Beiträge von Subjekt 14

    Ich hatte es letzten erst 37 Minuten laufen. Letztlich wurden mir bei 100% der Suche 0 Server angezeigt.

    Und auch durch das einstellen des Filters funzts ned.


    Is aber auch gar kein großes Drama.

    Wenn ich über Steam starte läd er sowieso viel viel schneller als über DayZ direkt.

    Da findet er bei mir nichts. Ich kann wirklich nur über Steam verbinden oder dann ewig blättern - und ich will beim Blättern ned an altersschwäche sterben xDDD


    Und die Favos sind sowieso immer bei allen Servern buggy. Egal ob öffentliche oder Projekt bezogene Server.
    Favos werden bei mir nur angezeigt wenn ich das spiel nicht beende. Sie sind zwar unter Steam gespeichert, abeer werden mir ingame nicht angezeigt.


    Ist aber auch gar nicht soooo das Problem.
    Ich komm damit klar. Dachte nur falls mehr das Problem haben sollten wäre es eine angenehme Lösung :)

    Wieder Schusse Schüsse in meine Stadt.
    Ich war in meinem Versteck. Plötzlich hörte ich Schüsse.

    Ich erst bin weg gerannt, dann habe ich gesehen einen Mann.

    Rot-Schwarzer Pullover. Habe keine Waffe gesehen, aber gehört. Vielleicht wären es zwei Manner.


    Glaube er hat mich gesehen, aber ich bin gerannt.
    Er folgte mir, aber ich kenne meine Stadt. Ich folgte ihm !

    Irgendwann habe ich gehört auf. Er war weg und ich holte Wasser.


    Habe weitere Seile gemacht. Und Fallen !

    Treten Fremde oder Kranke rein tut es groß Schmerzen.
    Und sie stecken fest. Glaube die Kranken sind zu dumm um zu helfen befreien.

    Wenn jemand böses kommt, ich renne weg und locke in die Fallen.

    Hoffe das ich nicht machen muss Das ... Will niemanden verletzen.


    Nachdenklich fährt sie mit den Fingern über zwei Initialen. C.D. ist in den weißen Stoff eingestickt, auf welchen sie immer schreibt. Ihre Stirn legte sich in Falten und sie betrachtete die Blutflecken welchen einen Teil des Stückes säumen. Das Stückstoff war auf einer Seite abgetrennt, vermutlich mit einem Messer.


    Viele Kranke sind hier. Kommen täglich mehr.
    Ich gesehen sie kommen aus Norden. Was ist in Norden?

    Wahrscheinlich ich bleibe noch eine Zeit hier und gehe dann.


    Kopfschüttelnd faltete sie das Stoffstück und steckte es in die Innentasche der Jacke während sie auf den Topf schaute in dem eine Gemüsesuppe köchelte.

    Guten Morgen zusammen.
    Da ich mal wieder explizit über Steam starten muss hätte ich einen Vorschlag.
    Wie wäre es wenn man den Server [LoA] / [LoA RP] nennt oder etwas der gleichen. Sucht man lediglich nach LoA findet man unzählige Vorschläge.

    Es würde die Suche erleichtern wenn, so wie bei mir, scheinbar der Filter nicht richtig funktioniert. Ich muss stets die Seiten durchblättern um ihn zu finden.


    Liebe Grüße

    Es wurden weitere Seile gespannt.
    Inzwischen sind auch richtige Fallen in Cherno zu finden. Es wurde sich nicht die Mühe gemacht diese zu verstecken, jedoch sind sie eindeutig nicht für Tiere konzipiert.

    Es Handelt sich um gegrabene Löcher welche ungefähr 20cm tief sind. Im Inneren sind angespitzte Stöcke an der Seite in den Boden gerammt so das die Spitzen in die Mitte deuten.


    Wie wir alle wissen ist das ausspielen von Fallen etwas Mäh in DayZ (ohne das ich Bärenfallen oder Minen auslege xD).
    Wer sie finden möchte kann sie finden, entweder rein treten oder "entschärfen", mir dann aber bitte eine Nachricht schreiben da mein Charakter regelmäßig die Fallen kontrolliert und dies auffallen würde. Fallen sind
    PINK
    markiert.


    Wie jeden Tag lief sie ihre Wege entlang und kontrollierte alles. Mit den Händen in den Jackentaschen schlenderte sie in Richtung der Hochhäuser. Der leichte Kopfschmerz welchen sie seit dem Aufstehen plagte, hing ihr wie ein kleiner lästiger Geist auf der Schulter. Gerade wenn sie die Schmerzen vergessen hatte, piekte dieser kleine unruhige Dämon mit seinem spitzen, abgemagerten Finger in ihre Haut und der Schmerz kam mit einem fiesen Stich zurück. Genervt verdrehte sie die Augen und seufzte. An ihrem Rucksack war ein Sack festgebunden. Nicht mehr als ein Leinenstoff und ein Seil und doch sorgte es dafür das sie mehr Mitnehmen konnte als sonst.


    Nachdenklich ging sie den Gehweg entlang und betrachtete ein Blatt das am Boden lag. Und obwohl sie die Schrift nicht lesen konnte, war es eindeutig um was es sich handelte. Für einen Moment blieb sie über dem Papier stehen ehe sie es aufhob. Es war eine Vermisstenanzeige eines kleinen Jungen und einer Frau. Zumindest waren die beiden auf dem Bild zu sehen, welches auf dem Papier abgebildet war. Irgendein Datum, vermutlich das Datum des Verschwindens und einige wenige Worte. Warum auch immer, aber sie faltete den Zettel und steckte ihn behutsam in den Beutel welcher an ihrer rechten Seite baumelte. »Ich habe noch immer diesen Gestank in der Nase..« dachte sie und prustete die Luft durch ihre Nasenlöcher. »Oder ist es nur Einbildung das ich es immer noch rieche? Ist es meine Kleidung..?« unentschlossen schüttelte sie den Kopf und ging weiter.


    Es dauerte nicht lange bis sie an einem der großen Hochhäuser ankam. Systematisch ging sie von Tür zu Tür, erst klopfte sie und öffnete anschließend die Tür wenn sie keine eigenartigen Geräusche hörte. So arbeitete sie Stockwerk für Stockwerk das Haus durch bis sie oben ankam. Mit einem lauten Knarren und einer menge Kraft brach sie die Tür zum Dach auf und wurde von der Sonne geblendet. Die Flure waren ohne Fenster und Elektrizität so verdammt dunkel. Vor jeder Türe pochte ihr Herz noch wilder als vor der anderen. Die Urangst vor der Dunkelheit übernahm den Rest. Ein Schutzreflex welcher bei jeder Lebensform erhalten ist, nicht einmal der Moderne Mensch konnte sie bezwingen. Auch wenn er es geschafft hatte Tiere und andere Menschen zu unterjochen war er immer noch das unfähigste Tier von allen. Ein Schatten seiner selbst welcher sich immer mehr vernichtete. Ein Schatten welcher sich nach dem Licht sehnte und nicht verstand das es ihn vernichten würde.


    Für einen Augenblick verstärkten sich die Schmerzen durch das grelle Licht. Es dauerte einige Wimpernschläge bis sich ihre Augen daran gewöhnt hatten. Die Zeit hielt an und ihr Herzschlag beruhigte sich bei dem Anblick an diese Ruhe. »Von hier Oben wirkte alles so friedlich und ruhig. Als wäre diese Stadt niemals Zeuge von Leid, Tod und Elend geworden - sondern als würde sie lediglich ruhen. Ruhen wie ein gigantischer Riese welcher nur darauf wartete zum Leben zu erwachen, so wie Sol jeden Tag aufs Neue. Wie all die Tage seit Anbeginn des Universums. Ein ewiger Kreislauf welcher nicht unterbrochen werden kann - letztlich ist nur die Extermination der gigantischen Mächte dazu in der Lage einen so kleinen unbedeutenden Kreislauf zu beenden wie den unseren. Den Kreislauf der Galaxie um welche sich alles existenzielle dreht.«

    Nachdem sie dort oben ein paar Stunden verbracht hatte ging sie mit ihren gesammelten Vorräten wieder nach unten, sprühte ein rotes Kreuz an die Hauswand und machte sich auf den Weg zurück zu ihrem Versteck.

    Ein süßliche Duft und ein dunkler Rauch werden durch die lauen Süd-Winden in die Welt getragen.

    Die Sonne steht bereits tief während sich die Zeichen von Tod und Verderben weiter verbreiten.




    Im Umkreis von 2 - 4 Kilometern kann man den Rauch, sofern nichts im Weg ist, sehen. Der Gestank von verbranntem Fleisch ist ebenfalls zu vernehmen. Liegt man in Windrichtung (also Norden) ist er auf größere Entfernung wahrzunehmen, was darauf hindeutet das eine große Menge an Fleisch verbrannt wurde.


    An der Kirche wurde eine Kuhle ausgehoben, nicht tief genug um jemanden zu begraben.
    Jedoch tief genug um mehrere leblose Körper hinein zu werfen und letztlich anzuzünden - was scheinbar gemacht wurde. Wie viele Leichen es genau sind ist unklar, durch die große Hitze ist es undefinierbar welche verkohlten Überreste zu welcher Person gehörten. Jedoch waren es eine Menge.


    Misstrauisch betrat die junge Frau erneut ihre Stadt. Das Funkgerät knisterte gedämpft vor sich hin. Die Frau hatte es es mit einem Stück Stoff und Klebeband abgedeckt damit es nicht mehr so laut war wie zuvor. Beinahe ängstlich ging sie durch die Straßen. Die Stadt schien wieder verlassen zu sein, schnell rannte sie über die offene Fläche und in das leere Gasthaus. Drin angekommen stellte sie sich erst einmal neben die Tür und sah vorsichtig nach draußen, doch es war niemand zu sehen und der Funk welcher an ihrer Hose hing war still. Schnell ging sie weiter um zu ihrer Kiste zu kommen, warf ein paar Vorräte hinein und lies den Deckel wieder fallen.


    Irgendwelche Freaks waren hier !

    Viele Infizierte sind tod. Ich nicht weiß wer das war. Nur das sie funkten.
    Komische Aussagen. Ich hab nicht verstanden alles.

    Ich bin ungewiss ob die weg sind, habe nichts gehört. Hab mich versteckt.

    Gibt also noch Menschen... Ob sie gut sind... ungewiss...

    Sie haben gefunden sicher meine Fallen. Aber nicht mein Zuhause.


    Schnell packt sie ihren Stofffetzen wieder weg und sieht misstrauisch aus dem Fenster. Nichts zu sehen, nichts zu hören. Die Welt war nun wieder genau so tot wie zuvor. Unsicher legte sie sich einen Mundschutz an und zog sich einen Regenmantel über. Kurz darauf streifte sie sich Handschuhe über die Hände, schlüpfte schnell noch in eine zweite Hose und ging nach draußen. Vermummt so wie sie nun war ging sie auf die Straße und begann die Toten zusammen zu tragen. Nach einiger Zeit fand sie einen Schubkarren was ihr die Arbeit sehr erleichterte. Mühsam schleppte sie die Toten an eine Stelle und legte sie alle auf einen Haufen. Das ganze Vorhaben dauerte mehrere Stunden bis sie endlich fertig war. Letztlich grub sie an der Kirche eine Kuhle um dort die Leichen hinein zu werfen. Es dauerte länger als sie gedacht hatte, doch in der Abenddämmerung hatte sie geschafft und kippte die Leichen, eine nach der anderen, in die Kuhle. Als sie endlich fertig war setzte sie sich hin und nahm einen großen Schluck einer bräunlichen Flüssigkeit aus einer nicht etikettierten Glasflasche. Kurz verzog sie das Gesicht und fluchte undeutlich in sich hinein. Sie kippte den Rest der Flasche über die Leichen ehe sie Benzin aus einem Kanister über die leblosen Körper kippt. Sie warf den Kanister in die kleine Grube und zündete das ganze an.

    Ein Feuerball entstand und grau-schwarze Rauchwolken begannen sich auszubreiten. Der Gestank von verbrannter Kleidung und schmorendem Fleisch biss sich in ihrer Nase fest und sie hielt ihre Hand vor den dreckigen und blutigen Mundschutz. Nach und nach zog sie die schmutzige, blutige und nach Eiter stinkende Kleidung aus welche sie zuvor angezogen hatte. Anschließend warf sie diese in die Flammen und ging schweigend. Das man den Rauch auf einige Entfernung sehen würde, war ihr in diesem Moment gleichgültig. Ihrer Meinung nach war es wichtiger sich vor Krankheiten zu schützen, schließlich konnte sie sich immer noch verstecken wenn jemand dem Rauch nachgehen würde.

    Erneut packte die Frau Vorräte in die Kiste welche sie erst vor kurzem in ihre Unterkunft geschleppt hatte. Daneben lag ein kleines, etwas mitgenommenes Zelt. Die Tasche in der es sich befand, hatte bereits hier und da ein paar Löcher und das Zelt an sich war schmutzig. Doch es war besser als nichts. Die Erkältung welche langsam nachließ hinderte sie kaum noch. Erst vor kurzem lief sie ein ganzes Stück um die Kiste zu holen welche sie versteckt hatte noch bevor sie in der großen Stadt angekommen war.


    Nachdem sie inzwischen schon so lange in der Stadt war und noch keinen getroffen hatte, gab sie die Hoffnungen auf das noch jemand außer ihr hier war. Obwohl sie immer ihr Funkgerät angeschalten hat, hatte sie bisher noch keinen einzigen Funkspruch aufgefangen. Immer wenn sie auf ihrem Aussichtspunkt saß, sprach sie mit den Leuten auf der anderen Seite. Was auch immer ihr einfiel erzählte sie nur um den Verstand nicht zu verlieren. Wie es ihr ging, was sie tat, was sie getan hatte - nur nie wo genau sie war. Wie die Stadt hieß oder geschweige denn das Land wusste sie nicht. Ob sie jemand hörte oder nicht war ihr beinahe gleichgültig, alleine die Hoffnung das jemand an der anderen Leitung war gab der einsamen Frau kraft. Auch das sie keine Antwort bekam interessierte sie nicht. Hauptsache sie konnte über ihre Gedanken und das Erlebte sprechen.


    Nachdem sie ihr Funkgerät bei Seite legte und ein bisschen Obst in eine Schale schnitt, dachte sie darüber nach was sie nun tun würde wenn hier die nächste Zeit wieder keiner auftauchte. Auch wenn die Stadt groß ist und einige Obstbäume hatte, so gingen ihr früher oder später die Vorräte aus. Was würde sie dann tun? In die nächste Stadt ziehen und dort wieder solange leben bis die Vorräte aufgebraucht sind? Unsicher wog sie die Risiken und Gefahren ab welche vielleicht auf sie zukamen. Das mit den Fischernetzen hatte sie aufgegeben, egal wie sehr sie versuchte die Netze richtig ins Wasser zu werfen, sie bekam immer einen Knäul an Netzen aus dem Wasser. Mit dem Boot oder Schwimmen war zu gefährlich und zu kalt. Also blieb ihr allmählich nichts anderes über als weiter zu ziehen, selbst wenn sie die Stadt besser gesichert hatte.

    Müde richtete sich die junge Frau auf und sah sich um.

    Die letzten Tag an denen sie Unterwegs war, waren anstrengend. Nicht nur das Training sondern die Erkältung die sie scheinbar ausbrütete. Etwas erschöpft stemmte sie sich auf ihre Beine und machte sich etwas zu Essen warm. »Ich weiß nicht einmal wie lange ich geschlafen habe« Dachte sie sich und sah auf die Uhr. »Oh? Sechs Stunden? Heilige...« sprach sie innerlich zu sich selbst und schüttelte ungläubig den Kopf.
    Ihre nasse Kleidung vom Vortag hatte sie im Zimmer an eine Schnur gehängt. Sie war inzwischen soweit getrocknet und die schwächelnde Frau nahm sie von der Leine. Kurz darauf kippte sie sich etwas Instapulver in eine Tasse und kippte kochendes Wasser mit rein. Nachdem sie nicht viel davon hatte, nutzte sie nur 1,5 Löffel für die ganze Tasse. Man konnte es nicht Kaffee nennen, aber es war besser als nichts.... Oder Wasser.


    »Ich habe gestern Pfotenabdrücke beim Brunnen gefunden. Entweder es war der Streuner oder ein anderer Hund. Für eine Katze waren sie viel zu groß... Zumindest hoffe ich das es hier wenn dann nur Hauskatzen gibt... Nicht das hier ein Tiger oder Löwe herumstreift...« hallte es durch ihren Kopf während sie das Essen zu sich nahm und mit dem Kaffee ein paar Vitamin-Pillen runter spülte. »Die dritte Falle muss ich neu machen. Der Knoten am Eimer löste sich..« dachte sie nachdenklich nach und kaute auf der Plastik Gabel herum.

    Wie jeden Tag lief die junge Frau ihre übliche Runde und kontrollierte ihre Fallen und Seile. Im Dauerlauf nahm sie jegliche Hindernisse und zählte sorgsam die Schritte welche sie zurück legte. Wieder dort angekommen wo ihr tägliches Training begann atmete sie ein paar mal tief durch und ging nach Oben auf ihren Aussichtsposten. Wie immer schaltete sie ihr Funkgerät ein und legte es auf die Mauer ehe sie zu schreiben begann.


    Habe weitere Fallen gelegt und Seiles gespannt.

    Selbst viele Kranke können kommen und ich bin sicher.
    Habe auf der Kirchenseite einige Infizierte gesehen. Werden mehr.

    Der Stadt ist ruhig. Angenehm zu leben. Der Vorratskaller ist gut gefüllt.


    Sie legte den Stift nieder und packte den Stoff weg. Zufrieden nickte sie und sah zum Funkgerät ehe sie es in die Hand nahm und sich auf die Mauer setzte.

    Ich habe ein paar Fallen verteilt.

    Bis jetzt haben die Falle geholfen.
    Ganz gut am Brunnen. Die Kranke hatte mich beinaher überrascht !


    Ich nicht mehr hatte mehr Seile.
    Sonst hatte ich noch ein paar gemacht.

    Ein paar Flaschen und Dosen habe ich hin gehangt.


    Zufrieden legt sie ihr Geschriebenes bei Seite und dreht sich müde im Bett um, ehe sie die Augen schließt.
    Noch einmal steht sie kurz auf und kontrolliert die Fallen an den Eingangstüren ehe sie beruhigt nickt.

    Erneut legt sie sich ins Bett und schläft zeitig ein.

    Überrumpelt schreckte die Frau Nachts in ihrem Zelt auf. Irgendjemand war draußen und wackelte an der Unterkunft !
    Doch einen Augenblick später und einen Schritt weiter vom Schlaf entfernt merkte sie das es scheinbar ein starker Wind war. Unsicher kroch sie aus ihrem Zelt und schnappte sich noch das Nötigste. Sie wollte einen besseren Schutz suchen. Auf der Straße angekommen gab es plötzlich einen lauten Knall gefolgt von Geschepper. Das Zelt samt Inhalt wurde einfach vom Wind mitgerissen und landete ein paar Meter neben ihr auf der Straße. Erschrocken starrte sie das Zelt an und dachte daran was wohl wäre wenn sie eben noch darin gewesen wäre. Schnell floh sie in eines der umliegenden Häuser und versteckte sich dort vor dem heftigen Wind. Der Regen prasselte gegen die Teilweise zerstörten Fenster im Flur als sie in einer der Wohnungen ankam.


    Immer noch aufgeregt warf sie ihren Rucksack neben dem Bett auf den Boden und setzte sich auf das Bett. Ihr Blick fiel nach Draußen und sie sah wie ihr Zelt allmählich immer mehr vom Wind und den umliegenden Sträuchern zerfetzt wurde. Stirn runzelnd schimpfte sie innerlich vor sich hin. Doch nach einiger Zeit war der Ärger genau so schnell verflogen wie er kam und sie dachte wieder etwas positiver. »Dann such ich eben ein Neues !« dachte sie sich guter Dinge und nickte entschlossen. »Als würde mich eine kleine Windböe abhalten. Pah.« hallte ihre Stimme in ihrem Kopf und sie verschränkte wie ein kleines trotziges Mädchen schnippisch die Arme.

    Gut ausgeschlafen stand die junge Frau am Geländer und sah nach unten. Sie war auf die Ellenbogen gestützt und legte ihr Kinn auf die Hände während sie die Gegend betrachtete. Hier und da war ein Infizierter zu sehen, doch es war kaum der Rede wert. Wieder machte sie ein paar Striche an die Wand. Scheinbar war es ein Art Kalender welchen sie dort in die Steinwand geritzt hatte. Ein Kalender auf dessen Tage irgendwelche Zahlen vorzufinden waren. Doch sie waren nicht von Montag bis Sonntag aufgeführt, lediglich die Anzahl der Tage war darauf zu sehen.


    Geduldig wartete sie auf ihr Frühstück welches gerade im Topf vor sich hin köchelte. Noch bevor sie mit dem täglichen Sport angefangen hatte, schälte sie sich ein paar Kartoffeln und kochte diese. Der Eintopf welchen sie bereits im Topf hatte wartete nur darauf ebenfalls warm gemacht zu werden. Während sie frühstückte schrieb sie ein paar Zeilen.


    Wieder kein Person getroffen.

    Keine Zivilisten, keine Soldaten und keine Andere.

    Nichts. Ich habe um 16:38 ein komische Rauschen im Funkgerät gehört.

    Aber niemand sagte etwas. Vielleicht ist es kaput.

    Irgendwo muss doch noch Einer leben.


    Grübelnd packte sie das Geschriebene weg und machte sich wieder auf den Weg durch die Stadt.