Rüdiger Bergens

  • Mentalität: hoffnungsfoll, aktiv, zieloirientiert

    Moral: neutral

    Beruf: Metalbauer

    Geburtsdatum: 10.09.1984

    Geburtsort: Roth


    Ich grüße sie mein Name ist Rüdiger Bergens,

    geboren wurde ich am 10.09.1984 in der Kreisklinik Roth


    Ich hatte eine normale Kindheit, nichts Besonderes wir lebten in einem kleinem Reihenhaus in einer einfachen Stadtrandsiedlung. Nur manchmal hörten wir die Übungen in der nahe gelegenen Kaserne. Wir waren 2 Geschwister, welche wohlbehütet unter den Augen unserer Eltern aufwuschen, welche uns immer nahelegten, wir sollen einen ordentlichen Beruf erlernen.

    Am Ende wurden wir beide Handwerker, was unseren Eltern nicht wirklich als ordentlichen Beruf ansahen, sie hatten sich eher Büro Arbeit vorgestellt in etwa das, was sie machen, aber wir entschieden uns einen anderen wegzugehen mein Bruder wurde Kfz Mechaniker und ich schlug den Weg als Metallbauers ein. Da unsere Eltern mit unserem Werdegang nicht einverstanden war verwiesen sie uns beide sehr früh aus ihrem Haus wir mussten beide sehr schnell die harte Realität erfahren, ich musste mit dem Gehalt eines Auszubildenden eine eigene Wohnung so wie meine weiteren Lebenskosten bestreiten. So lernte ich schnell mich selbst zu versorgen durch Fischen, Gemüse Anbau in meinen eigenen Wänden, und jede Möglichkeit zur Verbesserung meiner Situation zu nutzen was ich bis dato immer noch beibehalten habe.

    Nach einigen Jahren des Singles Leben lernte ich eine Frau kennen, mit welcher ich nach einiger Zeit zusammenzog.

    Wir lebten einige Zeit zusammen bis zu diesen einem verhängnisvollen Tag.

    Welcher Tag?

    Der Tag an dem mein Leben zusammen brach, meine Freundin war im Ausland, als diese Dinger auftauchten, und auf die Leute losgingen.

    Erst brachen die Telefonnetze zusammen und dann das Verkehrsnetz.

    Ich konnte sie nicht erreichen, ich wusste nicht, was ihr Wiederfahren ist, aber ich wusste in welchem teil der Welt sie ist.

    Sie sagte etwas von Moskau ein Job bei einem reichen russischen Geschäftsmann, also machte ich mich auf den weg sie, um jeden Preis zu finden. Also machte ich mich auf den weg ich fuhr in die Werkstatt meines Bruders schnappte mir seinen Transporter, Werkzeuge und alles an Proviant was von zu Hause und der Werkstatt mitnehmen konnte und mein Bruder nicht mehr brauchte.


    Auf der Reise traf ich auf viele komische gestalten, verlassene Landstriche dort versuchte ich alles brauchbare mitzunehmen egal, ob für mich oder zum handel gegen Benzin Hauptsache ich komme voran. Ich wurde einige mal ausgeraubt mir wurden Vorräte und meine würde genommen aber nicht mein Wille sie zu finden, nach einigen Wochen Reise kam mein ziel näher die ersehnte Stadt: Moskau war in Sichtweite, aber auch Militär Patrouillieren waren zu sehen, Straßen sperren, Schüsse Explosionen mir lief es nur noch kalt den Rücken herunter und Gedanken schossen mir in den Kopf lebt sie noch und zugleich kam mir doch noch mein Bruder in den Sinn habe ich ihn verraten? Geht es ihm gut?

    Er wollte sich auch nach Osten aufmachen mit seiner Familie, ich weiß, dass er ein genauso großer Kämpfer ist, wie ich dennoch machte ich mir Sorgen.

    Ich faste meinen Mut zusammen und fuhr langsam an eine der Straßensperren heran

    Ich wurde sofort mit Waffengewalt angehalten und befragt ich verstand erst nichts, bis ein Dolmetscher dazukam und wir uns auf Englisch unterhalten konnten.

    Ich erfuhr, dass die Stadt abgeriegelt wurde und das Militär das Gebiet von Infizierten und Rebellen säubere, natürlich fragte ich, ob sie überlebende registriert haben. Die Antwort ernüchternd "keine Informationen zum derzeitigen Status",

    sie booten mir an in der Altstadt am Grenzposten zu schlafen aber zuerst möchten sie mein Fahrzeug durchsuchen ich hatte nichts zu und stimmte zu, sie nahmen sich alles an Werkzeugen und Materialien was über war und sagten das Auto war leer, ich wurde betrogen, dennoch hoffte ich sie bald zu finden.

    Es vergingen mehrere tage, bis die ersten Bezirke der Stadt freigegeben wurden und die ersten Listen mit überlebenden ausgegeben wurden.

    Ich fand ihren Namen nicht nirgends immer mehr listen wurden ausgegeben und immer mehr Bezirke wurden freigegeben und ich suchte Tag für Tag nach ihr in einer fremden Stadt, alleine auf der Suche.

    Nach 2 Monaten erfolgloser Suche verlor ich die Hoffnung sie zu finden, doch dann erfuhr ich von einem Camp flüchtiger ca. 90 km von Moskau entfernt, ich überlegt mich zu Fuß auf den wegzumachen, da mein Auto mir mittlerweile vom Militär aus Gründen der Sicherheit abgenommen wurde, sie legten mir aber nahe sich einer Gruppe anzuschließen oder 2 Wochen zu warten bis der nächste Konvoi aufbrach.

    Ich konnte nicht warten ich fand 5 Leute, die sich am nächsten Tag auf den wegmachen wollten, ich schloss mich ihnen an.

    Wir hatten keine militärische Erfahrung oder sonstiges wir haben aber bis heute überlebt, ausgestattet waren wir nur mit ein paar Messern, Eisen Rohren, knüppeln und Gartenwerkzeug.

    Unser Plan war das Camp in ca. 3–4 tagen zu finden da wir nur eine ungefähre Richtung hatten, hofften wir auf das Beste.

    Nach 2 tagen trafen wir das erste mal auf "infizierte oder auch Zombies genannt" da unser versuch sie zu täuschen und zu umlaufen nicht klappte, wurden wir das erste Mal in eine Auseinandersetzung mit diesen verstrickt wir konnten sie irgendwie überwältigen dies sollte aber nicht unsere letzte Auseinandersetzung bleiben.

    Der Weg streckte sich nun schon 5 tage und noch kein lager in Sicht, haben wir uns verlaufen? Sind wir falsch abgebogen?

    Wir stellten uns die frage, wer schuld ist, vorwürfe, misstrauen, angst beherrschten unsere Gruppe, doch ich wollte nicht aufgeben und entschloss mich die initiative zu ergreifen und sie zu motivieren. Wir raften unsere letzten kraft Reserven zusammen gingen in die letzte Stadt zurück welche wir vor 3 std passierten und suchten dort nach hinweise. Tatsächlich fanden wir einen Flyer für das besagt Sicherungsgebiet welches nur 5std von dort entfernt sei mit Lageplan.

    Am nächsten morgen machten wir uns auf zu besagten Camp nach einem aufeinandertreffen mit einer kleinen Gruppe Zombies erreichten wir am Mittag das Camp dort wurden wir sofort festgenommen und verhört.

    Nach einigen Stunden wurde uns erlaubt fragen zu stellen meine erste Frage war nach meiner Freundin, auf einmal stille im Raum.

    Sie kannten ihren Namen, sie kannten sie ich hatte Hoffnung sie wieder zu sehen.


    Als mir eine Mappe mit Fotos vorgelegt wurde, gefror mir das Blut in den Adern ich verstand, was dort in kyrillischen Schriftzeichen stand "verstorben"

    Ich öffnete die Akte, um dort eine Namensliste zu finden, dort suchte ich nach ihrem Namen und tatsächlich da stand er "Sabrina Riemer -489".


    Aktenseite 489 und tatsächlich da war ein Bild von ihr, tot, gestorben 7 tage, bevor ich hier ankam.


    Wie fragte ich, ihre Antwort war, sie wurde durch einen eingedrungenen Zombie beim Schlafen getötet. Ich verspürte nur noch Hass trauer und Wut sie haben sie nicht beschützt, sie haben sie verraten, ich wurde laut und stand auf mit Fäusten geballt auf einmal spürte ich nur noch einen schlag auf den Hinterkopf.

    Nach 1 Tag wachte ich in einer Zelle auf, mir wurde per Brief mitgeteilt das ich festgehalten werde, bis ich meine Einstellung ändere entweder ich schließe mich der Gemeinschaft an oder bleibe hier in der Zelle.

    Mir ging durch den Kopf "wie kann ich mit diesen Menschen leben? Sie konnten Nichtmal Sabrina beschützen. Kann ich mit diesen Leuten leben?"

    Es vergingen einige tage in denen ich viel nachdachte, Pläne schmiedete, mir über meine Situation klar wurde.

    Wenigstens bekam ich essen und Wasser, hatte einen trockenen Schlafplatz.

    Es vergingen weitere tage und ich faste den Entschluss mit den Wärtern zu reden, mir Infos über die Gesellschaft zu holen, um meine Entscheidungen festzumachen. Nach dem Gespräch wurde mir klar ich versuche soviel zu lernen wie möglich, um selbst zu überleben.


    Nach einigen weiteren Wochen im Gefängnis in welchen ich mich versuchte im Gefängnis nützlich zumachen waren sich die Wärter sicher, dass ich mich beruhigt habe und in die Gesellschaft eingebunden werden kann.

    So wurde mir eine Unterkunft zugewiesen, neue Kleidung gegeben, und Möglichkeiten zum Arbeiten vorgeschlagen.

    Ich gliederte mich so gut es ging in diese Gruppe von Leuten die meine Freundin verraten hatten, aber ich dachte mir du hältst es durch du wirst sie nicht vergessen und sie wird für immer leben in dir. Also brachte ich mich einige Monate in die Gesellschaft ein, half beim Bau von Wohnungen Verstärkung der Schutzmauer Bau von Werkzeugen. Alles was ich auch als Metallbauer gelernt habe. Auch nutze ich die Angebote der anderen lernte Waffen reinigen, jagen, Fallen stellen, und den Umgang mit Waffen keine militärische Ausbildung aber der grundlegende Gebrauch verschiedener verbreiteter Waffen.

    Nach einigen Monaten Arbeit und Training entschloss ich mich aufzubrechen, ich hatte hier nichts mehr zu tun meiner Freundin habe ich ein Grabmal gebaut, habe alles gelernt, was ich hier lernen kann, also ging ich los mir einen Ort zu suchen zum Überleben eine Gruppe Leute zu finden, welche ich vertrauen kann und eventuell sogar hinweise auf meinen Bruder zu finden den letzten Rest meiner Familie, welcher hoffentlich so wie ich noch am Leben ist und seine Familie in Sicherheit bringen konnte.


    Nun nach einigen Monaten reise durch das Land hat mich mein weg hier herverschlagen in diese vergleichbar ruhigere Region der welt ich werde weiterhin versuchen zu überleben eine Basis für meine weitere Suche aufbauen Vorräte anlegen und verbündete finden. Ob ich ihnen trauen kann? Wer weis die Zeit wird es zeigen. Ob ich alleine überleben kann? Ich hoffe es, nein ich versuche es und werde es schaffen!

    Nun wird es Zeit, einen Unterschlupf für die Nacht zu finden, ich wünsche ihnen alles Gute.

    2 Mal editiert, zuletzt von Gemli ()