Charaktervorstellung Irina Sokolow

  • Alter: 22

    Nationalität: Chernarussisch

    Familienstand: ledig

    Familie: keine Geschwister, Eltern tot (Autounfall), Großvater 2011 an Herzinfarkt verstorben

    Beruf: unvollständige Ausbildung zur Gärtnerin

    Charakter: eher introvertiert

    Stärken: praktisch veranlagt und handwerklich geschickt

    Schwächen: eigensinnig, vertraut nur sich selbst


    Vergangenheit: Irina ist ein Einzelkind, ihre Eltern kamen bei einem Autounfall ums Leben als sie 6 Jahre alt war. Sie wuchs fortan bei ihrem Großvater auf und die beiden hatten eine herzliche Beziehung. Opa Boris war ein einfacher aber herzensguter Mensch, der sich am liebsten mit seinen alten Waffen beschäftigte. Er hatte eine kleine Sammlung, die er regelmäßig aus dem Vitrinenschrank holte. Schon als kleines Kind durfte Irina dabei zugucken, wie er seine Lieblingsstücke hegte und pflegte. Eines Tages, als ihr Opa sich mit seinen Freunden zum Kartenspielen traf, nahm sich Irina eine Waffe aus seinem Schrank und zog los in die angrenzenden Wälder, um dort auf Bäume zu schießen. Sie hat ihrem Opa nie davon erzählt, doch seinen Argusaugen war nicht entgangen, dass einige seiner Patronen fehlten.

    Irina hatte trotz des tragischen Tods ihrer Eltern eine schöne, fröhliche Kindheit bei ihrem Großvater. Sie war ein aufgewecktes Mädchen, die durch den Einfluss ihres Opas eher wie ein Junge aufwuchs und schon früh sehr eigenständig wurde. Nach der Schulzeit begann sie eine Ausbildung zur Gärtnerin, die sie jedoch wegen der ausbrechenden Seuche nicht abschließen konnte. In diese Zeit fällt auch der Tod ihres Großvaters, der kurz nach Ausbruch der Seuche im Dorf an einem Herzinfarkt verstarb.


    Heute: Das Land isoliert und von einer mysteriösen Seuche befallen, ihr Großvater gestorben und das Heimatdorf entweder infiziert oder schon tot... die Lage scheint wirklich zum Verzweifeln. Jetzt geht es nur ums eigene Überleben, das erkennt Irina schnell. Sie packt Opas Lieblingsstück, eine gut erhaltene Longhorn, und ansonsten nur die nötigsten Dinge zusammen und beschließt, ihr Dorf zu verlassen bevor es sie auch noch erwischt. Sie weiß noch nicht, wohin es sie verschlagen wird, doch sie wird das Beste aus der Situation machen. Das hat sie schließlich immer schon getan.