Beiträge von Revie

    Ich denke in erster Linie und vor allem anderen, ist es wichtig sich immer vor Augen zu führen, dass man einen Charakter und nicht sich selbst verkörpert. IC und OOC auseinander zu halten, ist schon mal der Grundstein, den man legen sollte und sich Wege überlegen, wie man diesen am besten erreicht. Klar, jeder wird mal emotional bei gewissen Situationen oder Ereignissen, dennoch darf man genau in solchen Situationen nicht vergessen sich zu sagen, dass es nichts mit einem selbst hinter dem Bildschirm zu tun hat.


    Davon ab muss ich sagen, dass vor allem die Details das grosse Ganze um einiges verbessern und mehr wirken lassen, wie ich es bei der Com Sitzung schon angesprochen habe. Was mir hier bei manchen aufgefallen ist, sind folgende Punkte:


    - Hin und her tänzeln

    Viele scheinen noch den PVP Tanz mitzubringen, sodass sie bei einer Unterhaltung nicht stillstehen oder langsam auf und ab gehen können, sondern im Joggen hin und her springen. Das ist ein typisches Verhalten, wenn man einem Scharfschützen kein Ziel bieten will. Auf PVP Servern sicher sinnvoll, hier aber einfach nur... Fehl am Platz.


    - Trinken/Essen mit Mundttüchern oder anderem

    Ja, es funktioniert leider im Spiel, aber ebenfalls eine Kleinigkeit, auf die man achten sollte. Wenn ihr etwas esst oder sonstiges, nehmt eure Tücher vom Mund weg oder was auch immer ihr tragt


    -Sprechen wenn man trinkt oder isst

    Beim Trinken direkt zu sprechen ist sehr schwer.. dennoch im Spiel leider möglich. Versucht dennoch, hier drauf zu achten. Beim Essen kann man es so oder so sehen, wenn ihr unbedingt reden wollt, dann verstellt eure Stimme doch am besten so, als ob ihr den Mund voll hättet. Auch das kann einiges zum RP beitragen


    - Typisches PVE RP

    Damit meine ich generell Begegnungen, in denen prinzipiel zwar RP betrieben wird, aber dieses typische: "Hast du zufällig ne schwarze Hose oder Nägel?" und der ganze Rest bleibt komplett auf der Strecke. Auch ist mir aufgefallen, dass sehr viele die Tendenz haben, extrem nahe heran zu kommen. Überlegt euch, ob es in einer Apokalypse ohne Gesetze wirklich sinnvoll und sicher ist, einfach so auf Menschen zuzulaufen, die ihr nicht kennt und dann auch noch so nahe, dass sie euch einfach abstechen könnten.


    - Alleskönner, Alleswisser

    Ebenfalls ein sehr wichtiges Thema. Sehr viele Charaktere, können einfach alles. Sie kennen die Namen von der Munition von ihrer Waffe, haben an sich aber absolut keinen Hintergrund diese Waffe überhaupt zu kennen. Nennt die Dinge doch anders. Überlegt euch was ihr so nun wirklich wissen könnt und was nicht. Das gilt auch für Autos und andere Dinge.


    - Kleidung

    Passt eure Kleidung eurem Charakter an. Sehr viele laufen in den fettesten Militärgear herum, weil sie Jäger sind. Jäger rennen so aber normalerweise nicht rum. Überlegt euch also wirklich, wieso ihr die Dinge tragt, die ihr habt, das gilt auch für andere Gegenstände


    -Emoten

    Nutzt Emotes um eurem Charakter noch mehr Leben einzuhauchen und andere wissen zu lassen, was sie sich gerade vorzustellen haben. Gebt vor allem den Leuten auch Zeit, emoten zu können. Meist, wenn ein Spieler nicht sofort antwortet, schreibt er vermutlich etwas in den Text Chat, also geduldigt euch einfach ein wenig.


    -AFK gehen, Lags etc.

    Am besten einfach ausspielen. Einer loggt aus, weil er die Verbindung verloren hat? Vielleicht ist er gerade in Gedanken? Ist in Trance oder kurz ohnmächtig geworden? Wartet hier einfach auf den Spieler, der sich wieder einloggt und lasst ihn entscheiden, welche Variante er bevorzugt. Es ist keine Schande dann auch einfach mal hinzufallen und es direkt auszuspielen, dass ihr vielleicht gerade einen Sekundenschlaf hattet oder ähnliches. Bei Lags genauso, dann war das Hirn eben kurz mal offline. Dafür kann es ja etliche Gründe geben, die ihr euch aussuchen könnt. Wichtig einfach, bleibt IC und reagiert einfach dementsprechend.


    - Persönlichkeiten

    Was mir da etwas fehlt ist, dass sehr viele sich gar nicht die Zeit nehmen oder die Mühe machen, auf die Charaktere von anderen einzugehen. Und damit mein ich ihre Persönlichkeit und ihre Geschichten. Es gibt so viele tiefgründigere RP Situationen, die man auch ohne Waffen und Aktion erleben kann, wenn man sich nur auf die Geschichte von anderen auch einlässt und sich davon mitreissen lässt. Denn dann könnt ihr auch die Persönlichkeit eures Charakteres weitaus besser zu Geltung bringen und andere daran teilhaben lassen.


    Das sind jetzt nur ein paar Beispiele, die mir in den Sinn gekommen sind.

    Gerne, sollte der Bedarf bestehen, kann man sich auch mal zusammensetzen im TS und einfach eine Fragerunde machen, sollte das gewünscht sein. Sich austauschen, wie wer in welcher Situation reagieren würde und weshalb. Solche Gespräche haben mir damals als ich anfing zum Beispiel sehr geholfen besser zu werden und mich auch sicherer im RP zu fühlen. Könnt mich da gerne auch einfach mal im TS anstupsen ^^

    Gut dann hab ich hier mal was mir wichtig wäre. Manches davon ist vielleicht schon genannt worden:


    - Abrennen von Holz um einiges verlangsamen

    - Anzahl Holzstücke und Holzstämme beim Fällen von Bäumen etwas erhöhen

    - Äxte, Hämmer, Schaufeln etc. etwas haltbarer machen, momentan sind die ja nach sehr kurzer Zeit hin (und sind wir ehrlich, die Dinger reparieren bringt so gut wie nichts)

    - Temperatur in Chernarus je nach Jahreszeit anpassen (damit es auch Sinn macht dickere Kleidung oder eben nicht zu tragen)

    - Temperatur von Gewässern anpassen (vielleicht, dass man jetzt im Sommer nicht gleich nach wenigen Minuten zu erfrieren droht.)

    - Temperatur von Regen anpassen, dass man auch nicht sofort erfriert nur weil man nass ist

    - Infizierte anpassen, was Schaden und Wiederstand anbelangt. Alte Frau natürlich schwächer als einen Soldaten, aber ja... keinen Priester der übermenschliche Kräfte hat

    - Brunnen anpassen, dass man nicht so schnell krank wird. Am besten einfach Wahrscheinlichkeit runterschrauben. Bei anderen Gewässern natürlich nicht

    - Vielleicht gewissen Loot komplett ausschalten, den wirklich keiner braucht

    - Nahrhaftigkeit von Gemüse und Früchten erhöhen (momentan bringt das meiste ja nicht sonderlich viel)

    - Wenn möglich, ruinierte Kleidung weiterhin tragbar machen (Also Shirts, Hosen etc. der Look von den Sachen find ich fürs RP doch recht cool.)

    - Persistence von Gärten eventuell verlängern (Vielleicht wie bei anderen Sachen, dass man damit interagieren muss, damit es nicht despawnt so alle 3-4 Tage)

    - Dazu dann das Wachstum der Pflanzen und alles anpassen, sodass es etwas länger dauert (vielleicht so, dass das Nutzen von Dünger nun wirklich einen signifikanten Vorteil bringt)

    - Eventuell die Animationen von Verletzt sein, sowie den Krankheiten (Husten, Niesen etc.) ins Emote Rad mit einfügen

    - Inventar weiterhin öffnen können, auch wenn man in einem Emote steckt. Also zum Beispiel wenn man sitzt oder liegt


    Das ist momentan alles, was mir in den Sinn gekommen ist ^^

    Auf diversen Frequenzen kann eine schwache Stimme wahrgenommen werden. Das statische Rauschen könnte etwas Probleme machen um die Person zu verstehen, man muss schon sehr genau hinhören.


    "Ich brauche Hilfe... ich wurde von einem Rudel Wölfe überrascht... kann... kann mich jemand hören? Bitte... ich hab es bis... Nadez geschafft... oder so was Ähnliches..."


    Die Stimme klingt gequält vor Schmerzen und bricht schliesslich ab.


    Oh bitte kein First Person in irgendeiner Art... da stimm ich als Spieler dagegen.


    Ich mag es selbst entscheiden zu können, ob ich meinen Char sehe oder nicht während ich RP mache ^^

    Ich möchte mich zu diesem Thema auch gerne äussern.


    Ja es stimmt, es gibt wenige Leute, die das andere Geschlecht überzeugend gut bespielen können, aber es gibt sie. Vielleicht sogar mehr, als es Leute gibt, die überzeugende Soldaten spielen... will ich einfach mal nur so gesagt haben. Ich habe einige Frauen im RP kennen gelernt, die von Männern bespielt wurden und einige davon waren auch wirklich sehr gut ausgespielt und wirkten echt.


    Insofern find ich die Aussage, dass man es nicht erlaubt, weil es zu wenige gibt etwas fragwürdig und eventuell sollte man diesen teaminternen Entscheid (der in den Regeln nicht festgehalten ist soweit ich gesehen hab), nochmals überdenken und diskutieren. Denn ansonsten müsstet ihr mit diesem Hintergrund wirklich den Leuten auch verbieten Soldaten oder richtige Ärzte etc. zu spielen, denn da ist die Palette ebenso gering.


    Zudem... teaminterne Entscheide... stehe ich immer sehr kritisch gegenüber, vor allem wenn es dann nirgends festgehalten wird. Mir war nicht bewusst, dass es nicht erlaubt ist, das gegenteilige Geschlecht zu bespielen. Dass man da vielleicht ein genaueres Auge auf die Vorstellung und alles hat, okay, kann ich nachvollziehen.


    Zu der ganzen Situation hier... ich glaube wir sind nicht im Kindergarten und können doch eine sachliche Diskussion hier aufrecht erhalten oder? Ohne gleich persönlich zu werden oder zickig.





    Es würde mich interessieren, was andere Community Member von der ganzen Thematik halten.

    Seit heute atmet mein Charakter schwer und die Ausdauer Anzeige springt immer wieder hin und her, also füllt sich nicht komplett zu dem Punkt, wo es sollte.


    Ich habe leider keine Ahnung was das auslöst und wie ich es beheben kann, irgendwer eine Idee?


    Was ich schon versucht oder geprüft habe:


    - Auf Krankheit geprüft (kein Krankheitssymbol vorhanden)

    - Dem Char ist weder zu warm, noch zu kalt, Anzeige ist normal

    - Essen und Wasser ist ebenfalls voll

    - Habe sämtliche Items abgelegt

    - Antibiotika geschluckt, bis das Pillesymbol wieder verschwunden ist

    - Eine ganze Weile hingesetzt und hingelegt

    Hmm... also vielleicht bin ich da mit meiner Meinung alleine, aber glaubt ihr wirklich, das RP wird besser, nur weil dann so gut wie kein Loot mehr spawnt?

    Ich erinnere mich an eine Version von DayZ, da war genau das der Fall. RP wurde sehr schwierig, weil jeder damit beschäftigt war nicht zu verhungern und sich was zu essen zu suchen.


    Denn, bezüglich essen:

    Sicher man kann Tiere jagen. Aber sind wir mal ehrlich... wie viele der Charaktere, die hier rumlaufen, können wirklich jagen? Und wenn sie es mal geschafft haben ein Tier zu erlegen, wissen die, wie man es ausnimmt? Also mein Charakter kann das mit einem Hähnchen, aber ein Reh oder eine ganze Kuh ist dann doch n bisschen was anderes


    Anbauen? Ja sicher, richtig einfach in DayZ, aber wenn man es realisitsch betrachtet auch nicht gerade mal schnell schnell gemacht oder? Nicht jeder Charakter hat einen grünen Daumen und kriegt das alles sofort hin.


    Bei anderen Leuten handeln? Sicher, wäre möglich, dafür müsste man die anderen Leute aber auch erst mal dann finden und sorry wenn ich das so sage, aber in einer Apokalypse überlegt sich mein Charakter mehr als nur zweimal ob sie auf Leute einfach so zugeht oder nicht. Glaube etwas dämmlicheres als: *einfach mal hinlaufen* "Oh hallo ich bin der der und der, habt ihr was zu essen?" gibt es ja wohl nicht...



    Munition:

    Also kurz was Armbrüste und so betrifft... die spawnen nicht. Bögen kann man nicht craften. Also wer eine Fernkampfwaffe will, ist momentan moch gezwungen eine Schusswaffe zu benutzen. Ausser eine Mod macht das mittlerweile möglich, was ich aber bezweifle. Meines wissens kann man auch den Speer nicht werfen, sondern nur als Nahkampfwaffe nutzen.


    Irgendwann gar keine Munition mehr vorhanden? Okay und dann? Wie will man denn Tiere jagen? Mir an sich könnte das egal sein, ich benutzt sowieso so gut wie nie eine Schusswaffe und wenn, dann nur eine Pistole.



    Händler:


    Also ich hab bisher noch kein gutes Händlerkonzept gesehen, wenn ich das mal so anbringen darf... das soll kein Angriff sein oder sonst etwas, aber in einer Apokalypse, wo ein Händler sich dadurch definiert, dass er einfach zig Zelte hat, vollgepumpt mit Loot und dann wartet, dass einer vorbei kommt um zu tauschen... nee. Sorry. Spätestens nach einem Tag wären die Zelte leer, wenn er nicht hinschaut. Mein Char handelt, wenn sie es muss und sich gerade die Gelegenheit dazu bietet, mit dem was sie eben gerade hat und braucht. Ein richtiger Händler, hat dann vielleicht einen grösseren Rucksack, und an ein paar Standorten versteckte Lager, die er ab und an mal etwas auffüllt oder was wieder mitnimmt, wenn die Anfrage gerade gross ist.



    Ich will hier nicht die Spielverderberin sein, an sich ist es mir egal, schraubt dran rum wie ihr wollt. Aber erfahrungsgemäss hat noch nie eine Spieleinstellung das RP verbessert. Hier kommt es auf die Spieler drauf an. Man müsste halt mal im RP loote gehen. Da ist man auch vorsichtiger und rennt nicht einfach durch eine Stadt. Man macht sich einen Plan, koordiniert, geht den Infizierten aus dem Weg wenn möglich um Munition zu sparen und kein unnötiges Risiko einzugehen.... insofern, überlegt euch das gut, wie realistisch ihr die Einstellungen gestalten wollt. Ich persönlich habe keine Lust die Stunde, die ich vielleicht abends mal RP machen kann damit zu verschwenden, wie blöd nach Essen zu suchen, weil ich sonst verreck. Ich mach ehrlich gesagt lieber RP und schränkte mich da einfach ein und agiere, als wäre alles sehr rar und kostbar.


    Aber wie gesagt, macht was ihr wollt.

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    Status: Lebendig / Mental etwas instabil


    Alter: 25 Jahre alt

    Grösse: 156 cm

    Gewicht: 50 kg


    Herkunft: Chernarus, Berezino

    Sprachen: Englisch, Deutsch, Chernarussisch und etwas Italienisch

    Familie: Eltern verstorben, Verbleib des älteren Bruders Malik unbekannt

    Religion: Keine

    Körperbau: Nicht sonderlich muskulös, eher klein und vielleicht sogar etwas zu dünn momentan

    Haare: Braune längere Haare, da sie etwas wilder sind, werden sie meist hochgesteckt

    Augen: Von grüner Farbe mit einzelnen braunen Punkten

    Besonderheiten: Einige Narben an ihrem linken Oberschenkel, womöglich von einem Stacheldraht, Narben von Bisswunden an Beinen und Arme


    Ausrüstung: Alles, was sie zum Überleben braucht

    Früherer Beruf: Noch unbekannt


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    Carina kann sich an kaum etwas aus ihrem früheren Leben erinnern. Zwar sieht sie immer wieder Szenen und Bilder in ihrem Kopf, die womöglich aus früheren Erinnerungen bestehen, doch kann sie mit diesen bis zum heutigen Zeitpunkt noch nicht wirklich viel anfangen. Bisher ist ihr nur ihr Name von selbst wieder eingefallen, alles andere ist nichts weiter als eine blosse Vermutung oder der Versuch an irgendetwas festhalten zu können. So wäre es durchaus möglich, dass sie älter oder jünger ist, als das was sie glaubt zu sein.

    Der erste Tag, an den sie sich erinnert, liegt nicht allzu weit zurück. Aufgewacht ist sie dabei in einem Bürogebäude hinter einer verschlossenen Tür, die sie nur mit Mühe und genügend Gewalt öffnen konnte. Das Gebäude sah unbewohnt aus und der Staub auf den Regalen und Fussboden liess darauf schliessen, dass wohl schon länger niemand mehr hier gewesen ist. Nur an wenigen Stellen schien jemand den Staub aufgewirbelt zu haben, doch kann Carina nicht ausmachen ob es vielleicht von ihr selbst war, als sie an diesen Ort gelangte, oder ob jemand anderes vielleicht etwas damit zu tun hatte. Sie zweifelt zumindest daran, dass sie sich versucht hat irgendetwas anzutun. Nichts in dem Raum, in dem sie sich befand, liess auf einen Selbstmordversuch schliessen. Keine geöffneten Medikamentpackungen oder gar gefährliche Gegenstände. Sie selbst scheint auch unversehrt zu sein, zumindest fand sie nichts, was auf eine seriöse oder gefährliche Wunde schliessen liess.

    Die Kratzer und blauen Flecken die sie an sich fand, schienen für diese Zeiten wohl nicht ungewöhnlich zu sein. Schnell musste Carina feststellen, in was für eine Welt sie zu leben schien. Zivilisation gab es nicht mehr und die eigenartigen Gestalten auf den Strassen waren nur darauf aus anzugreifen. Diese Erfahrung musste sie keine 2 Minuten nach Verlassen des Gebäudes machen, wobei sie sich mit dem verteidigte, was sie gerade finden konnte. Einen Menschen mit einer Brechstange zu erschlagen, gehörte sicherlich nicht zu den Dingen, die sie für sich geplant hatte.

    Die ersten Tage hoffte sie, dass einige Erinnerungen zu ihr zurückkehren würden. Doch nebst ihren Namen, konnte sie keine besonderen Erinnerungen wieder finden, die ihr irgendwelche Antworten auf ihre Fragen gegeben hätten. Mit nichts als einem Namen, machte sie sich also auf den Weg. Womöglich würden Orte, an denen sie schon war, etwas in ihr auslösen. Oder vielleicht würde sie andere Überlebende finden, die sie womöglich noch kannten.

    Herauszufinden, wer sie wirklich ist und wie es zu dieser Situation gekommen ist, scheint momentan für sie die höchste Priorität zu haben. Denn als erstes gilt es herauszufinden, wem sie trauen kann... und wem nicht.


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    Wunden: Momentan keine

    Genereller physischer Status: Etwas dünn

    Genereller mentaler Status: Etwas instabil / Extrem schreckhaft

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    ...Pfirsiche

    ...Die Farbe Blau

    ...Geräusch des Regens

    ...Die warme Sonne auf ihrer Haut

    ...Hunde



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    ...Infizierte

    ...Wölfe

    ...Fisch in allen Varianten

    ...Zu viele Menschen


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    ...Dunkelheit

    ...Grosse Gewässer

    ...Herauszufinden, wer sie wirklich ist


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    ...Momentan niemand


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    Weitere Informationen werden hinzugefügt, sobald sie etwas über sich herausfindet.



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    Eintrag 1


    Leicht gähnend sitzt Emily auf einen der erhöhten Jägerstände und beobachtet das riesige Feld darunter. Nur der Mond und das kleine Knicklicht neben ihr spenden etwas Licht, gerade genug, damit sie ihr Notizbuch hervorholen und etwas niederschreiben kann.


    Mit der Vergangenheit abzuschliessen ist eine Fähigkeit, die ich wohl noch erlernen muss. Zwar war ich bisher der Meinung, dass mich nichts von damals mehr aus der Fassung bringen könnte, doch wurde ich schmerzlichst eines Besseren belehrt. Ich schätze, dass wir beide nicht mit dieser Reaktion von mir gerechnet hatten. Obwohl, wer weiss. Ich kann nur schwer einschätzen, was genau er von mir denkt. Seine Worte sind manchmal so unverständlich und verwirrend, als würde er eine andere Sprache sprechen und in der nächste Sekunde dann wieder so verständlich, als würden wir dieselben Gedanken teilen.


    Einige seiner Worte lassen mich nicht los… vermutlich, weil ich sie noch nicht gänzlich verstehe. Oder verstehe ich sie und bin es mir bloss nicht bewusst? Vieles, worauf er mich aufmerksam macht, gehört für mich bereits dazu. Sei es sich versteckt zu halten und mit der Umgebung zu verschmelzen oder nicht offensichtlich auf Strassen zu wandern. Das alles waren Dinge, die ich bereits zuvor so gehandhabt hatte.


    Aber brachte mich das wirklich an mein Ziel? Würde ich damit das erreichen können, was ich wollte oder driftete ich bereits auf einen Weg ab, von dem es kein Zurück mehr geben würde? Ich brauche mehr Zeit… Zeit über alles nachzudenken und mir über gewisse Dinge im Klaren zu werden.


    Diese Welt hatte sich verändert… in gewisser Weise zumindest. Was die Boshaftigkeit der Menschen anbelangte, so stellte ich keinen grossen Unterschied fest.. nur die Handhabung hatte sich verändert. Während früher Verbrechen verfolgt und geandet wurden, ist es heute sozusagen scheiss egal. Niemand interessierte sich heute noch für Gesetze. Ich ehrlich gesagt auch nicht. Ich tat was ich für richtig hielt… so wie vermutlich alle hier, um das eigene Überleben zu sichern. Wobei… soweit ich gesehen und beobachtet habe, scheinen manche den Ernst der Lage noch nicht wirklich begriffen zu haben. Sie vertrauen blind… lassen ihre Lager unbeaufsichtig und drehen einem unbedacht den Rücken zu. Nun… bei mir brauchten sie sich grundlegend keine Sorgen zu machen, ich hatte nichts Böses vor… doch es gab andere, die solche Gelegenheiten nutzen würden, wenn sie sich boten.


    Die Leute darauf aufmerksam zu machen würde wohl nicht viel bringen… schon oft hatte ich früher versucht die Menschen um mich herum zu sensibilieren und ihnen klar zu machen, dass sie vorsichtiger sein sollten. Im Endeffekt, hatte es nicht viel gebracht… aber womöglich hatte ich nun ja eine Chance das alles etwas zu ändern.


    Sie stoppt in ihrer Bewegung und seufzt, während sie sich noch einmal alles durch den Kopf gehen lässt. Kurz fährt sie mit einer Hand über eines ihrer Handgelenke und zieht den Stoff ihrer Jacke etwas zurück.


    Ja diese Welt hatte sich verändert… und ich hatte mich auch verändert. Ich weiss noch vor einigen Jahren, als ich mir schwor nie einem lebenden Wesen etwas anzutun. Ich würde Leben versuchen zu retten und sie nicht nehmen… und doch kümmerte ich mich tagtäglich darum die Strassen von Infizierten zu befreien, zumindest so, dass ich mich ohne Gefahr bewegen konnte. Doch ich denke diese Einstellung ist in einer Welt wie heute, nur noch schwer möglich. Jeder musste sich anpassen… auf die eine oder andere Art, oder man blieb auf der Strecke.


    Doch was sollte ich nun tun? Vieles von den neuen Erkenntnissen sprach mir aus der Seele… wiederum andere jedoch sah ich anders… ob das zu Problemen führen würde, oder lag der Sinn des ganzen darin, nicht gleich alles für bare Münze zu nehmen? Ich wollte nicht zu viele Fragen stellen… nicht zu viele meiner Sorgen offenbaren, wenn ich noch nicht einmal wusste, ob es wirklich Sorgen sind, oder ich zuzeit einfach viel zu viele Dinge versuchte zu verarbeiten.


    Nun, wir werden sehen… ich sollte wohl mal wieder versuchen etwas Schlaf abzubekommen… ist wohl schon wieder einige Stunden überfällig…


    Emily klappt das Notizbuch zusammen und verstaut es wieder an seinem rechtmässigen Platz.