Herr Herbert Bert // Herbert // Herr Bert

  • Name: Herr Herbert Bert. Aber ihr dürft mich Herbert nennen

    Spitzname: Häbät

    Alter: 36

    Früherer Wohnort: Ein unbekanntes Dorf in Chernarus

    Früherer Beruf: Handlanger einer organisierten Verbrecherbande



    Hallo da draußen.

    Ich bin Herr "Herbert" Bert. Ich lebte einst mit meiner Frau und unserem Kind in einem unbekannten Dorf im tiefsten Chernarus.

    Unser täglich Brot verdiente ich mit kriminellen Geschäften, plünderungen und Gewaltverbrechen. Schließlich war es nicht leicht ohne jegliche Bildung eine Familie zu ernähren.

    In meiner Kindheit fing das ganze an. Meine Eltern waren sehr arm. Ich konnte keine Schule besuchen. Meine 2 Geschwister wurden an Menschenhändler verkauft, damit mein Vater ein kleines Haus bauen konnte.

    Der Verlust meiner Schwester und meines Bruder nahm mich sehr mit. Damit komme ich bis heute nicht ganz klar. Mein Vater anscheinend auch nicht. Er Misshandelte meine Mutter und mich ständig. Bis meine Mutter eines Tags die Flucht ergriff. Von da an durchlief ich die Hölle. Mein Vater verkaufte anschließend auch mich an Menschenhändler. So gelang ich dann zu einer Organisation die einst meine Familie wurde.

    Sie gaben mir täglich Wasser und Brot. Selten gab es mal Suppe. Ich musste hart arbeiten. Den Garten machen, putzen, essen an die anderen Kinder verteilen. So durchlief ich meine Jugend. Als ich dann 18 wurde kam ein Herr zu mir, den ich bis dato nicht kannte. Er sagte, dass ich nun bereit wäre ein Teil von ihnen zu sein. Schnell bemerkte ich, es ist kein Zuckerschlecken. Wir erpressten andere Menschen, Familien und Ladenbesitzer. Mordeten für Geld und machten krumme Geschäfte mit Waffen und Munition. So verdienten wir unser täglich Brot. Mein Ansehen stieg und stieg. Bis ich selbst Führer einer kleinen Gruppe junger Männer war. Es war nicht schön, aber irgendwie musste ich ja meine Familie ernähren. So vergingen all die Jahre....

    Einst wurde ich von der Staatsmacht gefangen genommen als ich Schutzgeld eintreiben wollte. Dabei geriet ich in ein schweres Feuergefecht. Ich kam erstmal stationär ins Krankenhaus.

    Als ich bemerkte, dass die Menschen allmählich komisch wurden und alles evakuriert wurde, wurde ich mit meinen Wunden und Verletzungen ohne Rücksicht auf Verluste einfach in den Knast verfrachtet.

    Niemand sprach mit mir, da alle wussten woher ich kam und was ich tat. Sie scheinten Respekt zu haben. Dies ist auch richtig gewesen... denn ich bin ein kalter Mensch. Ich kenne nur wahre Freunde und Familie.

    Man "versorgte" täglich meine Wunden mit dem was der alte Medikamtenschrank noch so zu bieten hatte. Völlig abgeschottet von der außenwelt, langsam paranoid geworden kam ich nach ca 12 Jahren frei. Ich habe kein Wort von meiner Frau oder meinem Kind gehört. Kein Besuch. Kein Brief. Ich beschloss heim zu laufen und was ich vorfand war selbst für einen eiskalten kriminellen Banditenanhänger erschreckend.

    Meine Frau und mein Kind, quasi mein ein und alles, total zerfressen und verwest. Sie lagen einfach dort. Überall Maden, fliegen und Blut. Alles war unordentlich und zerstört. Meine Freunde waren auch verschollen... Ich packte meine letzten 7 Sachen zusammen und begab mich auf die Suche nach meinen Freunden. Dabei mein ganzer Stolz, eine alte, jedoch gut intakte AKM mit ein wenig Munition. Mit der Waffe konnte ich ja schließlich schon damals sehr gut umgehen. Mittlerweile hat meine Psyche einen leichten "Knacks" bekommen... Daher weiß ich nicht, wie ich mich verhalten werde, falls ich Überlebende der Apokalypse treffen sollte. Schließlich ist sich jeder selbst der nächste. Aber vielleicht findet man ja ein paar gleichgesinnte oder sogar alte Freunde aus der gefürchteten Mafiagruppe des Dorfes...


    In diesem Sinne

    Mit skeptischen Grüßen

    Herr Herbert Bert