Beiträge von Froschi

    Mitten in der Nacht, draussen ist es stockfinster, weil keins der Lichter in der Nacht im Handelsposten erleuchtet bleibt,

    steigt sie aus dem Bett aus, nur im Shirt bekleidet, greift sie nur drei Sachen aus ihrem Spind, wobei sie relativ wenige

    Geräusche macht, aber eben nicht lautlos ist, ehe sie auf nackten Füssen hinausgeht. Die beiden Türen lässt sie dabei offen.

    Falls sie jemand beobachtet, wird er seltsam zusammengeknuddelte DInge in ihrem Arm sehen, mit denen sie auf das

    Tor zugeht, wie ein Zombie, mit dem Unterschied, das sie etwas umständlich damit anfängt, die Kombination mit einer Hand in das

    Schloss einzugeben. Sie achtet nicht darauf, ob jemand auf den Wachtürmen steht, oder sogar im Handelsposten herumpatroulliert, es sieht aus, als

    wenn sie auf nichts achtet. Auf nichts als den Weg, der vor ihr liegt.

    Mitten zwischen die Sandboxen hockt sie sich hin. Wer ihr jetzt ins Gesicht sehen würde, würde die lautlosen

    Tränen sehen, die über ihre Wangen rollen und schliesslich von ihrem Kinn herunter auf die Strasse tropfen.

    Fast liebevoll stellt sie zwei der Gegenstände aus ihrem Arm nebeneinander ("händchenhaltend"?) auf der Strasse ab.

    Eine ganze Weile bleibt sie danach noch an derselben Stelle stehen, richtet sich dann, wie in

    Trance, langsam wieder auf und dreht sich auf dem Absatz um.

    Das Tor zieht sie roboterhaft hinter sich zu, lässt das Schloss jedoch unbeachtet neben dem Tor liegen.

    Immer noch sieht sie nirgendwohin, ausser auf den dunklen Boden vor sich, steigt die Treppen zu einem der

    Wachtürme hoch und drückt, oben angekommen, den letzten Gegenstand mit beiden Armen eng an ihren Körper.

    Beinahe eine Stunde steht sie so reglos da, bevor sie die Arme auseinandernimmt, dass, was sie hält einfach zu

    Boden plumpst, und sie wie ein Roboter - oder Zombie?! - langsam wieder heruntergeht und ohne einen

    weitere Umweg zurück ins Haus geht, wo sie sich neben Boris wieder ins Bett legt.



    OOC

    DimitriSergejew netter Gedanke, nur ist Papiergeld keine nützliche Währung mehr. Was wollen die Mishka-Händler denn davon kaufen? :D Immer daran denken, das wir im Roleplay machen und kein PVE-Server sind, auf dem Trader-KI´s stehen :D

    Die letzten Worte eines Detektivs: Sie sind der Mörder.

    Die letzten Worte eines Anglers: Das Eis hält.

    Die letzten Worte eines Bergsteigers: Das Seil hält.

    Die letzten Worte eines Chemielehrers: Dieses Experiment ist völlig ungefährlich.

    Die letzten Worte eines Elektrikers: Kannst den Strom wieder anschalten.

    Die letzten Worte eines Bettnässers: Mach mal die Heizdecke an.

    Die letzten Worte eines Autofahrers: Das reicht noch zum überholen.

    Nachdem sie den Zettel in die Hand gedrückt bekommen hat, verschwand er in ihrer Tasche, bis sie in einem Moment, wo sie in der näheren Umgebung unterwegs war, einen Blick darauf werfen konnte. Sie nickt, mehr zu sich selbst, weil die Bäume so eine Geste ohnehin nicht interessiert, zerknüllt den Brief mit ihrer und Cancers Nachricht und wirft ihn ins Gebüsch hinter sich. Reden. Das muss sie - aber sie kann nicht. Weil sich der stolze, liebevolle Blick Boris´ tief in ihr eingebrannt hat. Zu der ständig von ihr zurückgedrängten Angst um die Zukunft kommen jetzt auch noch die Zweifel zurück. Ob sie sich dem Schicksal ergeben soll?


    Sie setzt ihren Weg fort und durchsucht noch halbherzig einige Schuppen und Häuser, in der Hoffnung auf Restvorräte, oder Hinterlassenschaften irgendwelcher Wanderer und Reisender, die in naher Umgebung Zuflucht für die Nächte gesucht haben. Doch sie hat ein Versprechen gegeben: Sich nicht all zu weit zu entfernen und sofort zurückzukehren und/oder per Funk um Hilfe zu rufen, wenn irgendetwas komisch ist oder ich in Bedrängnis zu raten drohe. An dieses Versprechen hält sich Polina.


    Immer in der ersten Hälfte der Nacht sieht man Polina dann zwischen den Wachtürmen patroullieren, immer von oben weitmöglichst die Umgebung inspizieren. Dazwischen pausiert sie. In einer der ersten Nächte kommen dabei diese Zeilen zu Stande.


    Cancer hat Recht. Das wusste ich allerdings auch. Nur brauche ich den richtigen Moment dafür.

    Und was, wenn es die falsche Entscheidung ist? Ich muss darüber nachdenken.


    Mishka ist die Zukunft!


    Auch für ein Neugeborenes?


    Irgendwann, kurz nach Mitternacht, schleicht sie sich dann ins Bett, Boris nur einen Kuss aufhauchend, versucht sie ihn nicht zu wecken, denn er und Cancer müssen mit Goran erholt sein. Ausgeruht und bei klarem Verstand. Sie wird, wie auch die Tage zuvor, wohl den halben Tag verschlafen, ehe sie, wenn niemand sie daran hindert, wieder los ziehen wird um bei Tageslicht die Umgebung zu erkunden. Auch ein Auto wäre wieder mal ein guter Fund...




    OOC

    Was soll nur werden? Klar, wenn die Menschheit überleben will, wird es sowas geben müssen. Viele sind nicht mehr übrig, aber bin ich gerade in der Lage, eben dazu beizutragen? Was wenn SIE davon erfahren? Wird das zu einem zusätzlichen Problem?


    Sie schreibt nicht mehr und nicht weniger während ihrer halben Wache, zumindest nicht auf diesem Zettel, aber ein anderer entsteht, der danach seinen Weg durch einen Fensterschlitz in Cancers Haus findet. Sie beendet nach einer weiteren Stunde Wache selbige und schleicht sich leise ins Haus zu Boris, wo sie, angekuschelt an ihn, nur einen unruhigen Schlaf findet.

    Hallo ihr lieben,


    weil Subjekt ja im Moment nicht mehr da ist, wir aber das Anonymus-Prinzip weiter führen, bitte ich Euch, falls ihr es nicht ohnehin schon macht, einfach eine Nachricht (Diskussion) mit Anonymus zu starten. Sobald diese Nachricht gelesen wird, wird sie veröffentlicht.


    Vergesst bei Funksprüchen nicht, Frequenzen und Reichweite anzugeben, je nachdem mit welchem Gerät ihr sendet und, falls gerade aktuell, überprüft bitte, ob eventuell eure Wunschfrequenz durch irgendwas gestört wird, um Folgediskussionen zu vermeiden.


    :)


    LG

    Froschi

    Schüsse, Schüsse, Schüsse... jeden Tag wieder... es ist der blanke Horror.

    Und diesem Penner von Stanislaus traue ich keinen Meter. Warum waren sonst zufällig genau dann Schüsse, nachdem er ausser Sichtweite war, genau auf unser Lager.


    Erst eine Horde... dann drei Tage hintereinander fast, Schüsse auf den Handelsposten, Teddys, die wohl aus irgendeiner Fabrik in Massen geholt, nun zu unserem Schrecken ständig wie von Zauberhand auf unseren Strassen liegen, Artjom, der auf Hilferufe reagiert und Mishka als "Familie" bezeichnet.


    Alles das verwirrt mich zunehmend. Mein einziger fester Halt und Sicherheit sind gerade Boris, Goran, Cancer und West. Meine Familie?!


    Starr geht ihr Blick auf das Haus, das sie seit einigen Tagen nun mit Boris bewohnt. Weil es Artjom gehört hat, ist ihr immer noch ein wenig unwohl, aber sie findet mittlerweile die nötige Ruhe darin. Ruhe, die ihr nun auch vom Oberhaupt verordnet wurde. Eine Hand auf ihrem Bauch ruhend, schreibt sie weiter und immer wieder stiehlt sich eine Träne aus ihren Augenwinkeln heraus, rinnt die Wange hinab und tropft schliesslich am Kinn herunter auf das Blatt, das sie gerade beschreibt.


    Wie soll das funktionieren? In dieser Apokalypse ein Baby zur Welt bringen. Abgesehen davon das ich ein Sicherheitsrisiko bin - wenn mein Bauch unförmiger wird als ein Medizinball - wie soll ich dann noch die Wachtürme heraufklettern und Besucher am Tor empfangen? Wie soll ich dann schnell reagieren? Rumkugeln und hoffen, wie eine Murmel einfach am richtigen Ziel zu landen? Ausserdem... selbst wenn irgendwie alles gut geht... ich weiss, ich hab noch Monate Zeit bis ich mir wirklich Gedanken machen muss... aber was wird aus dem Baby? Wie soll ich gleichzeitig den Handelsposten... Boris... Cancer... Goran... West... UND einen hilflosen Wurm beschützen? Warum konnte dieser verkackte Arzt mir nicht sagen:"Herzlichen Glückwunsch - Du bist NICHT schwanger!"


    Sie zerknüllt und wirft das Blatt sowie den Stift in einem Anfall verzweifelter Wut schnaubend in die Ecke des Wachturmes, verbirgt ihr Gesicht in beiden Händen und weint hemmungslos. Erst nach einigen Minuten beruhigt sie sich wieder, steht auf und starrt eine ganze Weile in die Ferne. Nur eins hält sie gerade vom Schlimmsten ab: Das Wissen, das sie jemanden mitreissen würde, wenn sie nun eine folgenschwere Dummheit zu Lasten ihres eigenen Lebens begehen würde. Kurz hat sie - wie schon in Svetlojarsk am Hafen - die Hand auf ihrer Pistole, dann blickt sie zur Seite auf das Papierknäuel in der Ecke, beugt sich runter und hebt es samt Stift wieder auf und beginnt, das Papier wieder etwas zu glätten, bevor sie es zur Lose-Zettel-Sammlung in das Buch in ihrer Jacke schiebt.

    Ihre Gedanken kreisen weiter, immer wieder die Schüsse, die Probleme und das letzte Gespräch mit Cancer und den anderen im Ohr, das ihr ohne ersichtlichen Grund wieder etwas Kraft gegeben hat, auch wenn die Themen alle ziemlich schwierig sind, die Form des Gespräches und die Art, wie Boris und Cancer, sowie auch West und Goran waren, wird es gewesen sein.


    Nach noch ein paar wenigen weiteren Stunden lässt sie sich in ihrer Wache ablösen, wie sie es Cancer zugesagt hat, und geht deutlich zeitiger zurück in ihr Haus, wo sie einen traumlosen Schlaf findet.

    Kurz vor der Ankunft einer Gruppe im Nordosten des Landes, explodiert nach einigen Schüssen aus dem nahe gelegenen Wald etwas grosses nah einer Holzhütte. Man sieht nur einem rasch aufsteigenden Feuerball. Nur Blechreste bleiben neben der zerstört wirkenden Umgebung überall in einem Umkreis von ein paar Hundert Metern übrig und nur ein kleines Wunder hat dafür gesorgt, das keine der angrenzenden Strukturen wirklich mehr Schaden als nur den Russ des schnell durch den Regen wieder gelöschten Feuers abbekommen hat.



    OOC: Weitere Infos können im Support erfragt werden.

    R.I.P.


    *voller Wut und Hass über diese Menschen rennt sie drauflos. "Kapitalistenschweine... dreckige Mörder" hat sie nur noch im Kopf, holt sich ihre Waffe... die Waffe ihres Vaters... zuletzt die ihres Bruders, als die Eltern weg sind... zurück. Mit der Maske von Jegres im Rucksack macht sie sich auf. Doch jeder Meter, der in ihren Lungen immer mehr brennt wie Feuer, bringt sie zur Räson. Sie will ihnen nur noch Angst machen. Angst davor, das sie die nächsten sein könnten, für die ein Auftragskiller engagiert wird. Auf einem Jägerstand macht sie eine Pause, kurz vor Grishino, schreibt ein paar Zeilen und liest sie dann nochmal durch:


    "Wer das hier findet, falls mir etwas geschieht, ich weiss, das Rache immer ein schlechter Berater war, deswegen geht es mir nicht darum, gleiches mit gleichem zu vergelten. Doch sollten all jene, die Wut und Hass im Bauch haben, wissen, das es zu nichts führt. Es gibt Menschen, die Recht haben und es gibt Menschen, die Waffen haben. Letztere sind die, die letzten Endes die Stärkeren sind. Zumindest, wenn sie ihre Macht missbrauchen. Man sollte auch jene anhören, die Recht haben. Sie bewirken gutes.

    Grishino ist kein guter Ort, auch wenn dort sicher auch gute Menschen leben. "


    sie schreibt auch noch einen zweiten Zettel, den sie an einem Ort ablegt, wo sie hofft, das irgendjemand ihn findet. In ihrem alten Haus. Versteckt, wo einst ihre Mutter gerne wertvolle Dinge versteckt hat.


    "Liebe Eltern, liebe Brüder,


    ja ich weiss, das ich einen weiteren Bruder habe, ich bin mir sogar sicher, das er mich nicht angelogen hat. Und doch glaube ich, das ich Dummheiten begangen habe. Solltet ihre mich suchen, ich werde mich in Sveltlojarsk verbergen. Jede Woche schaue ich einmal beim Hafen vorbei und hoffe, irgendwann in meinem Leben euch wiederzusehen.


    Auch wenn ich nicht daran glaube, das es jemals geschehen wird.

    Denn ich glaube, das ich die folgenden Tage nicht überleben werde.

    Wenn nicht suche ich weiter.


    Ich liebe euch.

    Hanna

    P.S. Ihr solltet nicht lange an diesem Ort bleiben und keinesfalls den Menschen in Grishino Vertrauen schenken."


    Dann macht sie sich auf den Weg zurück.

    Beginnt ein kleines Spielchen mit Grishinos Handelsposten zu spielen. Erst als sie einen Streifschuss aus dieser Richtung abbekommt, wird ihr wieder bewusst, das sie nie töten wollte... Es blutet heftig und sie gerät in Panik. Will nur noch weg.


    Was sie nicht ahnt, ist dieser Kerl, der sie im Wald abfängt, ihre Hände fesselt und ihre Kleidung sowie den Rucksack durchsucht. Das er ihr das wichtigste nimmt, als er ihr die Waffe ahnt er nicht, als er sie mit den Worten zurücklässt:"Tja, kleines, das ist dann wohl meine... danke sehr... sie klingt ziemlich gut. Ich verfolge dich schon eine Weile du dummes Ding..." sie hat nur noch Angst, spürt jeden Tropfen Blut der aus der tiefen Fleischwunde rinnt und ahnt, das nur noch ein Ort ihr gerade helfen kann... was sie dort erwartet, ahnt sie jedoch nicht und wie im Wahn erreicht sie gerade noch so das Tor, bevor sie das Bewusstsein verliert...



    (Danke Stanislaus, Mishka, besonders Boris, Cancer und Artjom, Timi, Jegres, Sergej, Jack, Karel und alle anderen mit denen ich tolle RP´s haben durfte!)


    OOC: Der Char wurde fair gerippt von Boris vor den Toren von Mishka