Vorstellung: Waxmut Eisenbrecher

  • Name: Waxmut Eisenbrecher

    Mentalität: technokratisch, zynisch, zielstrebig

    Moral: neutral, gebrochen

    Beruf: Maschinenschlosser

    Geburtsdatum: 17.08.1975


    Im Jahre 2001 zog der Maschinenschlosser Waxmut Eisenbrecher mit seiner Frau Sieglinde und seiner damals 2-jährigen Tochter Hanna von Augsburg in Bayern nach Belozersk, Chernorussland. Dort arbeitete er für die Firma MAN, die Wasserpumpen für ein überregionales Trinkwasserprojekt am Lake Beloe installierte. Da das Projekt über einen Zeitraum von 10 Jahren angesetzt war entschied sich die Familie Eisenbrecher mit Sack und Pack nach Chernorussland auszuwandern. Waxmut war überzeugt, mit seinem Beitrag und dem seiner Firma zur Stabilisierung der gesamten Region beizutragen.


    In Belozersk waren zunächst auch kaum Auswirkungen der Konflikte zwischen der ChDKZ und den Regierungstruppen zu spüren. So wuchs in Waxmut der Gedanke sich dauerhaft in Chernorussland niederzulassen. Mit besonderem Interesse begann er sich in die lokalen Gebräuche und auch in die Sprache zu vertiefen. Bei seinen Nachbarn war er schnell beliebt, da sein handwerkliches Talent die ein oder andere krisenbedingte Mangelsituation vergessen ließ.


    Nachdem das 2. Kind, Friedrich, 2005 zur Welt kam, begann sich die Stimmung zu ändern. Die Auswirkungen der Unruhen waren immer deutlicher zu spüren. Nahe der Wohnsiedlung, in der Waxmut sich mittlerweile ein kleines Haus gekauft hatte wurde ein Feldlazarett errichtet. Sieglinde ergriff die Gelegenheit und schrieb sich dort als freiwillige Krankenschwester ein, um zumindest an 2 Tagen in der Woche den eigenen Haushalt hinter sich zu lassen.

    Die Belastungen im Lande wirkten sich zusehends mehr und mehr auf das Eheleben der beiden aus und Sieglinde verbrachte immer mehr Zeit im Lazarett. Da auf Grund der Unruhen die Bautätigkeiten am Wasserprojekt nahezu eingestellt wurden kümmerte sich Waxmut fortan um die Kinder.

    Noch bevor die Lage klar erkennbar war stellte es sich ein, dass sich Sieglinde bereits zu Beginn der Seuche im Lazarett infiziert wurde. Die Quarantänemaßnahmen verhinderten zwar eine weitere Ausbreitung des Erregers, doch Sieglindes Schicksal war besiegelt.


    Nachdem sein Lebenswerk in Trümmern lag, beschloss Waxmut nach Deutschland zurückzukehren.

    Mit seinen Kindern bestieg er in Novigrad eine Fähre, die ihn außer Landes bringen würde. Leider ergab es sich, dass das Schiff in einem Unwetter vor Chernogorsk kenterte und alle Seelen über Bord gingen.

    Das nächste an das sich Waxmut erinnern kann ist der kiesige Strand an dem er zu Bewusstsein kommt und die wogenden Wellen, die ihn sanft ans Ufer tragen.

    Hanna? Friedrich? Er ist allein…