Beiträge von Subjekt 14

    Schwarzes Buch - Eintrag 8


    Auch wenn ich nie lange in der Umgebung der UN bleibe, so lerne ich sie allmählich etwas besser kennen. Ich glaube der Gefreite wäre Froh wenn er etwas denkende Unterstützung hätte... Aber bisher kann ich mich mit dem Gedanken noch nicht anfreunden dauerhaft dort zu bleiben. Die Flucht und die Suche stecken mir noch zu sehr in den Knochen. Wenn ich hier bleibe, bin ich ein Teil von ihnen, dann kann ich meine eigenen Ziele nicht so einfach verfolgen ohne das ich ihnen davon vielleicht erzählen muss.

    Und wenn ich tatsächlich mehrer Tage oder sogar Wochen unterwegs bin und den Spuren folge, dann bin ich weder eine Hilfe noch ist es in Ordnung zu gehen.


    Nun ich weiß nicht. Auf der einen Seite wäre es sicher nicht schlecht, aber ob ich meine Sicherheit dafür aufgeben will... Ich weiß nicht. Bisher sind sie ganz Nett, auch wenn Nett einen hier nicht weiterbringt. Ich habe nicht vor ihnen zu schaden, aber das ein oder andere mal drauf Aufmerksam machen ist glaube ich nicht schlecht. Die OPZ ist ziemlich ruhig, meiner Meinung nach zu ruhig. Irgendwas stimmt hier nicht so ganz. Ich weiß noch nicht was, aber irgendwas ist hier ein wenig Faul.


    Ich habe diese eigenartige Siedlung gefunden. Vertrauen werde ich Diesen Personen die dort leben sicherlich nicht ! Niemand klar denkendes würde sich irgendwo niederlassen was diese Infizierten anzieht wie ein Magnet. Ich hatte mich länger mit deren Schloss beschäftigt. Aber ich habe immer noch keinen Grund gefunden warum man sich in ein Gebiet verzieht in denen es von Verdammten nur so wimmelt.


    Beim Rückweg hatte ich eine unliebsame Begegnung mit Wölfen. Es waren drei Stück, einer davon hat mich erwischt... Bisher hab ich es unter Kontrolle, wenn es aus dem Ruder läuft muss ich tatsächlich den Arzt der UN um Hilfe bitten. Es schmerzt ziemlich stark, aber durch die Medikamente kann ich das etwas ausblenden.

    Als ich bei der UN ankam war der Gefreite mit einem Zivilisten vor Ort. Ein eigenartiger Kauz, so... Schüchtern. Komisch einfach. Es dauerte nicht lange bis wieder ein Wolfsrudel ankam. Also manchmal zweifel ich wirklich an der UN... Zumindest an deren Vorgehensweise und Einstellung, auch wenn ich zugeben muss das der Gefreite durchaus denkt. Und trotzdem hat er mehr Respekt vor der OPZ als den Willen Zivilisten zu schützen. Erst als ich etwas aufdringlicher wurde und sagte er soll den Zivilisten nach drinnen bringen hat er reagiert. Ich muss wirklich sagen, ich würde gerne mal mit der OPZ sprechen. Das müssen ja die reinsten Fettköpfe sein welche in einem sicheren Bunker sitzen und alles nur fressend durch einen Monitor betrachten als wären wir eine nette Reality TV Show.


    Manche Regeln und Richtlinien sind für den Weltuntergang einfach nicht geschaffen. Und das werd ich auch deren Offizier erklären wenn ich ihn treffe. Auch wenn ich es mir damit vielleicht bei der UN verscherze, aber gute und treue Soldaten abschlachten zu lassen nur weil man sich an Paragraphen aus einer Zeit hält, in der die Welt noch nicht in einer Pandemie unterging geht mir tierisch gegen den Strich !


    Nach dem Wolfsangriff hatte ich den Fremden erst einmal mitgenommen. Ich hab ihn zwar nicht aus den Augen gelassen und hatte meine Waffe entsichert, aber ihn bei dem Gefreiten zu lassen hätte vielleicht nur Probleme mit der OPZ gegeben. Elende Klugscheißer.... Ich bin sicherheitshalber mal in seiner Nähe geblieben. Es waren noch mehrer Wölfe in der Umgebung und haben immer wieder gezeigt das sie noch ein beeindruckendes Rudel haben. Solange er die Tür zulässt ist nichts gefährliches in der Nähe.

    Die erste Unterkunft war mir nach der Begegnung am Krankenhaus zu unsicher. Am Schluss stecke ich ihn in ein sicheres Haus und er wird von irgendwelchen Typen mit Auto umgemäht. Ich frage mich was das für ein Auto war, jemand der UN oder andere? Nun egal, auf jeden Fall sind wir hier erst einmal sicher. Solange er sich an das hält was ich ihm sagte, wird er mir gefährlich ist es vorbei mit der lieben Freundschaft....


    всегда вперед

    - Валиса

    In einer zerknautschten Plastiktüte am Tor der UN ist in englisch ein handgeschriebener Zettel zu finden.



    Guten Tag mein Freund,

    wie ich sagte melde ich mich immer wenn ich weiter weg gehe.


    Ich habe von einer anderen Siedlung erfahren und möchte nachsehen was dort lebt.

    Der Afrikaner weiß wo, falls ihr mich sucht funk regelmäßig, wenn ich deine Stimme höre komm ich zurück.


    - Eine Freundin



    Ach ! Und richte Rainbow liebe Grüße aus, er soll nicht jammern sondern Laufen ; )

    Wenn ich zurück bin nehm ich ihn mal mit, natürlich nur wenn ich darf ; )

    Schwarzes Buch - Eintrag 7


    Ich habe wirklich etwas sehr amüsantes für diese Zeit gefunden. Ein Zivilist bei der UN. Ich denke ich werde ihn Rainbow nennen. Er wirkt irgendwie so unberührt. Ich weiß nicht ob es an den Tabletten liegt welche er nehmen muss, aber für eine solch verkorkste und verrückte Zeit wirkt er so fröhlich und unberührt. Als hätte er noch nichts schlechtes gesehen oder erlebt.

    Manchmal wünsche ich mir es würde mir genau so gehen und ich könnte auch das ein oder andere vergessen was ich bisher erlebt oder gesehen habe.


    Nach einem Gespräch gestern mit einem der Soldaten bin ich am Überlegen was es für Vorteile wären ebenfalls ein Teil davon zu werden. Vielleicht kein Soldat, aber ich könnte bei der Versorgung von Verletzten helfen oder auf Patrouille gehen. Jedoch weiß ich nicht ob ich dort bleiben möchte. Die Mauern wirken wie ein Gefängnis... Und wenn ich ehrlich bin ist meine letzte Erinnerung an Mauern nicht unbedingt die beste... Wir dachten damals es wäre sicher, bis sie kamen, das Tor aufbrachen und die Infizierten hinein lockten..


    Wenn ich mich hier einbringe sitze ich auf dem Präsentierteller und es ist nur eine Frage der Zeit bis sie mich vielleicht finden... Wenn ich gehe komme ich nicht weiter. Es hat seine Vor- und Nachteile. Im Moment ist es mir undenkbar das ich sage ich vertraue ihnen. Ich vertraue weder Rainbow noch traue ich dem Soldaten. Aber vielleicht habe ich jemanden der mir 57 findet. Dieser Kajoe will seine Spur aufnehmen. Gestern habe ich von einer weiteren Siedlung erfahren.


    Vermutlich werde ich dem Soldaten ein Nachricht zukommen lassen und mich mal zu dieser Siedlung aufmachen. Ein wenig in Erfahrung bringen wer oder was dort lebt bevor ich mich entschließe in die Nachbarschaft zu ziehen. Bisher lebte ich alleine in den Wäldern ein gutes und ruhiges Leben, es könnte klüger sein das ganze so beizubehalten. Außerdem muss ich noch nach Vybor und der Spur nachgehen.


    Bisher ist es gut aber auch eigenartig das mir der Soldat soweit traut. Vielleicht ist es nur eine Täuschung, aber wenn ja ist es keine Schlechte. Ich wäre viel misstrauischer wenn jemand fremdes in mein Lager kommt. Noch dazu sind sie teilweise unvorsichtig. Es ist schön das er meine Primärwaffe nimmt, aber so wie er sich bückt um sie aufzuheben hätte ich eine meiner anderen Waffen in der Hand haben können. Bisher habe ich die Taktik der UN noch nicht ganz verstanden, sind sie wirklich so freundlich oder sind sie tatsächlich in der absoluten Überlegenheit?


    Aber !
    Das werden wir vielleicht noch raus finden.

    Ich breche fürs erste auf


    всегда вперед

    - Валиса

    Schwarzes Buch - Eintrag 6


    Ich habe in Novy Sobor einen Fremden getroffen. Ein eigenartiger Afrikaner. Er erzählte mir etwas von UN Truppen und wo ich diese ungefähr finde. Also habe ich mich auf den Weg dorthin gemacht. Er zeigte mir ein Stück des Weges, aber irgendwann habe ich mich von ihm abgesetzt und bin verschwunden. Letztlich bin ich alleine zur UN gegangen, auch wenn die Hoffnung kaum existent war das ich dort meinen Bruder finde, so hatte ich doch auf einen Funken Glück gehofft.


    Der Gefreite, welchen ich gefunden hatte, - ein solch faszinierend unaufmerksamer Soldat - hatte mich dann zurück zum Lager genommen. Doch von meinem Bruder hatte er nicht gehört. Sowas hatte ich mir schon fast gedacht... Irgendwie finde ich diesen Gefreiten süß, er wirkt noch so unberührt und diszipliniert. Militär hin oder her, nach einem Jahr in der verdammten Apokalypse könnte mich eine Perfekt sitzende Uniform oder sonst etwas kreuz und quer. Disziplin ist bis zu einem gewissen Maße sicherlich notwendig, aber das hier ist wieder typisch übertriebene Militärmenalität.


    Ich gab ihm und auch diesem... Ich hab seinen Namen schon wieder vergessen. Diesem Afrikaner halt, die wichtigsten Informationen um beide ruhig zu stellen und ihnen die Notwendige Sicherheit zu geben. Vertrauen tun sie mir zwar nicht, aber ich brauche kein Vertrauen um mein Ziel zu erreichen. Solange sie mich nicht blind über den Haufen schießen ist das in Ordnung. Scheinbar gibt es aber auch in diesem Lager andere Leute vor denen ich mich vielleicht sogar in Acht nehmen muss.


    Im Moment bin ich mir noch nicht sicher ob es mich Weiterbringt mit der UN zusammen zu arbeiten. Doch auf der anderen Seite kann es nicht schaden. Ich komme sicherlich an Informationen ran welche vielleicht von Nutzen sein könnten. Ich glaube zwar nicht dran, aber vielleicht kann man sogar etwas mehr über diese Seuche hier herausfinden. Kajoe, oder wie auch immer. Ich glaube ich nenne ihn einfach Jack oder Joe. Ich fand es amüsant als er meinte ob ich von der Regierung komme. Als würde ich wie jemand von der Regierung aussehen. Außerdem müsste ich dann auf Paragraphen bestehen wie Einbruch, oh Gott, was auch immer mit diesem Vogel passiert ist, ich werde diesen Sesselfurzenden Paragraphen Hengst wohl nie vergessen. Hehe


    Im Moment sitze ich hier, versuche das Verhalten der Infizierten zu beobachten und vor allem herauszufinden weswegen sie einem geregelten Ablauf folgen. Was zur Hölle bringt diese nicht mehr denkenden Kreaturen dazu einem Schema zu folgen. Weder Strömung noch Temperatur wären spürbar, so wie bei Krill oder Zugvögeln. Haben sie einen weiteren Sinn entwickelt wie die Ameisen? Das sie sich an einem Muster orientieren welches für den Menschen unscheinbar oder gar nicht existent ist? Oder spinne ich einfach inzwischen schon zu sehr.. Vielleicht versuche ich auch nur einen Tieferen Sinn zu finden damit nicht alles Sinnlos erscheint was ich getan hatte oder noch tun muss...


    Nun, ich werde mich mal zur UN aufmachen.
    Vielleicht ist der Obercheffe inzwischen Zuhause.


    всегда вперед

    - Валиса

    Schwarzes Buch - Eintrag 5


    Trotz meiner Scheu vor Menschen bin ich neugierig wen ich dort am Funk hatte. Sie haben mich scheinbar nicht gehört, aber es war eine Militärische oder sogar Paramilitärische Einheit. Noch dazu sah ich einen Überlebenden. Es machte den Anschein als ob er zur UN gehört, ob das tatsächlich so ist bin ich mir nicht sicher... Wenn doch finde ich meinen Bruder vielleicht bei ihnen, auch wenn es sehr unwahrscheinlich ist das er wieder zurück geht und mir noch nicht einmal ein Lebenszeichen schickt...


    Mich interessiert das Funksignal. Aber ich bin mir nicht sicher ob ich hinlaufen sollte oder nicht. Die Sehnsucht treibt mich an, doch die Angst hält mich im Zaum. Was ist wenn ich geradewegs in eine Falle laufe? Doch für eine Person ist es zu rhythmisch... Zu gleichmäßig... Ich vermute fast dass es sich um das Krankenhaus oder die Polizeistation handelt. Vielleicht eine kaputte Sendeanlage. Oder ein Echo was Ahnungslose anlocken soll.. Nun, bisher bin ich mir Unsicher ob ich dem wirklich folgen soll. Erst schaue ich mal zu diesen "UN Soldaten". Vielleicht haben sie von meinem Bruder gehört oder ihn gesehen.


    Gestern fand ich einen schönen Ort. Eigentlich der Perfekte Ort wo wir uns hätten Niederlassen können. Direkt vor der Haustür ein Bach, Pilze und Obstbäume. Kurz darauf ist mir ein Sprung Rehe begegnet. Doch alleine wird das Paradies schnell zur Hölle. Ich denke fürs erste werde ich den Ort auskundschaften wenn mir nichts dazwischen kommt. Wenn es tatsächlich eine Falle ist, dann wird mir irgendetwas auffallen. Bewegungen, Ungereimtheiten, Fallen.


    Ich habe Wolfsspuren gesehen, für heute werde ich wohl wieder einen Ast als Schlafplatz bevorzugen.

    Gut das ich noch das Seil bei mir habe. Diese Nacht wird vermutlich lang und anstrengend werden..


    всегда вперед

    - Валиса

    Schwarzes Buch - Eintrag 4


    Obwohl ich merke das die Krankheit allmählich abklingt und die Medikamente anschlagen habe ich oft Kopfschmerzen. Gestern hatte ich jemanden gesehen, im Wald. Ich glaube mein Verstand hat mir einen Streich gespielt. Der Regen legte mir einen Schleier um und ich sah Geister ... Vielleicht sogar den Geist den ich jage.


    Nun, jedenfalls gibt es noch andere. Ich habe vier Batterien zerschossen indem ich Gefunkt habe und andere Funksprüche abgefangen habe. Ich bekam zwar keine Reaktion, aber das was ich hörte reicht mir vollkommen aus. Ich habe Zweistunden in ein Kaff gebraucht in das ich nicht einmal wollte. Und das obwohl ich mich hier auskennen müsste. Ich bin hin und wieder zu zerstreut und das macht mir ein wenig Sorgen. Vielleicht sollte ich wirklich versuchen Kontakt zu jemandem aufzunehmen. Sich ein wenig zu Unterhalten würde sicher nicht schaden.


    Ich werde versuchen herauszufinden wo diese Personen sind die ich über den Funk gehört hatte. Durch meinen Bruder weiß ich das sie nicht mehr weit weg sein dürften. Nachdem ich wieder in die andere Richtung lief und der Kontakt undeutlicher wurde weiß ich wohin ich muss. Ich werde noch einmal ins Lager gehen, meine Sachen zusammen packen und dann aufbrechen. Durch den Regen kann man meinen Fußspuren langsam aber sicher zum Lager folgen, das könnte gefährlich werden. Außerdem hab ich die Schnauze von diesen blöden Wölfen voll. Entweder sie klauen mir meine Beute die ich frisch erlegt habe, oder ich bin deren Beute. Irgendwann werde ich nicht erschossen oder erschlagen, nein der große böse Wolf frisst mich. Na was für ein heroischer Tod nach so viel Misst den ich überstanden habe.


    57 ist weiterhin nicht auffindbar gewesen. 58 ist noch immer im selben Dorf und dessen Umgebung. Bei jedem kleinsten Geräusch einer Dachrinne oder eines anderen Infizierten rennt er wieder zurück. Ich habe weder ein "Lebenszeichen" von 57 gefunden, noch habe ich seine Leiche entdeckt. Irgendwo muss dieses Ding hingekommen sein. Vielleicht ist er die Lösung die ich suche.


    Ich muss mich Sputen.

    Bis zum Lager und wieder zurück ist es ein weiter Weg.


    всегда вперед

    - Валиса

    Schwarzes Buch - Eintrag 3


    Ich bin Ruhelos. Die selbe Unruhe die sich einschlich als wir das Paradies besetzt hatten... Ich bin gestern nochmal los gelaufen. Es war ein weiter Weg, aber mir ist etwas eingefallen. Vielleicht ist mein Bruder verschwunden um dem ganzen ein Ende zu setzen. Ich bin losgezogen um nach zu sehen ob er seinen Rucksack geholt hat ... Weit und breit war keine Spur von ihm zu finden. Die umliegenden Dörfer waren verlassen und nur der Chor der Verdammten war zu hören.


    Ich frage mich wo er ist. Dieser Sturkopf! Eigentlich schimpfe ich innerlich jeden Tag mit mir selbst "Hör auf zu suchen!" aber ich kann nicht. Nicht solange ich nicht weiß was mit ihm ist und wo er ist.

    Ich hab mir auf dem Weg dorthin noch einmal das Auto näher angeschaut, aber es war nichts zu erkennen. Weder irgendwelche Hinweise noch Fußabdrücke in der Umgebung. Wer weiß wie lange die Karre schon hier stand bevor ich sie gefunden habe.

    Ich schaute mir auch mehrere Waffen an, doch in keine passt das Magazin. Wer war so in Not um so viel Munition zu verheizen? Irgendwas muss dort wirklich schief gelaufen sein, vor allem ..... Was zur Hölle ist mit dem Auto passiert? Es steht mitten an der Straße, nicht mal in einem Ort wo man von Infizierten bedrängt werden konnte... Sprechende Angreifer vielleicht ?


    Täglich wähle ich einen anderen Weg zurück zum Lager. Selbst wenn ich verfolgt werde kann man meine Spur nicht lange halten. Ich war gestern noch weit im Norden. Ich glaube 57 hat ein anderes Wanderverhalten. Ich suchte noch einen weiteren Infizierten, 58, ungefähr selbes Alter, selbe Größe, selbe Statur. Es war schwer ihm den Helm aufzusetzen, doch so erkenne ich ihn auch aus großer Entfernung. Doch 58 bleibt immer ziemlich im selben Umkreis. Er wandert, aber nicht so beständig und unauffindbar wie 57. Hab ich ihn mir doch eingebildet? Oder war es ein überlebender der mehr wusste und unter ihnen wanderte?! - Ich bin verwirrt... meine Kopfschmerzen treiben mich in den Wahnsinn...


    всегда вперед

    - Валиса

    Schwarzes Buch - Eintrag 2


    Ich habe alles im Umkreis von zwei Kilometer abgesucht. Testperson 57 ist wie vom Erdboden verschluckt. Infizierte über Infizierte. Doch nirgendwo 57. Hab ich ihn mir eingebildet?

    Ich glaube die Einsamkeit nagt an meinem Verstand. Seit längerem habe ich keinen Kontakt mehr zu Lebewesen gehabt. Und wenn doch waren es Rehe oder Hasen welche ich zerlegt und gegessen habe. Eichhörnchen auch hier und da, aber sie sind immer so schwer auszumachen.


    Ich werde die nächsten Tage noch in der Umgebung bleiben und versuchen 57 zu finden. Es sind verflucht viele Infizierte unterwegs. Erst heute hatte ich in einem kleinen Dorf mit fünf Häuser über zwanzig Seelenlose gezählt. Ich frage mich ob das der Rest der Bevölkerung ist... Oder der Menschheit? Ist es das letzte Aufkeimen von menschlichem Leben welches hier versucht zu überleben oder gibt es noch mehr dort draußen?


    Ich höre Stundenweise den Funk ab, doch fange nichts auf. Mein Funkgerät ist vermutlich auch nicht das beste. Es gleicht eher einem Walkytalkie aus meiner Kindheit. Heute habe ich ein abgebranntes Wrack gesehen. Oder eher explodiert? Ich weiß es nicht. Auf jeden Fall machte es den Eindruck als wäre in dem Wagen etwas in die Luft geflogen. Ich hatte schon an einen Gaskanister oder eine Granate gedacht. Was würde denn sonst in einem Auto in die Luft fliegen?

    Es lag noch ein leeres Magazin daneben aber ich bin mir nicht sicher für welche Waffe, auf jeden Fall nutzt die Waffe Nato Munition. 5.56x45

    Vielleicht noch ein Überbleibsel der Nato? Es ist aber vermutlich genau so wahrscheinlich das jemand einfach eine Nato Waffe nutzt... Hmm..


    Erstmal muss ich den Fokus behalten - Zielperson 57 hat Priorität. Drei Tage noch, dann dürfte er sich nicht mehr in meinem Umkreis aufhalten wenn das Wanderverhalten mit den anderen Infizierten identisch ist.


    всегда вперед

    - Валиса

    Hallöchen zusammen.


    Ich wollte mal fragen wie es mit diesem Mod aussieht.
    Gleich vorweg möcht ich mich entschuldigen, kenn mich damit und DayZ rein gar ned aus. Falls der Mod zu instabil oder problematisch ist, ist das kein Problem.


    Ich würds halt einfach mal toll finden nicht immer nur in einer braunen Welt zu laufen sondern auch mal in Kurzer Hose durch grüne Wiesen.
    Dann wirken Kleider, Shirts und kurze Hosen gleich viel Realistischer.


    https://steamcommunity.com/sha…4467354&searchtext=summer

    Das Tagebuch kann Ingame beim Charakter gefunden werden.



    Ich hab keine Ahnung mehr bei welchem Eintrag ich zuletzt stehen geblieben bin, aber das ist sowieso egal. Das alte Tagebuch hab ich verloren.


    Im Moment sitze ich irgendwo am Arsch der Welt fest und hungere. Ich bin von Kranken umkreist und hoffe das sie irgendwann die Lust verlieren oder etwas sie weg lockt. Seitdem wir uns getrennt hatten, habe ich meinen Bruder nicht mehr gesehen. Alle Orte an denen wir waren oder von denen er mir erzählte hab ich abgeklappert, weit und breit nichts. Nicht mal eine Spur von ihm. Genau heute vor einer Woche habe ich aufgehört meine Fährte zu manipulieren damit er mich finden kann.


    Es werden immer weniger Überlebende. Ich habe seit langem niemanden mehr gesehen, und wenn doch, gehörten sie zu den beißenden Genossen.

    Es ist lange her das ich die Hauptstadt verlassen habe. Ich war im Krankenhaus wo ich früher gearbeitet hatte, doch auch dort ist nichts mehr zu finden was noch von Interesse ist. Überall erstreckt sich das gleiche Bild sterbenden Elends durchzogen von letzten Zuckungen des Widerstands.... Ich bin der Meinung die Kranken werden immer aufmerksamer. Gestern hatte mich einer von ihnen im Haus gesehen, früher war es ihnen egal. Sie waren zu zurückentwickelt um es zu realisieren, doch das gestern zeigte mir das sie dazu lernen. Nachdem er die anderen um Hilfe gerufen hatte, hingen sie alle vor dem selben Fenster. Irgendwas war anders an Ihm. Vielleicht bilde ich mir das alles auch einfach nur ein weil ich inzwischen mehr mit Ihnen zu tun habe als mit sprechenden Menschen.


    Auf jeden Fall dauerte es einige Zeit bis sie merkten das sie nicht rein kamen. Eigentlich fühlte ich mich sicher, bisher ist noch nie etwas passiert und sie können Türen nicht öffnen. Doch einer von ihnen wankte zielstrebig zur Tür und betrachtete diese immer wieder genau. Als wüsste er das dies nicht einfach nur ein Stück Holz ist, sondern ein Eingang. Als wäre er klüger als der Rest. Ich glaube ich werde verrückt. Gut, versuchen wir Objektiv zu bleiben....



    Testobjekt 57

    Männlich, ca 28 Jahre alt, 180cm, 65kg.

    Haarfarbe dunkel, Augenfarbe nicht identifizierbar.

    Testperson 57 scheint später infiziert worden zu sein als die anderen. Hautfarbe blass jedoch nicht extrem kränklich.

    Sichtbare Verfärbung der Schleimhäute wie bei den anderen Infizierten, jedoch keine offensichtlichen Verletzungen oder Bisswunden.

    Er trug normale Kleidung; Blaue Jeans, Grünen Pullover, dunkle Schuhe.


    Testobjekt 57 betrachtete die Eingangstür mit einer äußerst ungewöhnlichen Aufmerksamkeit. Ich habe seit dem ersten Tag viele Infizierte untersucht, beobachtet und in letzter Zeit vermehrt obduziert.... Doch Testperson 57 wies nicht das typische Verhalten auf.

    Ein Freund von meinem Bruder erzählte irgendwann mal das sie ein Soziales Verhalten haben sollen. Bisher konnte ich es nie beobachten. Aber Testobjekt 57 war anders, sein Blick war nicht stumpf und glasig. Er realisierte das etwas oder jemand vor ihm stand. Wir sahen uns durch das Glas in der Tür an und musterten uns mit beiderseitigem Interesse. Wobei sich sein Interesse vermutlich eher darauf bezog mich zu zerfleischen.

    Irgendwann setzte ich mich in eine Ecke und schlief ein. Inzwischen kann ich sogar bei den Chören der Verdammten schlafen....

    Irgendwie schon faszinierend wie sehr sich Menschen verändern wenn sie es müssen.


    Spät in der Nacht zerbrach plötzlich die Fensterscheibe. Warum weiß ich nicht, ich hatte keine Zeit mir darüber Gedanken zu machen und es mir genauer anzuschauen da die Verdammten bereits schon hereinstürmten und ich abhauen musste. Ich hatte nicht einmal mehr Zeit meinen Vorratsrucksack zu schnappen. Ich bin einfach aufgesprungen, hab meine Tasche und meine Waffe gepackt und bin los gerannt. Mit dem Messer in der Hand flüchtete ich dann durch die Nacht in den Wald und konnte sie zum Glück abhängen.


    Aber das war mir eine Lehre .....

    Oh Gott, was müsste ich mir jetzt von meinem Bruder anhören wenn er gesehen hätte .....


    всегда вперед

    - Валиса

    Ich hatte es letzten erst 37 Minuten laufen. Letztlich wurden mir bei 100% der Suche 0 Server angezeigt.

    Und auch durch das einstellen des Filters funzts ned.


    Is aber auch gar kein großes Drama.

    Wenn ich über Steam starte läd er sowieso viel viel schneller als über DayZ direkt.

    Da findet er bei mir nichts. Ich kann wirklich nur über Steam verbinden oder dann ewig blättern - und ich will beim Blättern ned an altersschwäche sterben xDDD


    Und die Favos sind sowieso immer bei allen Servern buggy. Egal ob öffentliche oder Projekt bezogene Server.
    Favos werden bei mir nur angezeigt wenn ich das spiel nicht beende. Sie sind zwar unter Steam gespeichert, abeer werden mir ingame nicht angezeigt.


    Ist aber auch gar nicht soooo das Problem.
    Ich komm damit klar. Dachte nur falls mehr das Problem haben sollten wäre es eine angenehme Lösung :)

    Wieder Schusse Schüsse in meine Stadt.
    Ich war in meinem Versteck. Plötzlich hörte ich Schüsse.

    Ich erst bin weg gerannt, dann habe ich gesehen einen Mann.

    Rot-Schwarzer Pullover. Habe keine Waffe gesehen, aber gehört. Vielleicht wären es zwei Manner.


    Glaube er hat mich gesehen, aber ich bin gerannt.
    Er folgte mir, aber ich kenne meine Stadt. Ich folgte ihm !

    Irgendwann habe ich gehört auf. Er war weg und ich holte Wasser.


    Habe weitere Seile gemacht. Und Fallen !

    Treten Fremde oder Kranke rein tut es groß Schmerzen.
    Und sie stecken fest. Glaube die Kranken sind zu dumm um zu helfen befreien.

    Wenn jemand böses kommt, ich renne weg und locke in die Fallen.

    Hoffe das ich nicht machen muss Das ... Will niemanden verletzen.


    Nachdenklich fährt sie mit den Fingern über zwei Initialen. C.D. ist in den weißen Stoff eingestickt, auf welchen sie immer schreibt. Ihre Stirn legte sich in Falten und sie betrachtete die Blutflecken welchen einen Teil des Stückes säumen. Das Stückstoff war auf einer Seite abgetrennt, vermutlich mit einem Messer.


    Viele Kranke sind hier. Kommen täglich mehr.
    Ich gesehen sie kommen aus Norden. Was ist in Norden?

    Wahrscheinlich ich bleibe noch eine Zeit hier und gehe dann.


    Kopfschüttelnd faltete sie das Stoffstück und steckte es in die Innentasche der Jacke während sie auf den Topf schaute in dem eine Gemüsesuppe köchelte.

    Guten Morgen zusammen.
    Da ich mal wieder explizit über Steam starten muss hätte ich einen Vorschlag.
    Wie wäre es wenn man den Server [LoA] / [LoA RP] nennt oder etwas der gleichen. Sucht man lediglich nach LoA findet man unzählige Vorschläge.

    Es würde die Suche erleichtern wenn, so wie bei mir, scheinbar der Filter nicht richtig funktioniert. Ich muss stets die Seiten durchblättern um ihn zu finden.


    Liebe Grüße

    Es wurden weitere Seile gespannt.
    Inzwischen sind auch richtige Fallen in Cherno zu finden. Es wurde sich nicht die Mühe gemacht diese zu verstecken, jedoch sind sie eindeutig nicht für Tiere konzipiert.

    Es Handelt sich um gegrabene Löcher welche ungefähr 20cm tief sind. Im Inneren sind angespitzte Stöcke an der Seite in den Boden gerammt so das die Spitzen in die Mitte deuten.


    Wie wir alle wissen ist das ausspielen von Fallen etwas Mäh in DayZ (ohne das ich Bärenfallen oder Minen auslege xD).
    Wer sie finden möchte kann sie finden, entweder rein treten oder "entschärfen", mir dann aber bitte eine Nachricht schreiben da mein Charakter regelmäßig die Fallen kontrolliert und dies auffallen würde. Fallen sind
    PINK
    markiert.


    Wie jeden Tag lief sie ihre Wege entlang und kontrollierte alles. Mit den Händen in den Jackentaschen schlenderte sie in Richtung der Hochhäuser. Der leichte Kopfschmerz welchen sie seit dem Aufstehen plagte, hing ihr wie ein kleiner lästiger Geist auf der Schulter. Gerade wenn sie die Schmerzen vergessen hatte, piekte dieser kleine unruhige Dämon mit seinem spitzen, abgemagerten Finger in ihre Haut und der Schmerz kam mit einem fiesen Stich zurück. Genervt verdrehte sie die Augen und seufzte. An ihrem Rucksack war ein Sack festgebunden. Nicht mehr als ein Leinenstoff und ein Seil und doch sorgte es dafür das sie mehr Mitnehmen konnte als sonst.


    Nachdenklich ging sie den Gehweg entlang und betrachtete ein Blatt das am Boden lag. Und obwohl sie die Schrift nicht lesen konnte, war es eindeutig um was es sich handelte. Für einen Moment blieb sie über dem Papier stehen ehe sie es aufhob. Es war eine Vermisstenanzeige eines kleinen Jungen und einer Frau. Zumindest waren die beiden auf dem Bild zu sehen, welches auf dem Papier abgebildet war. Irgendein Datum, vermutlich das Datum des Verschwindens und einige wenige Worte. Warum auch immer, aber sie faltete den Zettel und steckte ihn behutsam in den Beutel welcher an ihrer rechten Seite baumelte. »Ich habe noch immer diesen Gestank in der Nase..« dachte sie und prustete die Luft durch ihre Nasenlöcher. »Oder ist es nur Einbildung das ich es immer noch rieche? Ist es meine Kleidung..?« unentschlossen schüttelte sie den Kopf und ging weiter.


    Es dauerte nicht lange bis sie an einem der großen Hochhäuser ankam. Systematisch ging sie von Tür zu Tür, erst klopfte sie und öffnete anschließend die Tür wenn sie keine eigenartigen Geräusche hörte. So arbeitete sie Stockwerk für Stockwerk das Haus durch bis sie oben ankam. Mit einem lauten Knarren und einer menge Kraft brach sie die Tür zum Dach auf und wurde von der Sonne geblendet. Die Flure waren ohne Fenster und Elektrizität so verdammt dunkel. Vor jeder Türe pochte ihr Herz noch wilder als vor der anderen. Die Urangst vor der Dunkelheit übernahm den Rest. Ein Schutzreflex welcher bei jeder Lebensform erhalten ist, nicht einmal der Moderne Mensch konnte sie bezwingen. Auch wenn er es geschafft hatte Tiere und andere Menschen zu unterjochen war er immer noch das unfähigste Tier von allen. Ein Schatten seiner selbst welcher sich immer mehr vernichtete. Ein Schatten welcher sich nach dem Licht sehnte und nicht verstand das es ihn vernichten würde.


    Für einen Augenblick verstärkten sich die Schmerzen durch das grelle Licht. Es dauerte einige Wimpernschläge bis sich ihre Augen daran gewöhnt hatten. Die Zeit hielt an und ihr Herzschlag beruhigte sich bei dem Anblick an diese Ruhe. »Von hier Oben wirkte alles so friedlich und ruhig. Als wäre diese Stadt niemals Zeuge von Leid, Tod und Elend geworden - sondern als würde sie lediglich ruhen. Ruhen wie ein gigantischer Riese welcher nur darauf wartete zum Leben zu erwachen, so wie Sol jeden Tag aufs Neue. Wie all die Tage seit Anbeginn des Universums. Ein ewiger Kreislauf welcher nicht unterbrochen werden kann - letztlich ist nur die Extermination der gigantischen Mächte dazu in der Lage einen so kleinen unbedeutenden Kreislauf zu beenden wie den unseren. Den Kreislauf der Galaxie um welche sich alles existenzielle dreht.«

    Nachdem sie dort oben ein paar Stunden verbracht hatte ging sie mit ihren gesammelten Vorräten wieder nach unten, sprühte ein rotes Kreuz an die Hauswand und machte sich auf den Weg zurück zu ihrem Versteck.