Überleben

  • Nach Monate langem umherstreifen fand ich erste Zeichen von anderen Überlebenden. Vielleicht bin ich doch nicht alleine. Ich habe beschlossen mich einem, oder einer Fremden zu nähern. Das Camp sieht jedenfalls nicht verlassen aus. Ich werde jedoch nicht überhastet agieren. Wer weis schon wozu ein Mensch im Überlebenskampf fähig ist. Ich werde das Camp weiter beobachten und habe mich entschlossen, mich in der Nähe niederzulassen.


    Mein eigener Überlebenskampf hat mich einiges über mich selbst erfahren lassen. Auch habe ich mir gezwungenermassen neue Fähigkeiten aneignen müssen. Es kostete mich unglaubliche Überwindung ein Tier zu töten. Doch wenn man vom Hunger angetrieben wird, musste ich mir selber eingestehen, ich bin dazu fähig. Meine Sorgen sind indes aber leider nicht weniger geworden. Vieles woran man früher nicht dachte, ist jetzt eine ernst zunehmende Bedrohung. Was wenn ich Zahnschmerzen bekomme? Was wenn ich krank werde? Auf Dauer werde ich alleine in ernste Schwierigkeiten geraten.


    Es bleibt nur die Hoffnung.


    Die Hoffnung andere denken ähnlich.

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  • Zeit zum nachdenken...


    "Nachdem die zwei Fremden... der Vogel und.. der nette Kerl mit dem Auto davon gebraust sind, schaut sich Khara noch einen Moment bei dem Lager um und setzt sich dan unters Zelt." Zelt ist wohl etwas zu optimistisch... eher bloss ein Tarnnetz.


    Verdammt. Ich hätte mir seinen Namen merken sollen. Da trifft man nach Monaten endlich auf Überlebende, und dann noch wohlgesinnte und ich kann mir deren Namen nicht merken. Vogel und Core? Ach, der mit dem Auto muss erst mal reichen. Ein Auto! Man stelle sich vor! Früher hat mich ein Kerl mit dem Auto nie beeindruckt... Aber heute? Er meinte sie seien zu sechst im Lager. Ich bin froh, endlich Menschen! Auch wenn der eine wohl Wort wörtlich einen Vogel hat...


    Zumindest hat er mich verstanden. Wenn mich nicht alles täuscht, wurde ich zu einem Arzt gefahren.

    Auch wenn mein Bein schon besser ist, der Sturz neulich vom Baugerüst plagt mich noch immer.

    Es fehlte nicht viel und ich wäre diesen Wesen zum Opfer gefallen. Auf der fahrt passierten wir ein Lager, wovor ich mich fernhalten sollte. Mir wurde mitgeteilt, dass die Kerle da nicht gerade freundlich seien. Wenn das alles nicht so absurd wäre, müsste ich beinahe lachen. Bei mir gibt's nichts zu holen...


    "Während Khara ihren Gedanken nachgeht bereitet sie sich auf dem kleinen Camping Kocher, vermutlich ihr wertvollster besitz, die Reste des kürzlich geschlachteten Hühnchens zu."


    "Da beginnt sie leise vor sich hin zu kichern." Zum glück ging der Vogel wieder... Wenn ich hier so ungezwungen einen seiner Artgenossen Brate... "Seufzend schaut sie dem Fleisch zu wie es in seinem Saft gart."


    Ich hoffe nicht den verstand zu verlieren.


    Die Erleichterung auf andere gestossen Zusein überwiegt die Angst. Jetzt wird alles gut.

    Ich frage mich nur, wie soll ich den Arzt bezahlen?


    "Betrübt beginnt sie ihre kleine habe nach wertvollem zu durchsuchen." Ob der Arzt Raucher ist?

    "Nachdenklich betrachtet sie die zerknitterte Schachtel Zigaretten."


    Vielleicht genügt es ja...