• Aufgrund neuer Saison und den deutlich zu häufig vorkommenden "Militär" Chars krame ich mal einen Zivi aus. Meinen anderen Charakter bitte in den Urlaub schicken.



    Name: Vitali Karow
    Mentalität: leichter Verfolgungswahn
    Moral: fragwürdig
    Geburtsdatum: 15. 08. 1984
    Geburtsort: kleines Dorf in Kasachstan
    Nationalität: deutsch, eingewandert
    Ethnie: europäisch weiß

    Sprachen: Deutsch, Englisch, russisch fluchend


    Vitalis Leben, was das für ein Drehbuch gegeben hätte: der Klang von Champagner-Gläsern; Autos, die nachts mit Katzenaugen über die Straßen gleiten; türkis leuchtende Pools in Sommernächten, die so zart und warm auf der Haut liegen wie das Gefühl, unantastbar zu sein. 50 000 Euro Umsatz die Woche mit Heroin.

    Auf drei Dinge konnte sich Vitali* dabei immer verlassen: Russische Familien halten zusammen, russische Familien sind stark. Russen sind gastfreundliche Menschen.

    Und wie ein Film endet dieses Leben auch:

    Nachts bricht ein SEK durch die Tür. Ein drogenabhängiger nichtrussischer Verkäufer hatte ihn verpfiffen. Lampen suchen hektisch nach Vitali. Kabelbinder beißen in seine Handgelenke. Vitalis Frau weint. Vitali liegt am Boden. Er ist wütend. Wie konnte das nur passieren?

    Dienstagnacht bis Freitagmittag halten sie Vitali im Keller der Polizeiwache fest: Pack aus, Vitali, sagen sie. Aber Vitali packt nicht aus und geht lieber ins Gefängnis. Ich bin ja nicht lebensmüde, denkt Vitali. Russische Familien halten zusammen.

    Seine „Familie“, sie war immer für ihn da, hat ihn durch all die Jahre begleitet, auch in Haft, und er ist bis heute froh, zu ihr gehalten zu haben. Anderseits: Hätte er es nicht, hätte das vielleicht seinen Tod bedeutet – oder mindestens das Risiko, nie mehr ohne Angst auf die Straße gehen zu können. Höchstens das Zeugenschutzprogramm wäre eine Möglichkeit gewesen, denn auch im Gefängnis hätten sie ihn irgendwann erwischt.

    Als Vitali ins Gefängnis kommt und mit seinen Sachen in der Hand über den Flur läuft, grüßen ihn Leute und nicken ihm zu. Aber er hat sie nie zuvor gesehen. Natürlich hat Vitali die Geschichten gehört: über Banden und Gangs und so Zeug. Aber dass er Teil einer solchen Gruppe werden würde, noch dazu, ohne überhaupt beigetreten zu sein, das hätte er nicht gedacht.

    Gefängnisgangs sind ein Mythos, wie man es auch aus Filmen kennt. Aber es gibt sie. Und sie spielen hinter Gittern eine tragende Rolle. Das Gefängnis ist ein Mikrokosmos, strukturiert nach eigenen Regeln, mit strengen Gesetzen und Hierarchien. Mit Gruppen, die dieses Gefüge aufbauen und ausmachen. Und mit Mitgliedern, die innerhalb der Gruppen um Schutz und Sicherheit, Macht und Ansehen kämpfen. Vitali war Teil davon.


    1978 wird Vitali in Kasachstan geboren. Als die Sowjetunion zerfällt wie eine Sandburg im Wasser, sind russlanddeutsche Familien dort nicht mehr erwünscht. Vitalis Familie geht nach Deutschland. Zunächst kommen sie im Asylbewerberheim unter. Später zieht die Familie in ein Neubauviertel, wo Landsleute wohnen. Auch in der Familie gibt es klare Regeln und feste Strukturen. Was der Vater sagt, ist Gesetz. Einmal wird Vitali in der Schule verhauen, da sagt sein Vater nicht: „Wir fahren da jetzt hin und klären das mit der Lehrerin.“ Er sagt: „Beim nächsten Mal schlägst du zurück, Vitali.“

    Die Jungen aus der Siedlung teilen das gleiche Schicksal. Die Tage verbringen sie auf dem Rad oder gehen klauen, wenn sie keine Pfandflaschen finden; sie halten zusammen, wenn es Ärger gibt, und sie schweigen füreinander, wenn einer erwischt wird. Ehrensache.

    Vitali macht eine Ausbildung als Mechaniker. Mit 18 verliert er den Job. Sein Chef lässt fragen: Vitali, hast du eine Familie? Vitali, hast du einen laufenden Kredit? Vitali sagt zweimal nein und wird entlassen. Etwas Neues findet er nicht. Irgendwann hat er keinen Bock mehr zu suchen und sich wegschicken zu lassen.

    Er kennt da ein paar Ältere, die drehen Dinger. Sind aber eigentlich ganz „konkrete Typen“; Vitali sagt „konkret“, wenn er „korrekt“ meint. Er fragt: Habt ihr Arbeit? Sie haben. Sei „riskant“, sagen sie. Sei „schwere Arbeit“. Vitali hat keine Angst.

    Mit drei Freunden und 10 000 Euro im Gepäck fährt Vitali mit seiner Schrottkarre über die Grenze. In den Niederlanden übergeben sie das Geld an eine Gruppe Heroindealer und bekommen ein Kilo weißen Stoff, den sie vor Ort auf 1,5 Kilo strecken, um mehr zu verkaufen, Vitali sieht zum ersten Mal Sportwagen, sieht Knarren, sieht Penthouse-Wohnungen und dunkle Parkplätze. Seiner Freundin erzählt er, er sei im Import-Export-Geschäft. Stimmt ja auch, irgendwie.

    Bei Deals taucht Vitali bald selbst mit zehn Mann auf, besorgt sich eine Waffe, lässt sie genauso weit aus der Hose hängen, dass es auffällt, aber noch Understatement ist. Sie fahren in sündhaft teuren Wagen vor, um die anderen einzuschüchtern. Alles nur Tarnung. Die Wagen sind geliehen.

    Wenn einer der Jungs ein Mädchen beeindrucken will, legt er 10.000 auf den Tisch. Vitali kauft sich ein eigenes Haus – da ist er 21. Die Geschäfte laufen. Bis Ende 2003 das SEK kommt.




    Sechs Jahre Haft. Er bringt seine Sachen auf die Zelle. Seine Frau hatte noch gesagt: Ich werde hier auf dich warten, Vitali. Russische Familien sind stark.

    Auf der Zelle liegt ein Landsmann. Sie begrüßen einander auf Russisch; der Landsmann händigt Vitali Tabak und Kaffee für die ersten Tage aus. Eine Art kleines „Willkommensgeschenk“. Die meisten haben nichts, wenn sie reinkommen. Sie müssen verzichten oder sich etwas leihen, was meistens Stress gibt.

    Dann stellen sich beide ans Fenster, sein Mithäftling ruft hinaus. Im Hof setzt sich daraufhin eine Gruppe Häftlinge in Bewegung und geht Richtung Zellenbau. Alles Russen. Die „Diebe im Gesetz“.

    Als „Diebe im Gesetz“ wurden ursprünglich die Anführer russischer Verbrecher-Organisationen bezeichnet. „Diebe“ sind also eigentlich „Bosse“, zu Sowjetzeiten gab es etwa 15. Unter Stalin waren viele, auch ehrbare Menschen inhaftiert, Verbrecher-Organisationen waren da für die wartenden Angehörigen eine helfende Hand und schützten im Gefängnis ihre Mitglieder. Wer einmal beitrat, konnte nicht wieder austreten. Manche sagen, das „Gesetz“ im Namen komme von den Prozessen, die die „Diebe“ abhielten. Sie schlichteten damit Streit unter den verschiedenen Gruppen, damit die Geschäfte weiterlaufen konnten. Andere sagen: Man weiß es heute nicht mehr genau. Die „Diebe im Gesetz“ gelten in ihrer ursprünglichen Form heute als weitgehend ausgestorben. Viele Gruppen führen aber den Namen weiter und auch der Staat weist viele vor allem russischstämmige Verbrecher entsprechend aus.




    Vitali wird zur Versammlung einbestellt. Dazu treffen sich alle in der Zelle eines Mitgliedes. Alle rauchen, sitzen rum, der Boss spricht, er ist der Älteste und wie ein Vater, und der Rest hört zu. Hier klärt die Gruppe alles.

    Seine neue Familie will natürlich wissen, wie Vitali all das Drogengeld gewaschen hat. Also erzählt er: vom Online-Poker, vom Internet-Spiel, an dem nur seine Bande teilnahm, wie sie sich am Telefon über die Karten des anderen ausgetauscht haben und immer den gewinnen ließen, der gerade Geld brauchte. Dann gab es eine Gewinnbescheinigung und der Glücksspiel-Ertrag war damals noch steuerfrei. Zustimmendes Nicken in der Runde.

    Dann wird Vitali über die Regeln aufgeklärt. Für alle gilt das „Diebesgesetz“. Einige Regeln, die früher, zur Blütezeit, Gesetz waren, gelten heute nicht mehr: „Zum Beispiel sollen Diebe keinen Besitz haben, keine Familie und keine Kinder“, sagt Vitali. „Damit sie nicht erpressbar sind. Das macht heute keiner mehr, den ich kenne. Das hat die moderne Zeit irgendwie abgelöst.“


    Die Gruppe kümmert sich um alles, das merkt Vitali schnell. Nächste Regel: Der Flur und die Zellen müssen immer perfekt sauber sein. „Je weniger Unruhe und Unordnung, desto weniger Besuch durch Beamte“, sagt Vitali. Jedes Mitglied muss eine Zwangsabgabe leisten – Geld, das in der sogenannten „Abschtschjak“ gesammelt wird, der Gemeinschaftskasse. Davon finanziert die Gruppe Neuen den „Zugangstabak“ oder hilft bei Notlagen aus. Auch illegale Aktivitäten können davon bezahlt werden. Russen sind gastfreundlich. Es gibt auch Dinge, die mögen „Diebe“ gar nicht: Streit unter Landsleuten zum Beispiel. „Wenn Russen sich im Gefängnis schlagen“, erzählt Vitali, „zeigt das nach außen nur: die Gruppe hat Streit und ist schwach. Das darf nicht passieren. Streit klärt man unter Russen intern.“ Nur unter Russen, versteht sich.

    Deals mit anderen Gruppen werden unter den jeweiligen Anführern geklärt. „Das läuft ganz gesittet ab“, sagt Vitali. „Jeder weiß: Wenn einer wen angreift, bedeutet das: Krieg mit allen.“ Kalter Krieg. System der gegenseitigen Abschreckung. Besonders gerne machen die Russen mit denen Geschäfte, die genauso verschwiegen sind wie sie selbst: den Mitgliedern der italienischen Mafia. Die würden wie Ehrenmänner empfangen, sagt Vitali. „Die haben die Omertà, das Schweigegesetz, und auch ein Dieb darf niemals bei Behörden aussagen oder mit dem Staat kooperieren.“



    2008 – Vitali hat seine Strafe fast komplett abgesessen und er denkt schon länger nach, was er nach der Haft anfangen soll. Seine Frau ist schon vor Jahren mit der Tochter nach Russland gezogen...“ich werde auf dich warten...“ - so ein Scheiß. Nichtmal geschrieben hat sie ihm. Was wartet dann überhaupt auf ihn?

    Aus seinen Gedanken gerissen schreckt er von lautem Geschreie aus den Gängen auf. Er kennt es, wenn sich wieder solche Idioten auf den Gängen miteinander anlegen und die Wärter einschreiten müssen....doch diesmal ist es anders. Es hört nicht auf und wird lauter. Mehr Schreie, ein Wärter rennt blutverschmiert an seiner offenen Zellentür vorbei.

    Was passiert da? Vitali lehnt sich leicht nach rechts aus der Zelle, um seine Neugier zu stillen, doch was er sieht wäre in seinem schlimmsten Träumen nicht erschaffen worden. Wärter und andere Häftlinge kämpfen nicht gegeneinander, viel mehr ist es ein einziges Chaos und jeder gegen jeden. Er erkennt blutüberströmte Körper auf dem Boden liegend, einen Wärter der scheinbar mit einem seiner Kollegen kämpft und....nein das kann nicht sein - Vitali reibt sich die Augen in der Hoffnung es danach besser sehen zu können – Andrej! Er sieht einen seiner Freunde dort über einem leblos wirkenden Körper kniend, mit den Gedärmen in seinen Händen und blutverschmiertem Gesicht. Als Andrey seinen Kopf mit weit aufgerissenem Mund in die Eingeweide vergräbt, spürt Vitali einen festen Griff auf seiner linken Schulter. Erschrocken schnellt er herum, seine Faust erhoben, bereit für das was kommen könnte! Doch ist es nur einer der „Diebe", der stumme Juri. Er deutet ihm hektisch an zu folgen und zeigt das Zeichen für „Ausgang“. Vitali greift sich schnell seine wichtigsten Dinge aus der Zelle; Zigaretten und ein Foto seiner Tochter als sie kleiner war.

    Juri rennt vor, Vitali hinterher – der Lärm wird immer heftiger und scheint ihnen zu folgen. Er weiß wo Juri hin will. Einer seiner Freunde hatte einen Schlüssel zur Hintertür bei der Werkstatt, dort haben sie immer im toten Winkel einer Kamera geraucht. Schlauer Junge...



    Als Vitali die Werkstatt schon riechen kann, den metallischen Duft, die Werkzeuge in der Nase spürt, springt aus einem Seitengang plötzlich „irgendwer“ Juri an und verbeißt sich direkt in seinen Hals. Blut spritzt herum wie in eine dieser schlechten Filme aus den '70ern, welche immer im Fernsehraum liefen. Irgendwas wohl eher, da kaum noch zu erkennen ist wer es war und nur noch eine kreischende Fratze eine Mischung aus Blut und anderen Flüssigkeiten spuckt. Vitali hört grad noch hinter sich etwas stampfen und kann sich halb umdrehen, trotz seiner Überdosis Adrenalin war es aber nicht schnell genug und er wird auch mit voller Wucht aus dem Gleichgewicht geholt. Seine Gedanken sind wirr und er fragt sich, ob es das nun wirklich gewesen sein soll mit ihm und was aus seiner Tochter werden würde jetzt wo er als Fressnapf für diese Viecher sterben sollte. Er sieht noch die unterste Stange des Geländers auf sich zukommen bevor er mit einem hallenden Klong das Bewusstsein verliert...



    … er kommt zu sich …



    Geblendet und verschwommen in der Sicht kommt Vitali langsam zu sich. Als er langsam seine Gedanken ordnet und er sich erinnert was passierte schreckt auf in der Angst und dem Glauben noch von der Bedrohung umringt zu sein. Doch er spürt nur wie mehrere Personen ihn herunterdrücken und eine ruhig zu ihm spricht. „Beruhige dich, du bist in Sicherheit!“

    Trotz heftiger Kopfschmerzen und leichter Panik findet er jedoch zur Ruhe und schaut sich erst mal um. Die Luft ist feucht und stickig, provisorische Beleuchtungen glimmen in einer Ecke und der Raum scheint … sich zu bewegen. Fragend schaut er auf, den drei Männern und zwei Frauen ins Gesicht.

    „Wo bin ich und wer seid ihr?“ krächzte aus seinem Hals. Gleich darauf bot ihm einer der Unbekannten eine Dose Cola an, welche Vitali trotz des Kribbelns in einem Zug leerte.

    „Du wart knapp eine Woche bewusstlos. Wir haben einen Mithäftling von dir getroffen wie er dich aus dem Gefängnis raus trug. Ich gehe einfach mal davon aus aufgrund eurer Kleidung, dass ihr dort nicht zu Besuch wart. Mein Name ist Frank.“ - „Muss wohl gut abgegangen sein da drin was?“, sagte einer der anderen Männer zu seiner rechten und bekam direkt eine Quittung auf den Oberarm in Form eines leichten Schlags von rechts. „Wir luden dich grad hier herein als dein Freund leider von den Biestern erwischt wurde. Wir konnten grad so entkommen. Tut mir Leid. Ihr hattet echt Schwein, dass der Säuberungstrupp euch nicht erwischt hat.“ Doch wo ist dieses hier, was für ein Säuberungstrupp, fragte sich Vitali und bekam aufgrund seines fragenden Blickes direkt eine Antwort: „Wir sind in einem Laster auf dem Weg nach Osten. Sind schon eine Weile unterwegs. Man sieht so wenig durch das Fenster“, er zeigte beiläufig auf eine Handgroße Klappe am Heck des Laderaums, „Du kannst Nadja danken. Sie hat dich die letzten Tage mit Infusionen behandelt und deine Kopfwunde versorgt. Sie sagt es dauert noch ein paar Tage aber du wirst nur etwas Kopfschmerzen haben und nichts bleibendes. Sie fährt grad den Laster, kannst ihr später danken.“ Er merkte langsam, welches Glück er hatte und wie Dankbar er wirklich sein konnte.

    Nach einer kleinen Vorstellungsrunde und längeren Gesprächen über das was passiert ist, während er die letzten Jahre einsaß, schlief Vitali ein. Dank den Geschehnissen und in Gedanken bei seiner Tochter, war es jedoch kein erholsamer Schlaf...



    Ein lautes Scheppern und Schreie wecken Vitali auf! Er konnte kaum seine Gedanken ordnen, als der Laster auch schon zur Seite kippte und man das laute Schleifen von Metall auf Asphalt vernahm. „HALTET EUCH FEST!“, schrie nur jemand. Die Ladeklappen hinten schlugen durch die Wucht auf und Vitali konnte durch das plötzliche Licht nur erkennen, dass jemand herausfiel, jedoch nicht wer. Der Laster schlug irgendwo gegen und fing an sich zu drehen. Ladung flog herum und riss weitere zwei mit heraus. Durch einen plötzlichen Aufschlag kam er dann zum stehen. Leicht benommen krabbelte Vitali aus dem Wrack. Er humpelte langsam, sich am Laster stützend, nach vorn um nach Nadja zu schauen, konnte jedoch nur noch feststellen, dass das komplette Fahrerhaus komplett fehlte. Es muss wohl bei dem Unfall abgerissen sein. Der Laster war älter als Vitali selbst und dazu nicht in einem guten Zustand gewesen. Ein Stöhnen hinten ließ Vitali rumfahren und zurückhumpeln. Er schreckte zusammen als er den Rücken eines dieser Viecher sah, wie er über dem leblosen Leib eines seiner Retter hockte und widerlich schmatze. Vitali griff sich ein Stück Altmetall, welches nun zuhauf umherlag, als sich das Vieh langsam umdrehte. Geschockt erkannte er ihn, Frank. Das erste Gesicht, welches er nach der Scheiße im Gefängnis sah... Er rannte los, so schnell es sein schmerzender Fuß zuließ. Frank...das „Ding“ war Frank. Seine Gedanken schossen durch seinen Kopf wie Feuerwerk und ließen keinen klaren zu. Hinten im Wald tauchten Lichter auf, welche hektisch durch die Äste leuchteten und er vernahm Fahrzeuge sowie laute Rufe. Er rannte, hatte ein verdammt schlechtes Gefühl bei den sich nähernden Unbekannten, er rannte immer weiter … da … ein Schild …:

    Kamenka 2km, Chernogorsk 8km....