Beiträge von Lexi

    Name: Alexander Imanov

    Spitzname: Alex

    Alter: 26

    Früherer Wohnort: Balota

    Früherer Beruf: Teilzeitjober



    Ich bin in Balota geboren. Ein Stadtkind aus Normalen Familienverhältnissen, gute Mittelklasse.

    Meine Mutter war Hausfrau und Teilzeitkraft als Rezeptionistin einer Arztpraxis. Mein Vater war Autor und Schriftsteller.

    Es war ein leicht Aristokratischer Haushalt, wobei meine Mutter jedoch eher alles locker sah.


    Die einzige Zeit die ich mit meinem Vater verbrachte war beim Jagen. Mein Vater war ein Jäger mit Leib und Seele. Was meiner Mutter missfiel, denn zu ihrem Leid Trug außer Jägerkluft nichts anderes.

    "Wenn man zu etwas steht, dann muss man es auch zeigen", pflegte er immer zu sagen.

    Ein Mann vom alten Schlag sozusagen.

    Ich lernte schon sehr früh einen respektvollen Umgang mit Schusswaffen.


    Als ich 18 wurde warf er mich raus. Das gehört zum Mann werden, meinte er, ein Mann muss auf sich acht geben können. In jeder Lebenslage. Und er muss sich immer zurecht finden, immer einen Weg finden. Das mache einen Mann aus.

    Da ich nicht der Dümmste war, und mich mit Waffen dank meines Vaters, Ganz gut auskannte, angelte ich mir einen Job in einem Jagdgeschäft mit angrenzendem Schießplatz.

    Ziemlich weit im Westen von Kamenka , Fast schon ausserhalb, 5x5 Kilometer, teils Wald teils freie Fläche zum austoben.

    Es war mehr ein kleiner Privater Club für etwas besser situierte. Ich war lediglich dort zur Reinigung der "Leihgewehre" und zur Arealspflege, und teilweise auch als Aufsicht der kleineren Schießplätze für Handfeuerwaffen.

    Man fragte mich einmal warum ich mich mit solch einer Arbeit zufriedengebe. Es war sehr ruhig, außer ich war am kleinen Schießplatz. Ich hatte niemanden der mich beaufsichtigte, ich wusste ja schließlich bescheid, und wenn ich im Gelände unterwegs war, wer will mich da beaufsichtigen. Ich hatte das alles Praktisch für mich allein.

    Ich hatte nie eine Waffe selbst besessen, Ich hatte eine Ganze Auslage und mehr zur Verfügung, da erschien es mir nicht Logisch mir eine an zu schaffen.


    Was für eine Ironie das ich am ende eine stehlen musste.


    Ich bin 26 als es begann. Ich hielt es anfangs für einen Scherz, ein schlecht gemachtes Youtube Video, wackelige Kameraeinstellung, schlechte Schminke. Nicht mal das Geschrei, herrührend aus Todesangst, hielt ich für echt.

    Jeden Tag Wurden Hunderte Neue Videos Hochgeladen.


    Jeder deckte sich ein.

    Waffen, Wasser, Nahrung. In der Reihenfolge.

    Von dem Tage an, als der erste Beisser In die Stadt kam, fing es schon an knapp zu werden. Ich wurde von ihnen überrascht, ohne Waffe aber Gott sei dank mit genug Kraft in den Beinen. Ich verbrachte die erste Welle auf einem 5 Meter hohem Hochstand, auf den ich mich gerade so retten konnte.

    Drei Tage dauerte es bis ich runter konnte, es war zwar noch nicht sicher und sie waren überall, aber ich war fest entschlossen nicht da oben zu verdursten, oder sonst einen anderen Jämmerlichen Tot zu erleiden.

    Es kam mir zugute dass ich die Gegend sehr gut kannte, Schließlich Arbeitete ich hier die letzten 6 Jahre.


    Ich konnte mich bis zum Haupt Komplex durchschlagen. Eine 700 Meter Indoor Shooting Range.Ich hatte keine Hoffnung dort eine Waffe zu finden, aber einen Automaten mit Snacks und Getränke.

    Doch bevor ich meinen Hunger auch nur annähernd mit einem Sandwich stillen und den ersten Bissen mit einer leider nicht mehr kalten Coke runterspülen konnte, ertappte mich ein aufmerksamer Beisser, und in dieser Sekunde stand die Zeit still.


    Ich sah jede Einzelheit. Jeder achso kleine Hautfetzen der herab hing. Jede offene Wunde die nicht zu heilen scheint, sondern eher Anzeichen des Verfalls sind. Der ausdruckslose Blick, der dennoch nach Verlangen förmlich schreit. Seelenlos.


    Und in diesem Moment rannte ich, Schnappte mir einen sack leerer Patronenhülsen und schlug solange auf seinen seelenlosen Schädel ein bis er sich nicht mehr rührte.

    Und noch dreimal drauf zur Sicherheit.

    Ich wusste das ich viel Lärm gemacht hab, und vergaß den Automaten, das leckere Chemie Sandwich, die warme Coke. Ich brauchte sofort eine Waffe.


    Ein Block weiter war der kleine Geschäfts und Verkaufsraum. Eine Handfeuerwaffe, 2 schachteln Munition. Eine Glock 19 ein Original aus Östereich, ein Klassiker. Fast schon zu schade um damit zu Schießen.


    Ok, dann auf die Plätze fertig los, oder auf auf ?


    Was sagt man wenn man sich aufmacht um zu Überleben ?