Beiträge von Turik

    Ruhe in Frieden


    Sie wurde schwerst Verwundet beim Versuch ihre Freunde zu verteidigen, während das Gefecht weiterging lag sie am Boden und verblutete. Ihre letzte Bewegung war es, ihre Waffe in die Arme zu schließen und die Augen zu zu machen, für immer

    Ruhe in Frieden...

    Innern Frieden hat Alexanda zu Lebzeiten nicht gefunden und so wird sie es auch im Tod nicht tun. Ihr Geist wird, bis er erlösung findet, in der Feuerwache von Berezino, wo sie starb gebunden sein.

    Name: Amy Krumm

    Alter: 18


    Amy wuchs mit zwei Geschwistern in einem schönen Haus in Deutschland auf. Es war eine ländliche Gegend in Bayern. Es fehlte ihr und ihren Geschwistern an nichts. Die drei hatten sich eigentlich lieb, aber Streiten konnten sie auch gut. Ihre Eltern waren für Amy ihr ein und alles als sie noch ein Kind war. Sie waren jedes Jahr im Urlaub am Meer und auch sonst machten sie oft Ausflüge. Sie spielte im allgemeinen lieber mit den Jungs Autoteppich, Drachenkämpfe oder Zombieapokalypse als mit den anderen Mädchen Puppen. Zur Schule ging sie auch relativ gern, sie war fleißig und hatte gute Noten, aber trotzdem hasste sie es Hausaufgaben zu machen.


    Nach der Grundschule besuchte sie die Realschule, auch wenn sie es locker aufs Gymnasium geschafft hätte, sie dachte nur da hätte man gar keine Freizeit mehr weil man da so viel lernen muss. Mit gleichaltrigen kam sie nun nicht mehr ganz so gut klar weil die Mädels nicht wirklich ihrer Interessen teilten und sie auch nicht mehr den ganzen Tag mit Jungs abhängen konnte. Trotzdem blieben ihre Noten ganz gut. Ihre Freizeit verbrachte sie nun gern mit Computerspielen.


    Mit 16 begann sie dann eine Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin. Die Arbeit machte ihr viel Spaß und sie verstand sich gut mit den Kollegen und ließ sich nicht verarschen. Egal ob Getriebesand, Knackpatronen für den Drehmomentschlüssel oder Kupfermageneten, sie ist auf keinen Azubi-Streich reingefallen. Sie war in ihrem Jahrgang sogar in der Berufsschule das einzige Mädchen, aber das machte ihr nichts aus. Irgendwie war es für sie so normal mit Jungs abzuhängen das sie oft gar nicht merkte wie sehr sie Baggern. Ihre Hobbys waren nach wie vor Computer spielen aber da sie nun Geld verdiente sammelte sie nun Militaria und hatte auch verschiedene Dekowaffen zu Hause. Da sie in der nähe der tschechischen Grenze wohnte ist sie auch einmal mit Kollegen aus der Berufsschule zu einem dubiosen Schießstand gefahren, natürlich in der Tschechischen Republik bei dem man weder Ausweis noch sonst etwas vorlegen muss aber alle möglichen Waffen schießen kann. Sie ist zwar keine meisterhafte Schützin doch weiß sie zumindest wie man ein Magazin füllt, wie man die Waffe lädt und richtig hält. Dauerfeuer zu schießen hatte sie sich nicht getraut an diesem berüchtigten Schießstand. Im dritten Lehrjahr nahm sie dann am Erasmus-Programm teil für ein Auslandspraktikum.


    Es war ihr erster Flug, sonst waren sie immer mit dem Auto in den Urlaub gefahren. Es schien alles ganz normal und Amy war recht aufgeregt. Sie dachte die ganze Zeit darüber nach ob sie etwas vergessen hat. Der Flug verlief so weit ruhig und sollte zweieinhalb Stunden dauern. Nach drei Stunden flogen sie immer noch, aber bis jetzt war noch niemand nervös geworden. Zwanzig weiter Minuten später tauchten auf einmal links und rechts vom Flugzeug zwei graue Jets auf, Kampfjets. Sie versuchten das Flugzeug in eine bestimmte Richtung zu drängen, aber was auch immer im Cockpit vor sich ging, sie wurden nur alle heftig durchgeschüttelt. Amy war sich mittlerweile nicht mehr ganz sicher wie viele Abfangjäger um sie herum waren aber der Wilde Flug dauerte noch eine ganze weile. Irgendwann kamen sie dem Boden näher, allerdings über einer Stadt, einer Hafenstadt. Die Jets schafften es das Flugzeug so weit abzudrängen das es nicht direkt in die Stadt krachte, dafür aber landete es im Wasser. Einige konnten sich noch retten bevor das Frack unterging, aber nicht alle. Amy gehörte zu den glücklichen die es an Land schafften. Kaum waren sie jedoch an Land, noch nass, geschockt und völlig erschöpft rannte schon eine Gruppe schreiender Menschen mit blassen Gesichtern, Ausschlag und blutunterlaufenen Augen auf sie zu. Amy rannte weg, die ganz Gruppe überlebender verstreute sich. Sie schaffte es etwas ins Landesinnere und kämpft seitdem ums überleben, ohne zu wissen wo sie ist und was hier im Land passiert ist.


    Früher dachte sie die Zombieapokalypse wäre der Tag auf den sie immer warten würde, jetzt denkt sie das ist die Zombieapokalypse und es ist schrecklich. Trotzdem ist ihr Ziel überleben und andere Überlebende zu finden, sich mit ihnen anzufreunden, vielleicht sogar etwas aufzubauen. Sie lässt sich nicht hängen und gibt nicht auf, sie nimmt das Leben so wie es kommt.

    Name: Alexandra

    Spitzname: Alexa

    Alter: 17

    früherer Wohnort: Ein Versteck in Deutschlanf

    frühere Tätigkeit: Waffenschieber



    Wenn die meisten Leute an ihre Kindheit denken, erinnern sie sich an eine unbeschwerte, schöne Zeit. Bei mir ist das nicht so. Ich weiß nicht wer meine Eltern sind, ich wurde eines Nachts in der Babyklappe gefunden, bei mir lag ein Zettel: "Ich kann für dieses Kind nicht sorgen, es wird es überall besser haben als bei mir, das heist nicht das ich es nicht liebe, aber es geht nicht. Ihr Name ist Alexandra. Sie ist jetzt genau 4 Tage alt." . Ich kann mich erinnern das ich bei einer Pflegefamilie Aufgewachsen bin, die Namen dieser Leute waren Natascha und Thomas Reif. Meine Pflegemutter kam ursprünglich aus Russland, mein Vater war deutscher. Ich hatte das Glück das die beiden mich zweisprachig erzogen. Irgendwann, als ich noch klein war bekam ich einen Streit zwischen den beiden mit, es ging um mich. Sie waren sich nicht einig wann sie mir die Wahrheit erzählen sollten, wann sie sagen sollten das ich nicht ihre leibliche Tochter bin. Ich lief weg, in den Wald, Nachricht konnte ich keine hinterlassen weil ich zu dieser Zeit noch nicht lesen oder schreiben konnte. Ich übernachtete draußen, es war eine warme Sommernacht, aber schon am nächsten Tag brachte mich die Polizei zurück nach Hause.


    Die nähste Zeit war schweirig, ich wollte nicht warhaben was passiert war und wir schwiegen es tod. Irgendwann begann die Schulzeit aber wirkliche Freunde hatte ich nicht. Ich war schon von meiner Wesensart ganz anders als die anderen Kinder, ruhiger und überlegter. Ich gab mich oft mit älteren Kindern ab, auch wenn diese meistens nur versuchten mich zu verarschen. Der Unterricht langweilte mich. Meine Eltern bekamen von all dem nichts mit, so wie so hatte sich unser Verhältnis immer weiter verschlechtert, da ich sie nicht mehr als meine Eltern akzeptieren wollte. Meine Freizeit verbrachte ich oft draußen, allein. Ab und zu traf ich mich mit meinem Kumpel Michael. Er war zwar schon 6 Jahre älter als ich, aber er war wie eine Art Bruder für mich da. Wir kannten uns aus der Schule, aber unsere Freundschaft war geheim, die anderen Kinder würden sonst nur darauf herumhacken.


    Mittlerweile war ich in der vierten Klasse und grade Elf Jahre alt geworden als der Grundstein für meine zukünftige Karriere gelegt wurde. Michael und ich trafen uns mal wieder draußen bei der Waldlichtung an der wir uns immer trafen. Er war aufgewühlt und schüttete mir sein Herz aus. Seinen genauen Wortlaut weiß ich nicht mehr, aber er meinte das ich seine einzige und wahre Schwester wäre und das er eine weile gehen musste. Er hatte krumme dinge gedreht und die Polizei würde wohl bald nach ihm suchen. Wir richteten uns einen kleinen toten Briefkasten ein und schrieben Zettel die versteckte botschaften enthielten. Am nächsten Tag schon war er als vermisst von seinem Vater gemeldet und man suchte ihn vergebens. Man fand nur eine Stelle im Wald, an der es aussah als hätten zwei gekämpft und da gab es eine Menge Blut, die Polizei idendifizierte es später als sein Blut. Eine Leiche fanden sie nie.


    Ein weiteres Jahr war vergangen, zu Hause hielt ich es schon fast nicht mehr aus. Meine Pflegemutter war schwer Krank geworden und der Pflegevater war einfach nur überfordert mit der ganzen Sache. Ich benahm michgut, um ihn nicht zu belasten, blieb aber so weit es mir möglich war fern von zu Hause. Durch diese umstände hatte ich allerdings auch mehr oder weniger kein Taschengeld mehr, natürlich schrieb ich Michael davon. Ihm ging es ganz gut. Als ich das nähste mal zum Briefkasten kam lagen da zwanzig Zehn-Euro-Scheine drin mit der Nachricht: "Mein Geschäft läuft gut, nimm das als Geschenk des Schakals an eine gute Freundin. Villeicht wirst du ja eines Tages bei mir Arbeiten." Ich hinterließ eine Nachricht in der ich davon berichtete das meine "Mutter" an Krebs erkrankt war und ich deshalb hier nicht komplett weg konnte, aber das ich prinzipiell nichts dagegen hatte.


    Im Winter bevor ich 14 wurde starb meine Pflegemutter dann und mein Pflegevater verkraftete das nicht. Ich kam eines Tages von der Schule nach hause und fand nur seinen Abschiedsbrief, in dem auch stand das er dachte, er wäre mir so wie so egal. Er hatte sich in einem Verlassen gebäude am Waldrand erhängt schrieb er, um mir den Anblick zu ersparen. Ich las den Brief ein paar mal durch und dann rannte ich in mein Zimmer und packte meine Sachen. Anschließend verschwand ich in den Wald und wartete eine Weile am toten Briefkasten. Als der abend dämmerte merkte ich erst wie unüberlegt mein Aufbruch war, doch da hörte ich schritte im Wald. "Bloß nicht die Polizei, bitte, bitte nicht.", dachte ich mir. Doch es war ein mir fremd wirkender Mann. Als er mich sah wollte er umdrehen und gehen da sagte ich ganz spontan: "Schakal?", darauf drehte er sich um und sah mich an. Wenn wir uns ansprachen in den Briefen am toten Briefkasten hieß Michael nur Schakal und ich war die gute Freundin. Er sagte ruhig, mit leichter freude im Tonfall: "Meine gute Freundin, schön das wir uns wieder sehen. Was führt dich heute an diesen Ort? Der Mond nimmt doch noch zu.", ich antwortete etwas aufgeregt: "Es konnte nicht bis zum Vollmond warten dir zu schreiben, der Hausherr ist nun auch gegangen.". Nun änderte sich Michaels Haltung, er kam auf mich zu und nahm mich in den Arm: "Dann komm mit zu uns, aber nur wenn du keine Angst und keine reue hast. Bei uns gibt es keinen Weg zurück.".


    Ich kam mit ihm. Wir liefen ein stück durch den Wald zu einem Auto, dann fuhren wir bis zum Sonnenaufgang, ich machte kein Auge zu, so viel hatten wir uns zu erzählen. Es war wohl ein wahnsinns zufall das Michael gerade da war und mich fand. Bald parkten wir mitten in einem Wald, wir mussten in einem rieseigen Walsdtück relativ zentral sein. Wir kamen an einer eigentlich zugeschütteten Bunkeranlage im Wald heraus, in die wir durch ein kleines Loch hinein schlüpften. "An diese Haustür gewöhnt man sich." sagte Michael zu mir. Kurz danach standen wir vor einer verschlossen Drucktür im Bunker, mit einer fernbedienung öffnete Michael sie. Als wir eingetreteten und die Türe geschlossen war Salutierten alle und meinten nur gleichzeitig: "Der Schakal ist da, zeigt ihm respekt.". Er führte mich an den anderen Vorbei bis in sein privates Zimmer. Er hatte mir schon erklärt das er einer der drei Anführer hier war, die drei hohen Tiere: der Schakal, der Wolf und der Fuchs. Er hatte mir jedoch dort oben nicht erzählt was genau er hier machte, ich dachte all die Jahre es würde um Drogen gehen aber hier unten war nicht ein Gramm Rauschgift. Hier gab es dafür von verbotenen Messern bis zu sprengfallen alles. Dieser Bunker war nur der Bunker des Schakals, die anderen beiden Tiere hatten ihre eigenen Verstecke.


    Michael gab mir immer wieder verschieden Aufgaben über die nähsten Jahre hinweg, ich war an der Oberfläche, bei eintrffender ware und beim Verkauf, ich schmuggelte selbst Waffen von A nach B, ich war unten im Lager und in der Buchhaltung. Michael wollte sicher gehen das ich alles gesehen hatte. Ich war nun schon 16 Jahre alt, da kam er zu mir und wollte unter vier Augen mit mir reden. "Alexa, bist du Bereit mir zuzuhören und mich nicht zu unterbrechen? Schwörst du zu keinem etwas zu sagen? Bist du Bereit für den Nähsten Schritt?", Ich nickte nur und er fuhr fort: "Ich war der Blutsbruder des Löwen, mein Vorgänger. Er starb überraschend und ich nahm seinen Platz ein. Ich hatte nicht die Zeit alles zu sehen, fünf Jahre lang. Sie kamen und brachten mir die schwere Nachricht und fragten mich ob ich Bereit war. Als ich bestätigte Bereit zu sein fragten sie mich welches Tier ich sein möchte. Ich antwortete der Schakal, so entschlossen wie der Gott der mein Gesicht trug. Wir werden einen neuen Bau errichten und deshalb frage ich dich, Alexa, welches Tier bist du in deinem Herzen?". Ich sah ihn einen Augenblick an, dann antwortete ich überraschend sicher: "Der Rabe, klug und nie so gesehen wie man wirklich ist.". Der Schakal nickte: "Interessant. Du wirst schon nähste Woche abreisen, aber ich verspreche dir wir sehen uns wieder. Bleib Stark.":


    In meinem eigenen Bau kam ich mir so fremd und unsicher vor, aber vor allem vermisste ich Michael den Schakal. Es fühlte sich komisch an wenn jeder einem Salutierte, aber ich brachte sie zumindest dazu zu rufen: "Der Rabe ist da, grüßt unsere Freundin.", anstatt das sie ausriefen sie müssten mir repekt zollen. Genau das war mein Fehler, ich war viel zu familiär und nett zu den Leuten, ich machte noch viel selbst obwohl ich alle hätte herrumkommandieren können. Bei großen dingen war ich auch oft mit dabei. Ich mochte es einfach raus zu kommen aus meinem Versteck. Unsere erste wirklich goße lieferung Kriegswaffen und Sprengstoff ging nach Großbrittanien. Es war ein extrem wichtiger Auftrag also kümmerte ich mich selbst um die letzte überprüfung vor der abfahrt der Ware was mein Fehler war.


    Eine Woche verging da kam ein höheres Mitglied unseres Baus zu mir und meinte unsere Lieferung nach Southwark in London wurde gefunden und er meinte auch das unsere britischen Informanten darauf hin deuteteten das Fingerabdrücke gefunden und zugeordnet werden konnten. Mir fiel ein das ich mir mit 13, kurz bevor ich abgehauen bin mir einmal etwas ärger einghandelt hatte und seit dem waren wohl meine Fingerabdrücke im System. Außerdem erinnerte ich mich das ich eigentlich etwas anderes tun wollte als die Lieferung überprüft wurde und ich deshalb meine Handschuhe vergessen hatte. Man schlug mir vor mich nach Osten abzusetzen, wir hatten uns da gerade in einem neuen Land einen Namen gemacht. Da ich russisch sprechen konnte wäre ich Ideal dafür geeignet dort zu arbeiten. So begann meine Reise in ein vom Bürgerkrieg geplagtes Land in dem Kalaschniwovs weg gingen wie warme Selmmeln.


    Der Neuanfang in Chernarrussland war schweirig, mein Bereich war die Waffenversorgung in den nördlichen Provinzen. Mein russuisch war zwar eingerostet aber ich kam zurecht. Wegen dem Krieg blieb ich die meiste Zeit versteckt, aber das wahre Problem war irgendeine Krankheit die hier ausgebrochen war. Erst vor Ort erfuhr ich das der Waffenhandel hier erstaunlich schlecht lief und das die Bevölkerung mehr sorgen wegen dieser Seuche hatte als wegen ihrer Ideologien. Ich war mittlerweile 17 geworden, meinen Geburtstag hatte ich ganz vergessen und diese Sache mit der Seuche schien überhand zu nehmen. Mit einem mal steig die Nachfrage nach Waffen nocheinmal rapide an und ebbte genau so aprubt wieder ab. Ein großteil unserer Verkäufer kam nicht wieder. Ich wollte selbst nach dem rechten sehen und verlies unser Versteck. Die Stadt war ein einem schrecklichen Zustand, überall liefen Kranke herum und es stank fürchterlich. Als ich mich den Kranken näherte griffen sie an. Als ich zum Versteck zurück kam fand nur ein Massaker vor, es war wohl Glück das ich nicht da war als alle ihre Nerven verloren hatten. Unsere Leute hatten sich gegenseitig erschossen, in der Mitte lag ein Infizierter.


    Seit dem auch die Zuflucht verloren ist ziehe ich nun durchs Land und versuche irgenwie zu überleben um eines Tages nach Hause zurück zu kehren.