsse deutlich wiederfinden. Aber das ist Spekulation da müsste ich sie wirklich mal fragen.


    Ismael verhielt sich die Tage nach dem Abend auch "anders" ich kenne ihn ja noch nicht lange, aber es hat mich schon überrascht als er von mir an der Waffe eingewiesen werden wollte... aber aus irgendeinem Grund hinterfragte ich dies nicht, da bis jetzt alles seinen Grund hatte.


    Bin ich damit Mitschuldig an dem was passiert ist, sollte etwas passiert sein? Eher weniger, es ist ja nicht so als hätte Ismael keine Waffenerfahrung gehabt, dafür war er zu gut an der M4 um mir glaubhaft zu versichern das er noch nie ein Maschinengewehr betätigt hat geschweige denn in der Hand gehalten hat.


    Es ist wohl vieles falsch gelaufen, sollte wirklich auf jemanden geschossen worden sein. Dafür gibt es mehrere Gründe. Zunächst gibt es da Artjom, er würde seine Schwester eigentlich nie in Gefahr bringen, dies hatte er einfach zu oft betont, das einzige was seine Meinung da ändern würde, wäre wenn jemand Sascha bedroht hätte. Dann gibt es da Ismael, er sagt mir schon das seine Intention definitiv nicht Gewaltsam seien, also würde er sich damit selbst verraten und belügen, so schätze ich ihn nicht ein, dafür ist er viel zu energisch in seiner Position und seiner Überzeugung. Kojlia sieht auch nicht so aus, als würde er einfach so auf irgendwelche Leute schießen, gerade als Arzt wäre das Paradox, aber was weiß ich schon wie Personen wirklich denken.


    Ich kann das einfach nicht glauben. War ich zu gutgläubig? War ich nicht vorsichtig genug und habe mich selbst in Gefahr gebracht?


    Vielleicht waren noch andere Personen in der Stadt, ich habe ja in diesem unhöflichen Gespräch mitbekommen das die zwei Wachen Neo und Eric, mit mindestens einer fremden "komischen" Person geredet hatten. War es der Reaper? Vielleicht auch Joseph auch wenn ich nicht wüsste was er hier an der Ostküste möchte, aber gut das ist ja etwas anderes.


    Ich werde Sascha mal auf den Abend ansprechen, das dürfte mir helfen die Situation zu verstehen und meine Konsequenzen daraus zu ziehen. Eines bleibt auf jedenfall beim alten, sollte irgendetwas passieren was Sascha in Gefahr bringt, werde ich mit ihr in unser Lager zurück ziehen, vor allem, wenn sich Artjom weiter so verhält wie er es gerade macht. Das soll nicht heißen, das ich ihm seine Schwester nehmen will oder andersherum ihr seinen Bruder, aber sie fühlt sich nicht sehr sicher bei ihm und ich vertraue Artjom derzeit einfach nicht das er seine Schwester beschützen kann.


    Schlägt sein Buch energisch zu und macht sich auf die Suche nach Sascha um mit ihr über den Abend zu reden und sie nach ihrer Meinung zu fragen, wie sie weiter machen möchte.

  • Tag 18: Ein Ausflug und erstaunte Gesichter


    Es war ein facettenreicher Tag, mit vielen bekannten Gesichtern aber auch mit neuen Gesichtern an neuen Orten. Mit diesem Eintrag werde ich mein erstes Buch beenden und für eine Weile dem ein oder anderen helfen, seine oder ihre Gedanken zu verschriftlichen.


    Da ich leider nicht mehr so viel Platz und Papier habe, werde ich mich heute mal versuchen nicht so viel zuschreiben.

    Es fing wie die letzten Tage auch wieder auf dem Schiff an, dieses mal war es Koljia der mich ansprach, um ehrlich zu sein hab ich wieder vergessen um was es ging, ich glaube er wollte nach dem "Gefangen" oder so schauen, eigentlich Artjom's Aufgabe wie ich später von Sascha erfahren habe, aber der hatte sich ja mal wieder aus dem Staub gemacht.. Nun da saß im Schiffsrumpf einfach ein Kerl, ich hatte ihn noch nie gesehen sein Name war Pablo, viel kann ich zu ihm nicht sagen... außer das er da unten ziemlich allein ist und wohl ziemlich nass wird, oh und er läuft rum wie der Klassische "Slave" von damals, schön mit Adidas-Outfit.


    Das Gespräch mit Koljia war recht kurz, viel zu sagen hatten wir ja nicht. Wir standen da oben und schauten eben auf Pablo, mein Blick wandte sich nach rechts zur Leiter, von dort war eine Stimme zu vernehmen, sie war unverkennbar, Sascha. Sie sah durchnässt aus, verständlich nachdem sie sich da im Schiffsrumpf um Pablo gekümmert hatte. Also entschloss sie sich ein kleines Lagerfeuer zu machen um selbst etwas trocken zu werden, es war vielleicht etwas stumpf, aber ich fragte sie was in den letzten Tagen passiert sei, gerade an dem Abend an dem so viele Schüsse fielen, ich kam einfach noch nicht dazu jemanden zu fragen und zu ihr habe ich den besten Draht, zudem ist sie meines Erachtens nach auch immer ehrlich zu mir und sie war so freundlich mir teilweise zu erzählen was so passiert ist, das was sie sagte stimmte mit meinen Gedanken und Überlegungen ein, natürlich war sie etwas detaillierter als meine Überlegungen. Auch das ein Kerl mit rotem Armband daran "beteiligt" war machte mir etwas Angst.. aber die sollte sich im Tagesverlauf doch noch legen, dazu aber später mehr.


    Womit habe ich eigentlich ihr Vertrauen so sehr gewonnen, das klingt jetzt zwar etwas merkwürdig und kontrovers aber ich habe Sascha doch recht wenig geholfen wenn man das so sehen möchte, eigentlich war ich nur ehrlich zu ihr und habe etwas mit Artjom geredet, gerade in den entscheidenen Situationen in denen es theoretisch um ihr Leben ging war ich nicht da. Ich glaube ich sollte es einfach so annehmen und ihr Vertrauen definitiv nicht enttäuschen, viel mehr versuche ich weiter für sie da zu sein.


    Sie war gerade mitten im Satz, als da aus dem Sumpf ihr Bruder Artjom und die unbekannte Dame auftauchten, ihr Name ist übrigens Rika wie es sich später herausstellte auch dafür ein Danke an Sascha, Rita hielt es ja nicht für nötig mir ihren Namen zu verraten obwohl sie ja mittlerweile auch Teil der Gruppe ist und auch auf dem Schiff lebt.

    Nun die beiden sahen ziemlich zugerichtet aus, gerade Artjom mit echt großen Wunden, Rika nur mit kleinen Schnitten an Armen und Beinen... sieht so aus als wollte da jemand Jagen hat es aber nicht auf die Kette bekommen... Ich konnte da nicht viel helfen, auch Sascha sah nicht sonderlich interessiert aus ihrem Bruder oder Rika zu helfen, ganz im Gegenteil sie drehte sich von ihm ab... und die beiden gingen weiter Richtung Schiff, wohl zu Koljia er ist ja Arzt. Sascha hingegen machte sich auf den Weg zur Straße und ich begleitete sie zur Straße um herauszufinden was sie so vor hat, in Angesicht der letzten Tage, eine noch bessere Idee als zuvor.


    Ich hätte vielleicht nicht so direkt sein sollen und das ganze etwas ruhiger angehen lassen sollen... Jetzt fang ich auch noch an mir... noch bevor ich zu Ende dachte, sprach Sascha zu mir: "Magst du mich begleiten?"


    Ich war überrascht aber auch froh in einem. Ich antwortete mit einem Natürlich... und nun auch das ich ja soweit eh gerade nichts weiter zu tun habe und ihr vielleicht auch eine Hilfe sein kann, sowie ein Schutz man kann ja nie wissen. Darauf hin holte sie ihre Karte heraus und erzählte was von Andrej und dem Sonnenhof, da konnte ich schon mal helfen, ich weiß noch wer Andrej war, der kleine Junge aus dem Gasthaus bei Vybor und nun er ließ einen Brief da mit eben jener Position des Sonnenhofes die ich mir auch auf meine Karte einzeichnete. Der Weg war nicht weit und so machten sich Sascha und Ich auf den Weg um dem Sonnenhof mal einen Besuch ab zu statten und wahrscheinlich einfach mal etwas abzuschalten, auf dem Weg erzählte mir Sascha noch ein wenig von den Ereignissen und eben jener Rika die sich mir nicht vorgestellt hatte. Der Weg war nicht sehr weit und so waren wir auch recht schnell da. Ich muss sagen es war echt sehr idyllisch und ziemlich ruhig, Sascha meinte sogar zu ruhig und ich versuchte sie ein wenig zu beruhigen und erzählte ihr deswegen ein paar Anekdoten zu Khelm und der Ruhe hier.


    Keiner da, aber gut ausgerüstet waren sie hier am Sonnenhof, da haben Andrej und sein Begleiter gute Arbeit geleistet.. Wir saßen uns etwas an den Zaun und Sascha fing an von der Vergangenheit zu reden, mit ihrem Teddybär in die Hand, als dann ein Auto angefahren kam. Insasse unbekannt zumindest für den ersten Moment, als er Ausstieg merkte man ihm seine Schmerzen an, linke Schulter? Aus Sascha's fragendem Gesicht wurde nachdem mich die Person erst mit ihrem Bruder verwechselte, ein erstauntes Gesicht. Nun wie es sich herausstellte war diese Person im Auto, Nicolai gewesen, er war bei der Schießerei dabei, Sascha dachte er sei dabei gestorben, aber da lag sie wohl falsch, nur ein Schulterschuss. Nun hier werde ich ein wenig kürzen, denn wir haben uns zusammen den Hof angeschaut, als Andrej auch dort war, er kam gerade aus der Türe, als Nicolai aus dem Auto stieg... Wir unterhielten uns ein wenig und lobten ihn für seine "Arbeit". Andrej schien ziemlich glücklich in seiner Situation zu sein und gab uns etwas von ihrem Gemüse und am Ende auch ein kleine Campingzelt mit.. Nicolai versprach ihm dennoch seine Augen mal verstärkt auf Saatgut zu legen...


    Nicolai so sagte er selbst war eigentlich unterwegs zum Schiff und nahm uns beide mit, seine Schmerzen waren in seinem Gesicht stark sichtbar zum Glück war der Weg bis auf einen Bahnüberstieg nicht sehr holprig. Aber er selbst sagte auch das er zur Zeit Landstraßen meide, aufgrund seiner Schmerzen.


    Wenn Nicolai überlebt hat, ist es auch möglich das die unbekannten zwei Überlebt haben. Dies war mein zweiter Gedanke, nachdem Gedanken wie er es geschafft hat zu überleben bzw. es daraus geschafft hat.


    Nun zurück am Schiff stand draußen erstmal eine Anzahl an vielen Menschen, Rika saß irgendwo in der Gegend rum, Artjom saß relativ nah, Sascha ist vom Auto vorgegangen, Koljia war auch da und die Person die vorhin noch im Rumpf saß, saß nun auch am Lagerfeuer welches Sascha aufgestellt hatte, nachdem sie mal wieder durch den tiefen Sumpf gelaufen ist.. Nicolai und ich waren recht zurück und holten später auch noch ein paar Sachen aus seinem Auto für eben unser Lager. Oh die Person mit dem Roten Armband, besser bekannt als "Der Reaper" war auch da. Alle waren recht davon überrascht, als sich Nicolai offenbarte, denn alle dachten eben er wäre tot. Der Reaper konnte auch noch etwas Input liefern, die beiden Unbekannten sollen auch überlebt haben. Einer davon ist Eric, es stellt sich für mich die Frage, ob dieser Eric eben jene Person ist, die mich am Montag bedroht hatte. Es scheinen hier wohl ein paar Leute ein Problem mit jenem Eric zu haben, die einen wollen ihn einfach töten, ich gehöre nicht direkt dazu aber ich würde da doch helfen, soweit es Gewaltlos bleibt ohne Tote.


    Was war noch? Ah ja. Sascha hat über irgendetwas mit ihrem Bruder gesprochen, sie schienen sich doch wieder versöhnt zu haben. Dann waren da noch Rita und Der Reaper die beiden schienen sich nicht so gut zu verstehen und das gaben beide auch zu verstehen.


    Dann noch hier und da Gespräche, hab nicht alles mitbekommen, hab nicht überall mitgehört.


    Der Tag endete damit das, Sascha mit Monty eine Schießübung begann, und wir im Prinzip alle etwas mit "übten" mehr oder weniger Erfolgreich. Sascha wurde dann noch vom netten Reaper "unterrichtet" und naja das war es halt. Die meisten legten sich schlafen so auch ich. Die Person die ich jedoch am lustigsten fand war der gute Pablo, sein Name passt nicht zu seinem Stil, er sieht aus wie ein richtiger Slav vorallem mit seinem Squad...


    Das war mein letzter Text für dieses Buch, sollte ich ein neues Buch finden werde ich weiter schreiben, solange werde ich anderen helfen ihre Ereignisse festzuhalten.


    Legt sich in sein Bett und denkt an das was Sascha ihm gesagt hat, wie er damit umgehen soll und wie er Sascha weiter helfen und beschützen kann, da seiner Meinung nach Artjom zur Zeit mit anderen Sachen beschäftigt zu sein scheint.

  • Tag 19: Joseph und der letzte Eintrag


    So wie es aussieht, hatte ich doch noch etwas Glück und kann noch mal etwas schreiben, es waren noch ein paar zerknickte Blätter Papier in meinem Rucksack, die aber ihren Zweck wohl erfüllen werden.


    Der Tag begann wie viele andere vor ihm, mit Langeweile. Wenn Personen hier vor Ort waren, saßen sie einfach irgendwo auf einem Stein oder auf dem kalten Schiffsboden und langweilten sich, indem sie in die Gegend schauten oder einfach vor sich hinredeten. Bis das Funkgerät etwas empfing. Erst ein leises Pfeifen gefolgt von einem "diabolischen" Lachen und ein paar Wörtern, gefolgt von erneutem "diabolischen" Lachen. Die Stimme kam mir bekannt vor, ich hätte auch ohne seinen Namen den er nannte gewusst, wer da spricht, nur habe ich diese Person anders in Erinnerung, nur Teile die er hier zeigte, habe ich schon mal indirekt gesehen oder gehört...


    Joseph war eigentlich ein netter Kamerad, der zwar auch seine Probleme hatte, aber soweit immer freundlich zu den meisten war, die ihm nichts getan haben. Andererseits gibt es auch viele Gerüchte über ihn und Nirusha hatte da damals auch mal etwas angedeutet.


    Nach dem Funkspruch passierte erstmal nichts, außer das Sascha, Rika und Ich erstmal ein wenig durch die Gegend gingen um zu schauen ob wir im direkten Umfeld vom Schiff jemand sahen und es war auch ein Schatten im Wald zu erkennen, aber ob es ein Schatten von einem Infizierten war oder eben von Joseph der meinte er würde zum Schiff kommen, war nicht zu erkennen. Auf diese Erkenntnis folgte eine gewisse Erleichterung, mit welcher auch wieder die Langeweile einsetzte.


    Der Ruhe habe ich nicht ganz getraut und ich hatte eh noch vor Sascha und Artjom in Sachen, Joseph aufzuklären, ich weiß zwar das die beiden schon mal mit ihm Bekanntschaft gemacht habe oder zumindest von ihm gehört haben, aber ich dachte sie sollten etwas genauer Bescheid wissen.


    Die Ruhe währte nicht lange, wie ich es mir gedacht habe, dafür ist Joseph einfach nicht der Typ. So ist auch der Schuss auf das Schiff wohl von ihm ausgegangen, aber wenn er hätte jemanden treffen wollen, so wäre dies auch passiert, somit war seine Intention wohl neben etwas Angst verbreiten auch einfach zu schauen wie wir auf so eine Situation reagieren. Hätte man mich gefragt, ich hätte ja nichts gemacht und einfach abgewartet, denn mit dieser Reaktion hätte Joseph wohl am wenigsten gerechnet aber mich hat ja niemand gefragt.


    Aber da Ismael direkt das ganze Schiff besetzen wollte, fühlte ich mich dazu gezwungen da einzugreifen, denn es sollte definitiv niemand verletzt werden. Also erzählte ich erstmal das Joseph ein exzellenter Scharfschütze sei und man niemanden unnötig gefährden sollte, denn wenn er wirklich treffen will, dann wird er auch treffen, somit wären mögliche Ziele auf dem Oberdeck eine unnötige "Sache". Mit Erfolg, Ismael überlegte es sich teilweise anders, es wurde keiner mehr nach draußen geschickt, viel mehr teilte er uns alle in zwei Gruppen auf, die eine Gruppe bleibt auf dem Schiff und schaut aus den Lucken, während ein kleiner Teil unteranderem auch ich in den Wald geht und nach Joseph Ausschau hält. Recht "unnötig", so wie ich Joseph kenne ist er schon längst weg nach der langen Planung aber, ich wollte nicht noch einmal unterbrechen, also ging ich einfach mit. Rika war weiterhin mit Joseph im Funk. Doch viel passierte nicht. Von Joseph war nichts zu sehen, so gingen wir nach ein paar Minuten zurück ins Schiff.


    Ich glaube ich sollte mal mit Sascha reden, ob sie es nicht auch für besser empfindet, für ein paar Tage vom Schiff zu "verschwinden", man könnte ja Monty mitnehmen und auch Artjom welcher naja zurzeit neben sich steht, das wäre wohl das beste um erstmal runterzukommen.


    Was folgte? Richtig. Ein erneutes Gespräch wie man gegen Joseph vorgehen möchte. Ich würde ja versuche mit ihm zu reden und ihm helfen, aber das stand hier wohl außer Frage. Einige unter ihnen auch Artjom waren dafür Joseph umzubringen, typisch für ihn. Was seine Schwester dabei denkt scheint ihm egal zu sein, dabei ist ihr "Verhältnis" zurzeit eh ziemlich angespannt, durch seine Taten... Und ein Danke, habe ich von ihm auch noch nicht gehört, wenn ich mit Sascha wieder zurückgekommen bin nachdem sie öfters alleine Unterwegs war. Allgemein ist seine Auffassungsgabe zurzeit ziemlich begrenzt, man könnte meinen sein Gedächtnis ist so groß wie eine Erbse... Das wurde auch heute wieder deutlich als er nach der Aktion mit Joseph und den anschließenden Infos die ich Sascha und ihm gab, sagte "Ich werde nicht mehr von deiner Seite weichen...". Nun was folgte? Zwei Minuten später war Sascha schon wieder "verschwunden" und Artjom hatte keinen Plan wo sich seine Schwester rumtreibt, Erbsengedächtnis eben...


    Artjom ist wohl zu sehr mit sich selbst beschäftigt und denkt an "Rache" oder "Vergeltung" als an die wichtigen Sachen des Lebens zu denken, oder er hängt noch in der Vergangenheit und kann mit dieser nicht abschließen und stürzt sich deswegen immer wieder in Gefahr während er seine Schwester dabei vergisst, welche er doch geschworen hatte zu beschützen.


    Wie gut das es nur ein paar Gespräche waren, zunächst mit Pablo, dann kurz mit Monty welcher mit Sascha vereinbart hatte später zusammen zu essen und mit Ismael, letzteres Gespräch habe ich aber nicht mitbekommen denn man muss ja auch nicht überall mit dabei sein. Ach und währenddessen hat sich wohl auch keiner um Rika interessiert welche zuvor beim Gruppengespräch einfach gegangen ist, sie saß erst draußen im Wald und etwas später am Sumpf, wohl auch am Nachdenken.

    Dann gab es noch ein Gespräch zwischen Sascha und Artjom, hier hielt ich mich auch heraus, denn in Familiengesprächen hat keine dritte Person etwas zu suchen und das respektiere ich, auch wenn ich recht gerne wissen würde worum es nun wieder geht, wobei ich da schon einen Verdacht habe, Sascha und Artjom haben es beide ja schon häufiger immer mal erwähnt...


    Ob das in seinem Zustand wirklich die beste Idee ist? Er wurde erst gestern von einem Wolf angefallen und jetzt möchte er sich schon wieder auf eine Reise begeben? Seine Schwester dabei indirekt gefährden? Hat es was mit dem Gespräch zwischen Ismael und Sascha zu tun, welches ich nur teilweise hören konnte? Fragen über Fragen ohne Antworten.


    Beide kamen wieder und sagten soweit auch nicht viel, Sascha entschuldigte sich nur bei Monty das es nun doch nicht zum versprochenen Essen gekommen ist... Ismael sagte auch nicht mehr viel... Rika saß immer noch alleine am Sumpf bevor sie wieder ins Schiff ging wohl zum Schlafen. Monty sah man die Enttäuschung im Gesicht an und auch Sascha war davon wohl nicht sehr angetan, also was auch immer die beiden Besprochen haben, ging mehr von Artjom aus als von Sascha...


    Ich konnte nicht mehr mit ihnen reden und sah nur noch wie sie in Richtung Wald gingen ohne viele Worte... Was passiert jetzt? Ich weiß es nicht, ich hoffe nur das die beiden sich nicht unnötig in Gefahr begeben, gerade nach den Ereignissen dieser Woche wäre es vielleicht cleverer in einer etwas größeren Gruppe zu gehen, aber das ist nicht meine Entscheidung. Ich werde hier warten, sehen was passiert und im Notfall weiß ich ja dass sie ein Funkgerät dabei hat, da kann ich nur hoffen das sie genügend Batterien mit hat, für den Notfall.


    Sollte ich von ihr morgen nichts hören, werde ich mich selbst auf den Weg machen, denn ich habe ja eine Vermutung wo die beiden hin sind, nur wäre es zu früh jetzt schon aufzubrechen.


    Alexander sieht wie das Blatt auf beiden Seiten beschrieben ist und muss aufhören zu schreiben obwohl er noch so vieles im Kopf hat....

  • Reines Gedankenspiel von Alexander an Tag 20 welches er sich trotzdem notiert. (Somit reines OOC Wissen, für die, die nicht mit Alexander darüber gesprochen haben)


    War die Entscheidung aus Myshkino zu gehen wirklich die Richtige, hätte ich nicht einfach da bleiben sollen bei meiner alten Gruppe? Es ist wohl eine 50/50 Entscheidung, es gab Aspekte die mich dazu verleiten hätten können dort zu bleiben, aber auch Aspekte die in mir gerufen haben, das ich mit der Vergangenheit abschließen sollte, so wie ich es auch getan habe. Die Zeit hat mir gezeigt, dass es doch die richtige Entscheidung war mich nach Nordosten aufzumachen ohne Ahnung und große Ideen, außer der, der einfachen Hilfe.


    Es ist der perfekte Zeitpunkt um alles zu verarbeiten, was ich in Lopatino erlebt habe. Vieles war düster, so wie in den Jahren zuvor auch, aber es gab auch Lichtblicke, nette Personen die es nicht verdient haben so zu sterben wie sie gestorben sind, daran wäre ich fast zerbrochen wären mir nicht andere Personen in anderen Orten begegnet. Man könnte die Meinung gewinnen ich brauche einen Ruhepol und damit würde die andere Person wohl nicht mal so falsch liegen. Aber das wäre einen Schritt zu weit, immer einen Fuß vor den anderen setzen sagte mir meine Mutter immer und dies hat auch immer geholfen.


    Also Lopatino. es gab dort einige Menschen als ich ankam. Ana, Boris, Curtis, Nirusha, Joseph und noch der ein oder andere. Aber dies sind die Namen und Personen an die ich mich erinnern kann und auch die Personen zu denen ich Kontakt hatte..


    Ana war recht jung, war aber trotzdem sehr reif und höflich zu mir, sie schien mich beschützen zu wollen und dafür werde ich ihr auch immer dankbar sein, eigentlich sollte ich mit dabei sein, aber ich hab das ganze Szenario verschlafen, einfach zu müde von der Reiserei, genau das hat mich unter anderem sehr belastet. Meinen Traum mein Ziel nicht erfüllen zu können während andere, Unschuldige Leute sterben... Und das nur weil man wie sie zur falschen Zeit am falschen Ort war.. Sie hat es wirklich nicht verdient so früh zu sterben... wenn überhaupt hätte jemand anders an ihrer Stelle stehen sollen..


    Boris, bei ihm war ich mir eh nie so sicher ob er das was er sagte auch so meinte oder einfach irgendwas sagte um wieder abzuhauen und seinen Dingen nachzugehen, Durchsetzungsvermögen hat ihm gefehlt und das wurde deutlich nachdem Ana und Curtis tot waren und er der "Chef" war... wie soll ich sagen, um ihn kann ich nicht richtig trauern... er hat uns einfach verlassen in Richtung Osten und kam nie wieder. Natürlich ist es nicht schön wenn jemand einfach so geht und die anderen in dem Fall, Nirusha, Joseph und mich im "Regen" stehen lässt aber ich glaube es war zum besten für ihn, er hätte sich sonst noch mehr in Gefahr begeben, vielleicht hätte er aber auch dem Reaper davon in Kenntnis setzen sollen, dann wäre das nicht an mir hängen geblieben und Nirusha wäre vielleicht nicht gestorben..


    Das ist etwas was bis zuletzt an mir genagt hat einfach weil ich nicht verstehen konnte was sie verbrochen haben soll was ihren Tod rechtfertigen würde. Es ist so ähnlich wie bei Ana.. nun nur das Nirusha etwas älter war und eine ausgebildete Polizistin, die es auf unerklärliche Weise immer wieder geschafft hat zu verschwinden und oder "entführt" zu werden.. einmal auch von Joseph aber zu ihm komm ich auch noch.


    Warum also Nirusha, was hat sie verbrochen, wen hat sie denn bitte verstimmt um das alles durch zu machen. Auf mich wirkte sie wie eine junge, entschlossene Dame die einfach ihren Traum leben wollte, etwas gutes in dieser doch recht monotonen und traurigen Welt zu bewirken, im Endeffekt waren dies leider auch nur Träume die zu früh zerstört wurden. Vor Allem hat sie sich für jeden eingesetzt, so war da dieser Junge, Diego war sein Name, er wurde von Curtis gefoltert und Nirusha hat sich für ihn eingesetzt ihn beschützt als er fliehen wollte. Ist Artjom dafür zu verantworten, der nach dem Verschwinden von Boris in Lopatino auftauchte? Ich weiß es nicht aber nach dem was ich so die letzten zwei Wochen von ihm erlebt habe, ist dies nicht sehr unwahrscheinlich, gemessen an seiner Auffassungsgabe und dem “Beschützerinstinkt” dem er bei seiner Schwester Sascha zeigt. Oder war es doch die Schuld von Boris und dem was er getan hat, denn nun… jeder der mich nach Boris aus fragte, fragte im selben Atemzug auch nach Nirusha als ob die beiden ein Gemeinsames Ziel waren, wurde ich aber nur nach Nirusha gefragt, hat sich niemand für Boris interessiert.. Es bleibt dabei Nirusha’s Tod hat mich lange beschäftigt, gerade der Umstand unter welchem er passiert ist, hat mir wieder gezeigt wie schlecht diese Welt heutzutage doch ist und das ich wohl alleine nicht viel Ausrichten kann, ich meine was soll ich alleine auch schon ausrichten? Richtig wohl nicht viel bis garnichts. Was es mir zudem gezeigt hat, ist das gewisse Leute hier in Chernarus einfach immer noch nicht zu ihrem Wort stehen ob absichtlich oder durch Zufall.


    Einer von ihnen ist Der Reaper… ein Zeitgenosse zu dem ich nicht viel zu sagen habe außer das er Probleme und Konflikte magisch anzieht oder sogar im Gepäck hat und sich nicht unbedingt an “Abmachungen” hält.. unmoralisch und heuchlerisch aber nun gut er hat Glück das ich nicht sehr nachtragend bin und auch nicht unbedingt auf Gewalt stehe, also war es mir da genug ihm das auch einfach so ins Gesicht zu sagen als er bei uns am Schiff war.


    Oh und dann ist da noch Curtis… Der Gründer der NRS, für mich ein Staat der eh keine Überlebenschance hatte, aber nun gut das ist etwas anderes, er wirkte für mich nicht wie ein Soldat für den er sich ausgab, dafür war er viel zu forciert auf nur eine Lösung, als Soldat plant man immer mindestens zweigleisig um immer einen Plan B zu haben, für den Fall der Fälle. Er war aber nicht so, hatte immer nur die Vergeltung vor Augen, das Ausmerzen der Reaper, eine Diplomatische Lösung kam für ihn überhaupt nicht in Frage. Kurz und Hart gesagt, trauere ich ihm keine Träne nach, es ist vielleicht besser das er gestorben ist, mit Ana zusammen, er war sehr wahrscheinlich auch das Ziel und nicht Ana aber sie war eben zur Falschen Zeit am Falschen Ort… Ich habe mich sogar in dieses Situation reinquatschen lassen, wäre ich nicht eingeschlafen hätte es auch mich treffen können. Ein Glück ist diese Gefahr gebannt.


    Zu Joseph gibt es nicht viel zu sagen, er ist eine ruhige aber verstörte Gestalt der wohl eine psychische Störung besitzt und gerne Blut von Menschen zu sich nimmt, so habe ich es aufgenommen. Das ist seine beängstigende Seite, die verrückte Seite, ist diese aber gerade nicht sichtbar, ist Joseph ein Hilfsbereiter Mann mit dem man gut über alles reden kann und der einfach nur die Ruhe und Idylle genießen möchte. Ein schwieriger Fall, ich werde mich von ihm Fernhalten nach dem was ich im Funk von ihm gehört habe, ich hoffe Sascha und Artjom machen dies auch, beide sind im schlimmsten Fall ein ausgezeichnetes Ziel für Joseph und genau davor habe ich Angst, das den beiden durch Artjom’s Sturheit etwas geschieht.


    Alexander nimmt sich nachdem er die Personen aus Lopatino durchgegangen ist, erstmal eine Pause um seine Gedanken neu zu ordnen und um etwas zu essen.