Beiträge von Froschi

    uff... meine Herren...


    Ich schaus mir mal an, weil das ist ne grössere Aktion... die nicht in ner Stunde erledigt ist :) Und dazu kommt, das ein Wipe dafür notwendig ist.


    Aber ich habs im Auge, sieht echt nett aus.


    LG

    Froschi

    Liebe Gemeinde,


    damit Änderungen bezüglich Mods und Einstellungen nicht im laufenden Betrieb von PVE- und/oder RP-Server getestet werden müssen, gibt es ab sofort einen Testserver.


    IP: 178.63.79.205:2902

    Passwort: PVE


    Vorerst könnt ihr dort untereinander gerne PVP machen, jedoch achtet bitte auf andere Spieler, die dies nicht wollen, ansonsten gelten die Regeln des PVE-Servers. NOCH ist die Persistenz (hoffentlich) an, ich warne aber schon einmal vor, das bei manchen Veränderungen WIPES nicht zu umgehen sind. Beschwerden darüber werden nicht entgegen genommen :D Ihr seid hiermit vorgewarnt.


    Vorschläge zu Mods u.ä. was getestet werden soll, und im Anschluss Einzug auf die offiziellen Server finden soll, dürfen hier gern gepostet werden.



    Aktuell sind dieselben Mods auf dem Server, die auch auf dem PVE-Server sind.


    -> Zum Beitrag PVE-Server-Mods <-




    Bis dahin:

    Frohes Looten.

    Talamar, wenn du Arma kennst, kennst du das Launcher-Prinzip sicherlich :D Wenn nicht, dann erklär ich euch das gern beizeiten, wenn es spruchreif wird.


    LG Froschi

    Liebe Community,


    Auf dem PVE-Server (aktuell nur da!) gibt es jetzt ab sofort aktive Mods.

    Wie ihr sie laden könnt:


    Im Steam die folgende Collection abonnieren (wird auf dem neuesten Stand gehalten):


    Hier gehts zur LoA Server-Mod Steam-Collection


    Da müsst ihr folgendes anklicken (auf deutsch steht da "Alle abonnieren")


    kWtKU7B.jpg



    Dann bitte den Launcher über Steam starten, wenn alle Mods abonniert sind und heruntergeladen wurden.

    Im Launcher nochmal sicherstellen, das NUR die Mods aus der Collection mit einem Haken aktiviert werden.


    MQ4An5l.png



    Dann auf den grossen roten Knopf :D (Play oder Spielen steht da :D ) und auf den LoA Server joinen.

    Solltet ihr noch Fragen haben, wendet euch an eure Mitspieler oder die Supporter der Community. 8)



    Viel Spass

    Euer Team




    Name: Hanna Svoboda

    Alter: 20

    Früherer Beruf: keiner

    Herkunft: Chernarus

    Sprachen: Landessprache

    Familie: Eltern, Bruder (Aufenthalt unbekannt)

    Charakter: eher introvertiert bis gedankenverloren

    grösste Stärke: kann sich schnell auf etwas fokussieren

    grösste Schwäche: vertraut schnell Menschen, die sie freundlich behandeln




    Heute



    Vorsichtig schleicht sie auf nackten Füßen durch das Unterholz, wie sie es gewöhnt war. Sie beobachtet, wie sich das eher mickrig geratene Reh, das in einiger Entfernung auf der Suche nach einem schmackhaften Büschel Gras auf der Wiese, den Kopf weit gesenkt hat. So weit, das sie ihn nur noch erahnen kann aus ihrer seitlich hinter dem Reh befindlichen Position. Das Gewehr hebend, ohne das Tier auch nur den Bruchteil einer Sekunde aus den Augen zu lassen, visiert sie es durch den winzigen Spalt oberhalb des Gewehrlaufs an, den Zeigefinger am Abzug und den Kolben sicher gegen die Schulter gelegt. Einen letzten ruhigen Atemzug befüllt ihre Lungen, sie hält die Luft an und damit das Gewehr fast absolut still, bevor ein lauter Knall, ausgelöst durch eine kleine Bewegung ihres Zeigefingers, die natürliche Stille durchbricht und Augenblicke später sieht man, wie das Reh, zielgerichtet getroffen, mit einem letzten undefinierbaren Laut auf der Stelle zusammen bricht. Nur kurz noch bewegen sich Vorder- und Hinterläufe und ein letztes Mal hebt es den Kopf an. Kaum merklich zuckt einer ihrer Mundwinkel leicht nach oben, ein Zeichen ihrer Zufriedenheit. Weiter barfüssig, allerdings auch aufmerksam die Umgebung beobachtend, wagt sie sich aus der Deckung der Bäume. Zu oft schon hat sie bei ihrer Jagd diese veränderten Menschen aufgescheucht, die den Geräuschen folgen und ein echtes Problem werden können, wenn sie einem zu nahe kommen. Dennoch marschiert sie zielstrebig auf den Kadaver zu und zieht ihn, nachdem sie sich von dessen Tod überzeugt hat, in den Schutz der Bäume zurück, wo sie ihn ausnehmen und zerteilen wird, das Fleisch in ihrem Lager so, wie sie es von ihrem Bruder einst gelernt hat, längstmöglich haltbar machen wird. Vielleicht findet sie ja auch noch irgendwo etwas zum Gerben des Felles zu Leder, das war ihr aber in der Vergangenheit nie so gelungen, wie ihr Bruder das einst beherrscht hat. Immerhin hat sie dadurch gelernt, das man alles wiederverwerten kann, auch den letzten Rest eines Tieres, das man zu seinen Zwecken mutwillig töten musste. Um alles zu finden, was sie zum verarbeiten des Leders braucht, muss sie sich wieder zurück in die Siedlungen wagen, die sie meistens meidet, denn anderen Plünderern und vor allem den Befallenen will sie nicht begegnen. Auch heute hofft sie wieder darauf, das ihr Bruder, der sich schliesslich doch auf die Suche nach Vater und Mutter gemacht hat, lebend zu ihr zurück findet...



    2006-2007


    Hanna und ihre Eltern versuchen mühsam, schon bei den ersten Unruhen, ihr Zeug zusammen zu raffen und sich und ihre Kinder raus aus der Stadt, in der Waldhütte die einst der Oma gehörte, in Sicherheit zu bringen. Sich nachweislich nicht auf eine Seite stellen, keiner Partei zugehörig sein zu wollen, kann nach den Worten des Vaters ebenso ein Todesurteil bedeuten. Die ganze Familie ahnt jedoch schlimmes. Und ein wenig froh, so weit wie möglich entfernt zu sein von den grössten Städten. Auch wenn die `Kinder` beide bereits fast erwachsen sind, bleiben sie bei ihren Eltern, damit die Familie sich nicht verliert. Der Vater und Hannas Bruder gehen regelmässig auf die Jagd und sie und ihre Mutter kümmern sich um das Haus, versuchen dem kargen Waldboden irgendwie etwas Gemüse abzuverlangen und sorgen dafür, das immer frisches Wasser, Obst und andere im Wald zu findende Dinge im Haus sind, so das sie kaum noch in die Siedlungen müssen. Nur selten verirrt sich ein Mensch in ihre Umgebung

    und so bekommen sie ab und zu ein wenig Nachricht über das, was in den Monaten zuvor ausserhalb ihres selbstgewählten Exils geschehen ist. Lange glaubte die Familie, das sie dem Krieg damit gänzlich entkommen könnten, sich nicht in die Unruhen reinziehen lassen müssten, bis eines Tages laute Männerrufe durch den Wald gehen.

    Geräusche von vollautomatischen Waffen und Kampfgeräusche dringen bis zum Haus der Familie vor und versetzen diese in Angst. Nur ahnend, was ausserhalb ihres eremitischen Lebens vor sich geht, befürchten sie zurecht, das es jetzt gefährlich wird. Hanna und ihr Bruder verstecken sich in einem Verschlag unter den Holzdielen und wie in einem schlecht gemachten Film schiebt die Mutter gerade rechtzeitig den handgeknüpften schweren Teppich wieder darüber, als die näher gekommenen Stimmen zum Teil verstummen und es laut gegen die Türe klopft. Der Vater, der sich, auf Verlangen von einem der vier Männer, ausweist, wird nach einem lauten Wortwechsel, von dem man nur einen Bruchteil in dem Versteck der Kinder versteht, gefesselt und aus dem Haus gezerrt, die Mutter unter lautem Geschrei ebenso und erst als es wieder still wird, atmen Bruder und Schwester halbwegs auf. Nach vielen Stunden, in denen die beiden unterhalb des Dielenbodens verharrt haben, wagen sie sich wieder nach oben in das nun, ausser ihnen, leer stehende Haus. Ratlos diskutieren die beiden darüber, was nun zu tun ist. Sie wägen alle Optionen ab: Bleiben, gehen, die Eltern suchen. Doch schliesslich entscheiden sie sich dafür, das sie erst einmal zusammen bleiben. Da die unbekannten Eindringlinge nichts mitgenommen haben, verbringen die beiden die meiste Zeit damit, auch Hanna das Jagen, oder besser: Den Umgang mit dem Gewehr des Vaters, beizubringen. Ihr Bruder glaubt, das es notwendig ist, das sie in der Lage ist, mit einem Schuss ihr Ziel genau zu erreichen. Deswegen gibt er nicht auf. Auch nicht, als sie angewidert fast speien muss, als sie beim ersten Ausnehmen eines Wildschweines dabei ist. Am Ende gewöhnt man sich an alles...

    Es ist ein neuer Eintrag, auch wenn er nicht als solcher gefühlt erkennbar ist. Nach allem was zuvor passiert ist, ist es nun ein anderer Ort und eine andere Zeit. Diesmal sind es eher verwunderliche Dinge und glücklich gelaufenes.


    Glücklich und gut gelaufenes:
    - Der Umzug: Ja ein weiterer Umzug. Und mit den Menschen, von denen ich im Moment den meisten ein gutes Stück, wenn auch nicht bedingungslos vertraue. Von letzteren ist unter den Überlebenden, die sich um Eric und seine Freunde scharen, niemand. Bedingungslos zu vertrauen ist meist ein Fehler. Auch wenn es die eigene Familie ist.

    - Ich lebe noch. Und das ist mal ziemlich glücklich gelaufen. Diese idiotische Kacke in Svetlojarsk.

    - Ich habe zwei Tage lang im Schutz der Dunkelheit die grossen Häuser in der Nähe durchsucht und so viel Kleidung, wie ich tragen konnte, im Schutz des Morgennebels, immer wieder zum LKW getragen. Leise, um niemandem der Gruppe vor meiner "Rückkehr" zu begegnen. Dieses Schnüffeln in den alten Leben hat mein Nachdenken wirklich erfolgreich angeregt...


    Verwunderliches, bzw. sehr unangenehmes:
    - Was für eine Scheisse ist da passiert. Und warum höre ich davon erst nach diesem weiteren Umzug so nebenher in einer Unterredung. Das etwas passiert war, war mir klar, seit ich von der Suche nach Nahrung in Svetlojarsk wieder zurück gekommen bin und ich den beiden Ärzten ständig aus dem Weg gegangen bin, weil die sich um die Verletzten kümmern mussten. Nur Eric war nicht auffindbar. Bis zu diesem Zettel, der aber auch schon wieder Umzug bedeutete. So habe ich mich allein auf meine schnellen Beine gemacht, noch geht das ja und ich bin wenig eingeschränkt durch mein Problem in meinem Körper. Also bin ich zügig vorangekommen bis zum Ziel, um dann festzustellen, das wir dieselben Probleme wie zuvor haben: Es fehlt an Essen. Das ändern wir diesmal zeitiger.


    Entscheidungen:

    - Eric verlangt Entscheidungen, die wohl den meisten mehr oder weniger leicht fallen. Den einen leichter, weil sie ohnehin nicht fort können, den anderen weniger leicht, weil sie vermutlich dafür grundlegende Prinzipien aufgeben müssen. Es ist nicht einfach, für eine Seite zu tendieren, wenn es bedeutet, das man vielleicht auch mal Menschen weh tun muss. Ich dafür habe entschieden. Ich werde für richtig halten, was Eric für richtig hält. Ich denke, das mache ich Maria zuliebe, weil er sie als Mensch weiterhin unterstützt. Maria wäre ohne die Söldner wohl, nach allem was geschehen ist, ein einfaches Opfer. Ich hoffe, das ihr Projekt nicht zum Sterben verurteilt ist und noch eine Chance bekommt.

    - Ich werde dafür sorgen, das mein Problem sich in Kürze erledigt hat, so lange es mich nicht einschränkt. Es ist keine gute Zeit dafür, keine sichere Zeit und es fehlt an wesentlichen Grundlagen. Um diese Sache ausreichend zu überdenken, war ich "zu Hause". Nachdem man mich sozusagen ausgesperrt hat, fiel es mir leicht, mich mit ein paar Worten auf einem Stück Papier zu entschuldigen und dorthin zu gehen. Ich hoffe, das Eric das nicht falsch versteht und Papa ihn aufgeklärt hatte, wo ich bin. Eine meiner Sorgen ist, das er aufhört, mir zu vertrauen, oder mich vielleicht sogar für einen Verräter hält, nachdem was mit diesem Nathaniel gewesen ist.

    - Ich weiss nun etwas über Reaper.... Kollektoren.... aber was auch immer, ich schnall einige Dinge nicht. Warum mischen sich letztere ein, wenn es gerade anfängt zu etwas ruhigerem zu entwickeln, weil wohl sowas wie ein Gespräch mit diesem Filip (?) möglich war. Und seit wann gehört dieser Josef zu den Reapern? Hat er mir nicht selbst von diesen gefährlichen Menschen erzählt damals in Lopatino? Ich wusste, das er nicht nur gruselig ist, sondern mir etwas verheimlicht hat.



    To Do:
    - Lebensmittel finden
    - Funkgeräte der anderen kontrollieren.

    - "Problem" lösen



    Sie überfliegt nochmal die Zeilen, lässt überall ein wenig Platz um noch etwas hinzuzufügen, bevor sie das Buch mit ihren Notizen und den Stift wieder in ihre Weste schiebt. Diesmal verkriecht sie sich in die hinterletzte Ecke des Nebenraumes des scheinbar unbewohnten, denn an Schlafen unter freiem Himmel ist immer noch nicht zu denken.


    Nach all den Themen, die oben schon genannt wurden, möchte ich die Diskussion um das realistische RP von meiner Seite auch nochmal als wichtiges Thema bestärken. Dazu gehören für mich essentiell 2 Dinge dazu:


    1. Den Charakter spielen, wie man auch im realen Leben in so einer Situation sein würde. Das heisst (wie oben schon genannt von Ampu:) ein "normaler" nicht-militärischer Char läuft nicht mit einer M4/AKXYZ/FAL/SVD herum, wenn doch, interessiert mich blendend die Erklärung.... klar, kann natürlich sein, das man die bei einem Militärchar gefunden hat, jedoch ist dann die Frage, ob man mit so einer automatischen Waffe überhaupt umgehen kann. Desweiteren: Wenn ich (bewaffnet, oder auch nicht) in den Lauf einer oder mehrerer Waffen blicke, dann hab ich keine grosse Klappe, es sei denn, ich will sterben. Ich sag dann wohl eher mal ja und Amen, es sei denn, ich weiss, das hinter demjenigen noch jemand meiner Faktion steht, das wäre natürlich eine Ausnahme.


    2. Ich bin es persönlich ein wenig leid (bin müde) dieses ständige GeRIPpe verschiedenster Faktionen und dieses Rache- Hin und Her... (falls man versteht, was ich damit meine...) es wäre schön, wenn alle Faktionen sich vielleicht auf ein wenig Abstand begeben (damit schliesse ich die RP-Gemeinschaft, in der ich gerade hauptsächlich spiele, nicht aus) sich dann vielleicht nochmal anders annähern ohne ständig rote Tücher vor Augen zu haben. Ich bin nicht für reines Lagerfeuer- und HabMichLieb-RP.... um das deutlich zu machen, RP lebt schliesslich auch von Konflikten, aber die Reaper/NRS/Söldner-Rache/RIP-Geschichte findet ja kaum ein Ende.


    Ich hoffe ich hab nicht zu komplziert geschrieben, im Zweifel gern nachfragen :D


    LG Froschi

    Vieles ist passiert, das meiste unspektakulär - zum Glück - manches aber auch bedenklich.


    Unspektakulär:
    - Der Umzug: Dank diesem Nett (Nettenniell? Neisen? Irgendwie amerikanisch klingt sein Name, aber merken kann ich mir besser Nett) habe ich Marias Wunsch entsprechen können, den voll beladenen LKW von A nach B zu bekommen. Ich hoffe, das ich keinen Fehler gemacht habe, ihn mit her zu bringen, neugierig schien er nicht, eher besorgt und eine Spur verängstigt in Bezug auf mich. Ob das nur daran liegt, was ich ihm an den Kopf geworfen habe, als Papa den einen Tag Wache geschoben hat?

    Хуёвая водка

    - Maria: Wirkt wieder ruhiger oder besser klarer im Kopf, aber irgendwas scheint ihr auf dem Herzen zu liegen. Ich finde noch heraus, was.

    - Folgende bekannte Personen sind noch in der Nähe, die nicht dazu gehören: Artjom (und seine Schwester Sascha, ob die alleine eine Gefahr wäre, weiss ich nicht, Artjom und seine scheinbare Impulsivität, die sich hinter einem Schleier aus Misstrauen und Aggressivität tarnt, sind sehr wohl eine potentielle grosse Gefährdung). Alexander (oder so?!) der mit ihnen zu reisen scheint, eher zurückhaltend und ruhig, ein Gegenpol zu Artjom und vermutlich unser Vermittler im Ernstfall.

    Kyle, auf den man aufpassen sollte. Er ist zu neugierig und zu interessiert an der Sache und den beteiligten Personen. Zu guter Letzt noch Andrej, das Kind. Und diese Helena, die zugegeben hat, das das nicht ihr richtiger Name ist. Ich hoffe, das ich in Bezug auf sie nicht so falsch liege, ich glaube, ich mag sie. Auch wenn sie eine Macke hat, sowas, was meine Mutter einst als Zwang bezeichnet hat. Tante Ludmilla hatte das auch. Und wer ist da noch bei Helena gewesen? Laut ihrer Aussage drei Personen, Namen, die sie nicht genannt hat. Ich habe ihr für ein paar Nächte ein Zelt in der anderen Halle angeboten und ihr einen der Schlüssel gegeben, weil sie sich so sicherer fühlt. Neo habe ich einen Zettel mit dieser Info hingelegt, da er geschlummert hat, als ich von dem "Ausflug" zurück kam, weil Eric nicht zu finden war. Jetzt bin ich so müde...


    Befenkliches:
    - Endlich das neue Lager so weit eingerichtet und schon scheinen wir wieder unter Beobachtung. Auf dem Hügel mit dem Funkturm waren eindeutig Menschen zu sehen. Eric spricht von den Reapern, weil wohl Masken zu sehen waren. Ist er da sicher? Den ganzen Tag waren neben den Schüssen von Artjom und seinen Leuten auch andere in der Stadt zu hören. Zum Teil nicht mal schallgedämpft. Entweder da ist jemand besonders dumm oder aber man will uns Angst machen. Leider zum Teil mit Erfolg, Eric tendiert dazu, das wir uns einsperren. Ich finde, das ist falsch. Wir brauchen Lebensmittel und vor allem Wasser. Eingesperrt, auch wenn die Halle sicher ist, können wir derzeit keinen Tag überleben.

    - Das Kind (Andrej) zum Sonnenhof gebracht, habe ich Zweifel, ob es gut ist, ihn mit diesem Herrn Nikolajewitsch alleine zu lassen. Beutet dieser ihn aus? Wirklich viel an Lebensmittel gab es dort wohl nicht mehr. Tat mir Leid, ihm davon auch noch etwas weg zu nehmen. Aber Handel ist Handel. Dafür hat er auch den Dünger und den Schalldämpfer bekommen.

    - Ich hätte nicht den Abstecher machen sollen, um noch mehr zu finden. Scheiss Auto, scheiss Dinger, scheiss Ausbruch... Und wo ist der Arzt, oder irgendeiner der Ärzte, wenn man sie braucht. Ich hoffe, ich habe genug Wodka genommen, die Wunde zu reinigen und irgendwie hab ichs auch geschafft, wieder einen Verband um den Arm zu bekommen. Und warum hat niemand auf meinen Funkspruch reagiert, ausser Helena?


    To Do:
    - Lebensmittel finden und eine sichere Wasserversorgung herstellen. Das ständige "zum Brunnen laufen" ist zu unsicher, wir haben keine Einsicht auf den ganzen Weg. Zu viele unsichere Faktoren.
    - Den Doc finden, er muss sich meinen Arm unbedingt ansehen.
    - Funkgeräte der anderen kontrollieren.



    Sie überfliegt nochmal die Zeilen, lässt überall ein wenig Platz um noch etwas hinzuzufügen, bevor sie das Buch mit ihren Notizen und den Stift wieder in ihre Weste schiebt. Diesmal verkriecht sie sich in die hinterletzte Ecke des Nebenraumes, so weit weg von den anderen, wie es geht, denn an Schlafen unter freiem Himmel ist seitdem sie hier ist, nicht zu denken. Da war ihr das Sägewerk deutlich lieber.


    (Und aus OOC-Gründen -RL Job- füg ich noch folgendes an: Natalya wird ein paar Tage wie "Falschgeld" eher zurückgezogen durch die Halle laufen, da sie mit einer Verletzung am Arm eher weniger helfen kann)

    Lässt die Gedanken kreisen, den Tag Revue passieren. Viel zu viele Informationen und zunehmend merkt sie, das sie zwar tough, aber nicht für alles ausgebildet ist. Dafür waren die wenigen Wochen zu kurz und sie kann von Glück sagen, das sie weiss, wie sie mit ihrer Waffe umzugehen hat. Und das sie gelernt hat, selbstbewusst aufzutreten.

    Begegnungen:
    - Eric: Ich glaube, hoffe einfach, das er seine scheinbaren Zweifel langsam ablegt mir gegenüber. Ich finde die Sache gut, auch wenn ich kein Söldner bin, bin ich bereit, Marias Projekt zu verteidigen. Und sei es bis aufs letzte, zu verlieren habe ich nichts, ausser meinem Leben. Und wenn, dann war es für den richtigen Zweck.
    - Papa: Für ihn muss ich mir was einfallen lassen. Er darf unter keinen Umständen erfahren, solange ich mir nicht sicher bin.
    - Doktor Chloe: Sehr aufgeschlossene, ruhige und freundliche Art. Sie würde mir helfen, wenn ich mein Problem beseitigen will.
    - Doktor Ismael: Ein dubioser Überlebender, der sich sehr auffällig verhält. Wir müssen ihn im Auge behalten, auch weil er wohl auch sehr neugierig in Bezug auf die Location war.
    - Doktor Valentin: Ihn kenne ich noch aus Lopatino, doch an dem Tag, an dem er mir dort begenete, wurde ich dort weggeholt und ihn zu finden, obwohl er nur Minuten zuvor dort mit mir im Gespräch war, schien er wie vom Erdboden verschluckt. Möglicherweise müssen wir nach seinem Auftreten heute auch bei ihm vorsichtig agieren. Eine simple Frage, die dDoc Dexter ihm stellt, kann er nicht beantworten. Ist er wirklich Arzt?
    - Sgt. Winters: Händler oder irgendein Mechaniker, den wir laut Eric im Auge behalten müssen.
    - Tyler: Überlebender, den ich nicht einschätzen kann.
    - Luna (?): Ich bin unsicher, nachdem ich mit Maria gesprochen habe. Sie war zwar bereit, sich durchsuchen zu lassen, aber sie scheint sehr neugierig gewesen zu sein. Wenn sie wieder kommt, sollte man sie im Auge behalten.


    Was ist noch passiert:
    - Zwei sehr auffällige Gestalten mit einem Sedan haben eine Panne vorgegeben. Ihre Aussagen waren nicht wirklich plausibel, daher auch eher als unsicher einzustufen. Sind aber dann wieder weiter gefahren (mit dem Pannenfahrzeug?)
    - Emil: Ich hoffe, er ist dort glücklicher, wo er jetzt ist. Der Grund ist für mich plausibel nachvollziehbar. Auch wenn ich schade finde, das es so laufen musste.
    - Blöder Test. Es ist die grösste Scheisse, was dabei herum gekommen ist. Ich hoffe, das mir die Entscheidung nicht schwer fällt.
    - Zwei hektisch übers freie Feld laufende Personen, die im Dunkeln schwer zu erkennen waren, ausser das einer von ihnen vermutlich weiblich, mit einem grösseren Rucksack, wenn ich das durch das Visier richtig gesehen habe. Die andere Person war schlechter zu erkennen. Vielleicht männlich. Die Entfernung der beiden war aber weit genug, nicht zu agieren.
    - Maria muss scheinbar noch verinnerlichen, ebenso wie mein Vater, welche Informationen für Schutzsuchende frei sind und welche man besser nicht preis gibt. Nicht jeder Mensch ist einem Projekt wie dem von Maria wohlgesonnen. Sie wirkt unausgeruht aber doch trotz das geschehen ist, was geschehen ist, zu gut gelaunt.


    To Do:
    - Irgendwann eine Entscheidung treffen.
    - Helfen, wo ich kann.
    - Papa irgendwie vielleicht doch erst mal nicht erzählen, was passiert ist.
    - Vorräte und Munition suchen. Beides wird sehr knapp !!!
    - Neue Location suchen, weil dieses Sägewerk doch sehr offen ist.


    Sie überfliegt nochmal die Zeilen, lässt überall ein wenig Platz um noch etwas hinzuzufügen, bevor sie das Buch mit ihren Notizen und den Stift wieder in ihre Weste schiebt. Wieder das Tor abschliessend, folgt sie dem Sgt. und lässt sich unweit von ihm nieder, um in der Nacht unter freiem Himmel zu verbringen. Sie wird sicher auch in dieser Nacht nicht schlafen, sondern nur etwas dämmern und ihren kreisenden Gedanken weiter nachhängen.

    Sie setzt sich, die Umgebung immer wieder absuchend, auf den Boden vor dem Wachhaus ins Gras, alle anderen scheinen sich zurückgezogen zu haben, aber sie will noch etwas erledigen und den Kopf klar kriegen. Dabei hilft ihr das schreiben. Wie meist. Unglaublich, was passiert ist, das muss sie niederschreiben, entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten:


    Heute ist etwas für mich noch immer unglaubliches passiert: Papa ist wieder bei mir! Er stand einfach vor mir. Irgendwie bin ich vorher wohl in die Knie gegangen. Ich muss mich zusammen reissen, aber mein Körper spielt mir Streiche. Der Doc hat mir etwas gegeben, was mir Gewissheit verschafft. Ich muss den richtigen Zeitpunkt finden. Aber jetzt, wo Papa da ist, fällt es mir noch schwerer.


    Neu kennengelernt und wieder gesehen:
    - Eric: Scheinbar der Anführer der (?) Söldner. Ich bin mir nicht sicher, ob er mir traut, aber ziemlich sicher, das er zweifelt, ob ich wirklich geeignet bin. Aber ich habe mit offenen Karten gespielt und ihm gesagt, das ich nicht mehr als ein paar Wochen Grundausbildung und eben die 4 Jahre Überlebenskampf hinter mir habe. Ich warte ab und zeige ihm, das ich loyal bin.
    - Papa (Oleg Dubrov)
    - Jacek: Freundlich, ruhig und hilfsbereit, er hat mich schon gestern aus Lopatino mit abgeholt und heute sehr aufmerksam bemerkt, das mir Wasser nach meinem kleinen Zusammenbruch gut tun könnte. Ich habe ein gutes Bauchgefühl bei ihm in Bezug auf Vertrauen.


    Was ist noch passiert:
    - Der Doc hat mir einen Test gegeben. Der wird mir zeigen, ob ich einfach nur irgendwas ausbrüte, oder mir die grösste Katastrophe meines Lebens bevorsteht.
    - Steven hat sich sehr auffällig bis verdächtig benommen, die Söldner haben sich ihn vorgenommen, haben aber scheinbar keine Vorbehalte und er darf weiter frei herumrennen. Auch wenn er kurz danach schon wieder irgendeinen Mist gebaut hat und damit nur noch verdächtiger wirkt. Auf den muss ich vorerst mal Acht geben. Da hilft auch sein Gesang nicht.
    - Maria, sie hat mir vieles erzählt. Und ich weiss, auch wenn sie es nicht ausgesprochen hat, das etwas schreckliches passiert ist. Ausserdem habe ich am Abend beobachtet, das sie einen grossen Schmerz in ihrer Seele mit sich herum schleppt. Und ich glaube nicht, das es nur die Sorgen um den Erfolg des Schutzlagers sind. Und warum hat sie ihren langen Freund Emil weggeschickt.


    To Do:
    - Test machen.
    - Helfen, wo ich kann.
    - Papa irgendwie erzählen, was passiert ist.
    - Nach Tisy zurückkehren, um im Waffenlager nach Munition zu suchen.


    Sie geht, als sie fertig ist mit Schreiben und alles wieder in ihrer Westentasche verstaut hat, durch das Tor hinein und schliesst es ab. Sie wirft einen Blick auf das Zelt, in dem ihr Vater liegt und schüttelt immer noch ungläubig den Kopf, beschliesst dann aber, ihn schlafen zu lassen und sucht sich zwischen den beiden Zelten in der Sägehalle einen Platz, wo sie mit dem Kopf auf ihrem Rucksack und ihrer Waffe in der Hand erschöpft einschläft.

    Jo, ich hab auch mit Dean Hall heute schon gesprochen. Er will uns eine Extra Ration Kiwis vorbeischicken. Und er entschuldigt sich dafür, das das Spiel so lange in der Alpha ist.