Beiträge von Wulfgar

    Standort:

    Altar


    Funkgerät:

    Handfunkgerät


    Frequenz:

    Alle anwählbaren


    Nachricht:

    An Das Delta Team,in der Hoffnung das ihr mich hört. Ich möchte euch mitteilen das eure Soldaten,welche wohl unter Delta 2 und Delta 4 agierten,beim überbringen des Paketes gefallen sind. Man schoss auf sie aus dem Wald,und alle Bemühungen den Konflikt zu beschwichtigen waren vergebens,noch bevor die Bewohner Stary Sobors und ich reagieren konnten waren beide schon tot. Erschossen von einem oder mehreren Scharfschützen. Wir distanzieren uns von diesen Morden und wollen noch einmal betonen das wir für ein Friedliche Lösung waren. Doch falls ihr nun einen Sündenbock suchen wollt,und eure Augen auf Stary Sobor wendet,sucht mich auf. Die Bewohner jenes Dorfes trfft keine Schuld. Wenn ihr jemanden finden wollt den ihr beschuldigen möchte, lenkt eure Blicke auf mich. Denn eure Leute waren wegen MIR dort. Falls ihr eure Gefallenen bergen wollt warte ich noch genau eine Stunde auf eine Antwort,nach der Stunde werde ich wieder abrücken.

    Borris Leppin ende.

    Boris hier.

    Danke für den Funkspruch.

    Der Grund warum ich mich so spät melde ist das wir sie gefunden haben. Sie liegt nun im Bett und Kuriert sich aus.

    Danke das ihr aufgepasst habt.


    *Anschließend legt er das Funkgerät weg und holt sich seine verdienten Schlaf.*

    Stille ist nach den letzen Besuchern im Handelsposten eingetreten. Boris sitzt draußen auf der Couch. Er hat einen Apfel und ein Messer in der Hand. Mit dem Messer wird der Apfel vorsichtig bearbeitet. Er schneidet eine Fingerbreite unter dem Stiel einmal durch den Apfel,wohl um eine ebene Fläche zu erhalten. Er greift sich ein kleines Plastik-Röhrchen welches er sich zurecht geschnitten hat und setzt damit ein Loch mittig in den Apfel dies macht er auch auf der Frontseite am Apfel,so das sich die beiden nun entstandenen Löcher Treffen. Das obere Loch beginnt er nun etwas mit dem Messer aus zu sparen und ritzt einige male über das frei gelegte Fruchtfleisch. Seufzend greift er nun eine Hanfknolle und beginnt sie zu verbrösen. Das zerbröselte Hanf wird in die obere Öffnung hineingedrückt. Das Plastik-Röhrchen welches dazu genutzt wurde um die Löcher auszustechen wird nun in die Frontseite gesteckt und der Apfel wird angehoben,nun zieht er am Röhrchen und entfacht das Hanf welches er in die Obere Öffnung gestopft hat. Nun da seine Apfelpfeife entzündet ist lehnt er sich zurück und starrt an der Pfeife ziehend einfach gerade aus.


    Hat sie sich umgebracht?

    Ist sie Verrückt geworden?

    Was soll ich verdammt nochmal machen?


    Diese Fragen stellt sich die Bestie nun schon den ganzen Tag,selbst wenn er Kundschaft hat und dabei gute Miene spielt kreisen sich die fragen ständig in seinem Kopf. Langsam wie in Trance richtet er sich auf,zieht noch einmal fast Dekadent wirkend an der Hanfpfeife ehe er sie einfach mit voller Wucht gegen den Lkw schmeißt und in sein Haus hinein stürmt. Dort ergibt er sich dann einen ausschweifenden Wutanfall.darunter leidet seine Tür die nun nach einem Faustschlag ein loch aufweißt und der Kühlschrank der mehrere Dellen durch Schläge und Tritte. Doch am allerschlimmsten scheint es den Spint von Polina zu erwischen,er wird Herzlos aus dem Fenster hinaus geworfen und landet außerhalb scheppernd und enthüllt damit sein schlimmstes Geheimnis. Teddybären! Fast ein Dutzend dieser bunt gefärbten Alptraum-gestalten fallen aus dem Spint. Mit offenen Mund stapft Boris aus dem Haus und beschaut sich den Spint und seine bewohner nocheinmal.


    Ihr verfickter Ernst? Wo hat sie so viele Teddys her...WARUM?! Verdammt ich weiß nun wer dieser Psychopat war... Meine Frau....


    Kopfschüttelnd hebt er alles wieder auf,greift sich den Schrank und stellt ihn wieder hinein. Anschließend lässt er sich einfach aufs Bett fallen und schläft ein.

    Ruhe in Frieden.


    Ich habe dies nie gewollt Bruder. Auch wenn ich nie wusste was ich mit dir anfangen sollte,und wie du mir gegenüber gestellt warst. Ich habe dich immer respektiert. Auch wenn es so gendet ist. Warst du ein wichtiger teil meines Lebens hier.


    R.I.P

    Alte Hunde lernen nichts mehr oder? Verdammter Idiot,ich habe ihn Bruder genannt,Anführer und habe ihm Blind vertraut und nun? Cancer ist gerade mal Zwei Tage Tod und dieser Bastard beginnt meine Familie zu bedrohen. Er will Polina und den Stick. Ja ist klar...Polina will er umbringen mit seinem verdrehten Kopf und den Stick will er bestimmt um sich zu bereichern. Es ist vorbei. ich dulde NICHT das man meine Familie bedroht.


    Mit verbissenem Blick lädt er die Magazine seiner Pistole nach. Dabei zieht er an einem Joint,nachdem die Pistole fertig geladen war wird sie geholstert und er verlässt das Haus. Er marschiert zu seinem haus und beginnt sich frische Sachen anzuziehen. Ihm fällt nun vor der Hundehütte ein Umschlag auf,welchen er Stirnrunzelnd aufhebt und beginnt ihn zu lesen. Langsam trottet er mit dem Brief in das Haus und setzt sich auf einen Stuhl. Während er liest scheint er schwer mit sich zu kämpfen zu haben. Er faltet den Brief und schiebt ihn in den Umschlag zurück. Er wird zum Schrank getragen und dort verstaut.


    Enrico...Cancer. Ja ich werde Anführer sein. Und als jener werde ich alles tun um meine Familie zu beschützen. Und ich hoffe du tust dies auch,auch wenn unser Freund gerade zu unserem Feind geworden ist. Ich kann nichts anderes mehr tun. Wenn eine Bedrohung auftaucht muss diese Ausgeschaltet werden..Verdammt noch mal....Wieso kann dieser fanatische Bastard nicht einfach ruhe geben? Ich weiß das er Polina umbringen will, Du bist nicht mehr da Cancer...Euer Pakt ist nun damit dahin...Ich werde nun auch wegen deinen Intrigen meine Frau und mein Kind verlieren wenn er heute rot sieht....Also wenn du mich da oben hörst..Mein Freund...Streu ein Wunder für uns und beschütze Polina...


    Nun wirft die Bestie den Kopf in den Nacken und ruft einmal laut aus und lässt seine Faust laut auf den Tisch donnern,welcher dann bricht und ein Loch in der Mitte aufweist.


    VERDAMMTE SCHEIßE!


    Warum musste es nur so weit kommen?


    Er greift sich die M300 aus seinem Waffenschrank schultert sie und Stapft zurück in den Turm um die Nacht weiter zu Wachen.

    Nachdem die beiden Cancer im Apfelhain begraben haben,zieht sich Boris erstmal wieder zurück,zu groß ist der Frosch im Hals,und das Bedauern. Niedergeschlagen geht er in sein Haus schließt die Tür hinter sich und bricht zusammen,er fällt auf die Knie und beginnt tatsächlich bitterlich zu Weinen. Erst nach einer einer gefühlten Ewigkeit fängt er sich wieder steht auf und schleppt sich zum Kühlschrank,wieder greift er sich eine Wodka-Flasche mit jener Schlurft er zum Grab und steht erstmal nur dort und starrt jenes an.


    Du warst mein bester Freund weißt du das eigentlich? Jemand den ich Bruder genannt habe. Ich wäre dir gefolgt hättest du uns nicht verlassen,ich hätte mit jeder Konsequenz gelebt.


    Kurz stoppt er seine einsame Grabrede und gönnt sich einen Schluck Wodka,auch das Grab bekommt etwas Wodka ab,Cancer soll ja mit trinken.


    Wegen dir bin ich wohl nun auch der,der ich bin. Ich wäre wohl niemals so geworden wie jetzt...Stark und auf alles vorbereitet. Wegen dir habe ich das mit dem Mord an Hanna überhaupt überlebt,weil du mir die guten Aspekte gezeigt hast. Wegen dir weiß ich das ich nicht aus Hass gehandelt habe,nein du hast mir gesagt das ich meine Familie beschützt habe. Und das habe ich auch... Und das werde ich.


    Hast du dies auch bis zu letzt getan? Ich weiß es ehrlich gesagt nicht mehr. Du hast dich in den letzen Tagen so verändert das ich selbst nicht mehr wusste wie ich zu dir stehe du verdammter Dreckskerl...


    Nun leert er die Flasche und schüttelt mit dem Kopf.


    So hätte es nicht Enden dürfen. Du hättest hier friedlich sterben sollen. Und nicht so...Her gerichtet. Diese Bastarde...wer auch das war er wird dafür Büßen... Bestimmt dein Noah mh? Ich dachte mir schon von Anfang an das dies alles nichts gutes zu heißen hat. Aber du wolltest nie hören hattest deinen eigenen Kopf.


    Ich versuche Mishka als dein Vermächtnis weiter leben zu lassen,nicht wie du es vor hattest,ich versuche den Friedlichen weg zu gehen und die Leute neutral zu behandeln,ich werde nur eingreifen wenn gehandelt werden muss. Auch werde ich versuchen die Nachtwölfe wieder aufleben zu lassen. Etwas was du schon wieder vergessen hast,wie mir scheint. Denen Helfen die Hilfe brauchen. Den guten weg gehen,nicht den anderen.


    Aber,Bruder ich lasse dich nun in Frieden ruhen,und hey...Hier zwischen den Bäumen hast du genug platz dich zu verstreuen mh?


    Mit einem bitteren lächeln wendet er sich ab.


    Ich habe dich geliebt wie einen Bruder.


    Darauf hin stapft er mit erhobenen Haupt davon in sein Haus.

    Es ist Nacht. Boris liegt neben Polina auf dem Bett. Es ist eine Ruhige Nacht,nur den Wind und die Tiere hört man,wenn man das Schnarchen von Boris überhört natürlich. Doch Ruhig liegt jener nicht wirklich im Bett er wirft sich immer von einer auf die Andere Seite,stöhnt leise und brummt,wohl Träumt er.


    Vor ihm liegt eine Frau,schwer Blutend durch eine Schusswunde,sie spricht nicht nein sie stöhnt nur noch und Weint. Er steht vor ihr mit einer Pistole in der Hand welche genau auf ihren Kopf gerichtet ist. Er sieht sich selbst von außen. Er sieht sein Gesicht welches von Hass verzerrt ist. Zeitlupen-artig rutscht der Finger nun zum Abzug der Pistole und wird betätigt. Boris kann von außen Beobachten wie die Kugel sich aus der Pistole katapultiert und sich in den Kopf der Frau gräbt,er schreit doch seine Worte sind Tonlos.


    NEIN,nicht du IDIOT!


    Er schreckt herauf und Schreit jene Worte dann hinaus. Schweißgebadet schaut er sich um kurz ringt er nach Luft ehe er sich vollends aufsetzt und aus dem Bett steigt. Seufzend reibt er sich durchs Gesicht,geht zum Kühlschrank und greift sich eine der Wodkaflaschen. Nur mit Boxershort bekleidet tritt er aus seinem Haus und geht zu seinem Hanfgarten,dort holt er einige getrocknete Blüten aus der Truhe und Schlendert zu seiner Couch welche er draußen aufgestellt hat,geschwind wird ein Joint aus den Blüten gedreht und angezündet. Nach dem anzünden und ziehen folgt ein Schluck Wodka.


    Ich hätte das nicht tun dürfen oder? Ich habe zwar die Familie beschützt und den Handelsposten verteidigt aber...Dafür ein Leben genommen. Wieso musste sie so dumm sein? War es weil sie so Jung war? Ich weiß es nicht,verdammt...Und nun Stannislaus...Er scheint komplett durchzudrehen. Bin ich daran Schuld habe ich die einzige Person getötet die ihn was hätte bedeuten können? Scheiße...


    Er lässt den Kopf hängen und lässt sich nun auf die Couch fallen,darauf schraubt er den Wodka wieder auf und leert die Flasche. Jene fliegt gegen den Zaun und zersplittert in ihre Einzelteile. Zurücklehnend zieht er am Joint und schaut nun gedankenverloren in die Ferne. So sitzt er da bis es fast Dämmert. Bevor die Wachablöse kommt,torkelt er in sein Haus zieht sich an und steigt schwankend den Turm hinauf auf welchen er mehr oder minder Wache halten muss.


    (Man kann das Gelesene Ic benutzen wenn man denn gerade in Mishka war!)

    Am morgen greift sich Boris immer noch etwas verschlafen das Funkgerät und beginnt auf allen Frequenzen zu Funken


    Guten Morgen Chernarussland!


    Der Handelsposten ist nun wieder eröffnet,trotz des herben Rückschlages wollen wir euch weiter unsere Waren anbieten!

    Auch wenn wir nun eine neue Führung haben bleiben die Regeln innerhalb des Posten gleich!


    Erstens: Die Waffen bleiben geholstert und werden nicht gezogen. Wer diese Regel bricht kann große Probleme bekommen.

    Zweitens: Was du nicht willst was man dir tut,führe keine anderen zu. Sprich du willst Freundlich behandelt werden? Behandle auch uns Freundlich,wir können auch anders.

    Drittens: Es wird nicht geklaut! Wenn ihr es versucht und dabei erwischt werdet,könnt ihr davon ausgehen das wir Maßnahmen ergreifen werden.


    Wer sich an diese drei Regeln hält ist gern gesehener Gast!


    Auch bieten wir weiterhin Unterschlupf und Schutz für alle die jenes benötigen.


    Nun zu unserem Angebot!


    Wir bieten wieder Autos,Waffen,Munition,Hygieneartikel,Cannabis in mehreren Gattungen ( Sativa und Indica) Medikamente und wir haben einen Mechaniker der sich um eure Autos kümmert. Es gibt also so gesehen nichts was wir nicht haben!


    Passt auf euch auf und bleibt am Leben!


    Mit dem letzen Satz ändert Boris die Frequenz und rattert den Text erneut herunter.

    Boris sitzt in den Frühen Morgenstunden mit einem Funkgerät und einer Flasche Vodka auf einen Stuhl, bedrückt spricht er immer wieder den selben Satz ehe er die Frequenz ändert.


    Heute ist ein schwarzer Tag für den Handelsposten, Cancer weilt nicht mehr unter uns. Wir werden den Handelsposten auf unbestimmte Zeit schließen. Wir werden uns Sammeln müssen und den Schock erstmal verarbeiten. Es wird genügend andere Händler geben bei denen ihr Tauschen könnt. Das heißt jedoch nicht das wir nicht mehr da sind, jeder der zu uns kommen will kann kommen,sei es für Gespräche oder um Schutz zu suchen das werden wir weiterhin gewähren.


    Passt auf euch auf und bleibt am Leben.


    Anschließend wird die Frequenz gewechselt und der Text wiederholt.

               Nun bin ich wirklich zur Bestie geworden oder?


    Mit diesem Satz lässt er sich neben ein frisch geschaufeltes Grab fallen in welchen die Leiche einer Frau liegt. Er packt seine Drehblättchen und etwas Cannabis aus,daraus dreht er sich mit zittrigen Händen einen Joint. Er mit einem Zippo entzündet. Nachdenklich schaut er nun zur Leiche herab und verzieht das Gesicht.


    Wieso musste es denn auch so weit kommen? Wieso musste sie denn immer solche Probleme machen? Es hat ja schon damit angefangen das sie die Scheiben von meinem Auto kaputt gemacht hat...Erst durch einen Schlag,später im Lager durch einen Schuss...

    Was muss sie sich gedacht haben? Das sie alleine eine Siedlung angreifen kann ohne das ihr etwas passiert? War es Wut? Der durst nach Rache? Ich weiß es nicht...Erzählen kann sie es jedenfalls nicht mehr. Dafür habe ich ja nun gesorgt.


    Seufzend lässt er die hälfte des Joints in das Grab fallen und er macht sich gedankenverloren daran das Grab zu verschließen. Man könnte den Platz des Grabes Idyllisch nennen. Es liegt zwar mitten am Feld doch steht dort auch ein großer Baum,wohl eine Chernarussische Eiche dazu sind einige Büsche die einen Weg formen,das war wohl der beste platz den er sich für so etwas ausmalen konnte. Nach einiger Zeit ist die Arbeit getan. Das Grab ist gefüllt und er macht sich auf den weg zurück nach Mishka. Vor dem Tor bleibt er stehen,er sieht den Blutfleck und wieder hört man ein seufzen von ihm,es rinnen geräuschlos Tränen aus seinen Augen ,einen Moment hält er inne ehe er sich die Tränen abwischt und mit erhobenen Haupt durch das Tor tritt. Im Hof von Mishka angekommen schaut er sich nun erstmal um. Er schaut sich die dezente Verwüstung an,hier und dort sind einige Einschlaglöcher zu erkennen. An seinem Haus,im Zaun und an Cancer´s Haus konnte er auch einige entdecken. Nach seinem gang durch den Hof geht er zielgerichtet in den Zivilen bereich und schaut dort nach dem Rechten,Jack und die anderen Schlafen wohl noch oder geben zu mindestens keinen Mucks von sich. Er steigt nun über die Treppen auf das Dach der Kirche,aus seiner Kiste schnappt er sich ein Bier und lässt sich erschöpft auf dem Dach nieder und starrt zum Sonnenaufgang. Die stille wird durch ein Zischen der Bierdose gebrochen.


    Ich habe einen Menschen getötet,und ich weiß immer noch nicht ob sie es verdient hat zu sterben..Sie hat uns zwar angegriffen und die leben aller hier gefährdet doch...Nein...Ich darf mir jetzt keine Vorwürfe machen. Ich habe das getan was ich für richtig hielt. Ich habe meine Frau,meine Freunde und unsere Verbündeten beschützt. Hätte ich sie leben lassen,wäre sie wieder gekommen und das spiel wäre von neuem los gegangen und dann wäre es vielleicht nicht so gut ausgegangen. Es musste passieren,sie musste sterben.


    Das Bier wird mit einem Zug geleert und die Dose wird einfach fallen gelassen. Sein Blick gilt weiter dem Sonnenaufgang in welchen er nun mehr oder Minder gedankenverloren hinein blickt und versucht die Fassung zu wahren.

    Langsam erhebt sich Boris aus dem Bett und streckt sich,etwas verschlafen zieht er sich an und wirft die Tasche mit dem Gewehr um seine Schulter. Mit leisen Sohlen schleicht er sich zur anderen Bett-Seite wo wohl Polina liegt er haucht ihr einen sachten Kuss auf die Wange und stiehlt sich aus dem Schlafzimmer,wohl ist zeit für seine Wache. Doch gerade als er aus der Tür heraus treten will wird ihn ein Brief durch die Tür geschoben und er vernimmt die Stimme von Cancer. Stumm bleibt er stehen und starrt auf den Brief herunter,kurz darauf wieder zur Tür und abschließend wieder zum Brief welchen er nun aufhebt und zum klapprigen Küchentisch trägt. Dort angekommen öffnet er den Umschlag und beginnt den Brief zu Lesen.


    Brummbär?! Ernsthaft... Dieser Krebsköpfige Idiot... Schreibt er mir nun einen Liebesbrief...

    Aber gut vielleicht ist meine Botschaft damit endlich mal angekommen. Ich will ja nicht das er ihr 100% vertraut ich will doch nur das wir hier keine Geheimnisse haben,so wie wir das alle gesagt haben,wir brauchen hier keine Geheimnisse voneinander zu haben. Wir sind doch mittlerweile fast sowas wie eine Familie..


    Der vermutliche Brummbär geht zu seinem Kühlschrank und holt eine Cola heraus,jene öffnet er und setzt sich auf einen Stuhl am Tisch,nach einen Schluck zieht er den Brief wieder zu sich und liest jenen noch einmal durch. Und nun formt sich langsam ein Lächeln auf die Lippen der Bestie. Er springt vom Stuhl auf und leert seine Cola nun Stapft er zu der Tür und geht aus dieser hinaus,draußen angekommen sieht er sich um er sucht sein Ziel und findet es auch. Zielsicher und entschlossen stapft er auf Cancer zu.


    DU Arschloch!


    Ruft er ihn noch zu bevor er ihn erreicht,wohl um seine Aufmerksamkeit zu erhaschen,jedoch grinst er ihn dabei etwas breiter an wohl als Zeichen das er das jetzt gar nicht so gemeint hat. Und bevor Cancer überhaupt reagieren kann wird er von Boris einfach in den Arm genommen und gedrückt,dabei hebt er ihn sogar etwas an. Eine Bären-Umarmung könnte man meinen. Er schüttelt Cancer sogar kurz etwas hin und her ehe er ihn wieder herunter lässt und wieder seine stimme erhebt.


    Brummbär mag Krebsmensch...


    Anschließend zwinkert er Cancer einmal zu und wendet sich wieder ab um zu gehen,in der Hoffnung einen überforderten oder verwunderten Mann dort stehen zu lassen.


    Ach ja! In einer Stunde übernehme ich die Wache! Keine Wiederworte.


    Mit diesen Worten verschwindet Boris in sein Haus. Erst als die Schüsse von Cancer ertönen öffnet sich die Tür wieder und die Bestie tritt heraus,wohl um die Wache zu übernehmen.