Beiträge von j4Nvv

    *Matthias nimmt sein Funkgerät in die Hand und hält sein Mundtuch darüber damit seine Stimme nicht erkannt wird*

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    Romeo Sierra Romeo / Oscar Sierra Whiskey

    *Er packt das Funkgerät weg, greift nach seiner Waffe und beobachtet die Umgebung weiter*

    *Matthias sitzt an eine Wand gelehnt und ruht sich aus. Währenddessen geht er die Ereignisse der letzten Tage durch*


    Schüsse. Abermals Schüsse. Wieder und wieder. Auf die Halle. Stille. Schüsse. Ohnmacht.

    Und das nur, weil dieser feige Reaper erst einmal wegrennen musste. Aber das waren sie ja schon immer.


    *Er schaut an sich herunter auf seinen Bauch*


    Ohne die beiden wäre ich vermutlich tot. War ich zu unvorsichtig? Hab ich den Blick für das Wesentliche verloren? An sich einfach eine ungünstige Situation die mich hierher brachte. Aber ich bin den beiden noch zu Dank verpflichtet. Ich kann verstehen warum sie keinem Arzt vertraut. Sie hat, obwohl sie "nur" Tierärztin ist, etwas drauf. Sie hat auch einiges durchgemacht. Ihr Auftreten hingegen ist für mich bemerkenswert. Sie ist weder naiv noch verträumt. Sie erkennt den Ernst der Lage. Nicht mehr und nicht weniger.

    Und doch ist Sie anders. Anders als ich. Sie lebt und folgt nicht nur einem Ziel, einer Bestimmung. Und genau diese Ebene ist mir seit so langer Zeit fremd. Und doch schaffst Sie es, dass ich mich wieder daran erinnere und das nur weil sie lächelt.


    *Nach dem Gespräch mit der Frau, die sich um ihn kümmerte, schaut er sich ein Bild an, dass er in einer seiner Socken versteckt. Als er auf das Bild schaut, auf dem seine tote Frau und tote Tochter zu sehen sind, erinnert er sich an ein Lied, dass er seiner toten Tochter immer vorgespielt hatte*


    Die Erinnerung als er seiner Tochter das Lied vorsang


    Bald bin ich bei dir. Ich muss noch ein paar Dinge erledigen vorher. Verzeih mir, wenn ich nicht so oft an dich denken kann. Würde ich das tun, wäre ich zwar schneller bei dir, aber diese Leute verlassen sich auf mich. Ich hoffe du verstehst das.


    *Er streicht mit dem Finger über das Bild. Dann schaut er einen kurzen Moment rüber zu der Frau, die sich um ihn kümmerte*


    Sie hat potenzial. Aber schöpft Sie es aus? Ich muss es herausfinden. Nach dem Verlust von Stöpsel sind wir auf weitere Leute angewiesen, die es wert sind. Ich hoffe sehr, dass ich mich nicht in ihr täusche.

    *Er sitzt in der Halle, die sie die letzten Tage eingerichtet haben und sammelt seine Gedanken*


    So viel ist passiert die letzten beiden Wochen. Die Eröffnung von Edens Gate lief an sich ganz gut. Es strömten viele Leute zu uns. Auch sehr viele neue Gesichter. Natalya macht für mich einen durchdachten, aufmerksamen EIndruck. Sie kann eine Hilfe sein. Ihr Vater Oleg, ein wohl sehr netter Mann, versucht es auch. Zumindest im Rahmen seiner Möglichkeiten.
    Maria hingegen ist äußerst unaufmerksam geworden. Mein anfänglicher Eindruck hat sich nicht bestätigt. Sie ist fahrig. Hoffentlich bekommt sie das wieder in den Griff. Gerade auch nachdem Sie Ernest erschossen hatte. Der genaue Grund? Mir egal. Er war auch nichts anderes als ein Großmaul und hat es wohlmöglich sogar verdient.
    Der Doc macht einen soliden Eindruck. Er ist Arzt durch und durch und hat sich bei uns niedergelassen. Jacek ist ein unauffälliger Zeitgenosse. Andere Personen die bei uns waren haben sich auch unauffällig verhalten.

    *Er schaut zur Decke und atmet einmal tief ein und aus*


    Und jetzt sind wir hier. Es wurde zunehmend gefährlicher für jeden der sich dazu entschlossen hatte zu uns zu stoßen. Ist für das Erste auch besser. Es ist kleiner und einfacher zu schützen. Achja, da war ja noch diese Emilia und ihr Begleiter. Sie haben wohl etwas abbekommen. Wir haben sie zu unserem neuen Ort mitgenommen. Wobei Sam, ihr Begleiter, unbedingt zur Radiostation wollte. Er hätte sein Gedächtnis verloren. Ihn muss man zunächst noch weiter beobachten.
    Und Emilia, nun ja, Sie kenne ich wohl von allen schon am längsten. Zumindest von denen die noch leben. Ich bin beeindruckt, dass Sie immernoch lebt. Sie macht einen entschlossenen Eindruck. Sie bot auch ihre Hilfe an. Wer es schafft so lange zu überleben, kann sicherlich kein Klotz am Bein sein.

    *Nimmt sein Messer aus der Tasche und reibt zunächst über die Klinge langsam mit seinen Fingern*

    Er nimmt einen spitzen Stein zur Hand und ritzt in die Klinge Striche. Den ersten Strich umringt er. Dann schaut er sich um. Er stellt sicher das keiner in seiner Nähe ist und murmelt vor sich hin:

    Na Tappo, was sagst du? Haben wir es bisher richtig gemacht? Alle haben ihr wahres Gesicht gezeigt. Und doch ist es nicht einfach. Es war nie einfach. Ein Leben zu nehmen um eines oder vielleicht sogar mehrere zu schützen? Schwierig, aber notwendig. Ich weiß, dass du das auch wusstest. Aber es war anders als damals. Es war nicht Rache. Es war nicht um den eigenen Willen. Es war für das Gerechte. Oder?

    *Steckt das Messer wieder weg und geht nach draußen. Dort angekommen lehnt er sich gegen eine Mauer "knallt" seinen Hinterkopf gegen die Wand und starrt Richtung Horizont.*

    [quote='j4nvv']Aber gut, dass wir noch Rollenspieler wie dich haben, die einen so enormen Anspruch an das RP haben, dass sie vergessen, was sie anderen IC sagen. [/quote][b][color=#FF0000]quod erat demonstrandum[/color][/b][color=#FF0000][/color] Danke Xelram, dass du es einem wirklich so einfach machst.

    Das einzig Skurrile daran ist doch, dass das einfach nicht richtig ist. Mein Char bspw. weiss IC sehr wohl deine aktuelle Zugehörigkeit zu den Reapern. Aber nun gut. Das scheint wohl der, insb. für dich einzig in Betracht kommende Versuch der Stimmungsmache zu sein. Darüber hinaus mit der Anmaßung zu wissen, inwieweit dein eigener Char in RP-Situationen anderer involviert ist. Aber auch das unterstreicht nur meine vorherigen Ausführungen bzgl. einer Trotzreaktion.

    Aber am allerbesten finde ich deinen Ausspruch über Ansprüche an das Rollenspiel. Denn offenbar hängt dein Anspruch, wenn man das nach dem bisherigen Verhalten UND RP überhaupt so nennen darf, davon ab, wieviel Lust du noch auf einen Char hast. Das ist an Bigotterie nicht zu überbieten. So zeigst du nämlich nur, dass du entweder meinen Post zuvor nicht verstanden hast oder auf plumpe Art und Weise versuchst davon abzulenken.
    Aber gut, dass wir noch Rollenspieler wie dich haben, die einen so enormen Anspruch an das RP haben, dass sie vergessen, was sie anderen IC sagen. Aber wie du selber sagst: Einen solchen Anspruch kann man nicht von allen Spielern erwarten. Das gilt darüber hinaus auch für die deutsche Sprache :) .

    Da ich am Samstag leider nicht dabei sein kann, habe ich das nun hier geschrieben. Weiter möchte ich darauf auch nicht eingehen.

    Xelram, ganz ehrlich: Es geht um RP-Handlungsstränge die elementar sind. Das weisst du auch. Nicht ob du irgendjemandem "Hallo" sagst. Das einzige was du machst, ist diese Diskussion ad Absurdum führen. Und um das ganze jetzt noch zu umgehen, tötest du deinen Charakter selbst mit dem Zusatz, dass diese Lösung reversibel ist. Ich finde das um ehrlich zu sein eine Frechheit.

    Zitat von Xelram

    Diese Entscheidung wurde unter dem Vorbehalt getroffen dass es mir zu diesem Zeitpunkt nicht möglich war anderweitig das RP auch zu meiner Zufriedenheit fortzusetzen und stellt bis zur Klärung der Ruhestands Frage in der Community Sitzung vom 31.3 eine zunächst reversible Lösung dar


    Ist das dein Ernst? DU kannst das RP zu deiner Zufriedenheit nicht fortsetzen? Welches RP denn, wenn du deinen Charakter in den Ruhestand stecken willst?! Wirkt für mich auch wie eine trotzige Reaktion.
    Du solltest vielleicht mal dein gesamtes RP-Verhalten hinterfragen.

    *Matthias sitzt Abends in einem Jagdstand außerhalb von Grishino und betrachtet den Horizont*

    Matthias wiederholt die Zeilen die er zu Tappo sagte, als sie ihn beerdigten:

    Frieden. Nun hast du ihn. Danach sehnen wir uns doch in gewisser Weise alle. Vor einigen Monaten war er noch so weit entfernt. Selbst nach unseren gemeinsamen Erlebnissen.
    Du warst und wirst immer ein Teil von uns, von mir, sein. In uns und durch uns lebst du ewig. Es wird mir immer eine Ehre gewesen sein, neben dir gestanden zu haben.
    Trotz aller Ereignisse, gerade auch in der jüngsten Zeit, wirst du immer einer uns von uns sein. Ein Bruder. Leb wohl.

    Er hält für einen Moment inne. Danach setzt er sich hin und versucht einzuschlafen.

    Als er endlich eingeschlafen ist fängt er an zu träumen:

    Er träumt von der Begnung mit Jasha die er mit Tappo erlebte. Als sich die Szenerie zum Ende neigt und sie Jasha getötet haben, sieht er sich Tappo an. Er hat noch sein Messer in der Hand. Er blickt in sein Gesicht. Dann kriegt er eine Kugel zwischen die Augen.

    Matthias wacht schweißgebadet auf und schreit kurz los. Er ist kurzatmig.
    Während er sich am beruhigen ist, wird ihm schwarz vor Augen. Er wird ohnmächtig.
    Die alt bekannte Stimme spricht zu ihm:

    Du konntest ihn nicht retten. Er war gefangen. Niemand hätte was tun können.
    Vertrau mir. Es wird ihm gut gehen. Bleibe fokussiert, es ist noch viel zu tun. Dafür wirst du auch belohnt werden. Das verspreche ich dir.

    *Matthias wacht morgens im Hochstand wieder auf, mit dem Messer von Tappo in der Hand*

    Er sieht es sich an und streift mit seinen Fingern die Klinge entlang. Er starrt es minutenlang an, bevor er es in seine Tasche packt.

    Nachdem er seine Sachen gepackt hat und bevor er sich wieder auf den Weg macht sagt er:

    Wir sehen uns bald wieder. Bruder.

    *Matthias sitzt Abends im Wald in der Nähe von Stary Sobor und hat sich ein Feuer angemacht*

    Während er sich aufwärmt denkt er an vergangene Tage, wie und wo alles begann. Er fängt an mit sich selbst zu sprechen:

    "Er lebt also noch und ist wieder da. Aber führt er etwas im Schilde? Dann wäre er nicht einfach so wieder aufgetaucht. Damals wollte er unbedingt wieder in seine alte Heimat. Nun war er dort und kommt wieder zurück?! Aber nein. Niemals würde er seine Brüder verraten."

    Der Wind zischt durch die Baumwipfel. Das Wetter wird plötzlich rauer.

    "Aber wie zum Teufel hat er das gemacht? Nur er und ich hatten einen Nickel. Niemand sonst. Das ist einfach nicht möglich."

    Während er sich darüber den Kopf zerbricht und sich völlig in seinen Gedanken verliert wird es einfach dunkler um ihn herum. Er merkt es erst nicht, doch als er es merkt wird er ohnmächtig und sackt wieder mal in sich zusammen. Er beginnt an zu träumen in seiner Ohnmacht:

    Er hört nur eine flüsternde, zischende Stimme die ihm folgendes sagt:

    "Es ist deine Bestimmung. Du weisst was zu tun ist. Du wusstest es immer. Es wird immer das ein und selbe Spiel bleiben. Und nun präge es dir wieder ein: Wir sind viele und doch jeder, zugleich aber niemand."

    Kurz bevor er aufwacht hört er ganz leise einen Satz den er nur zweimal in seinem Leben gehört hat. Diese Stimme unterscheidet sich von der die er zuvor hörte:

    "Wake up, wake up and smell the ashes"

    Er wacht morgens, vor seinem ausgegangen Feuer, wieder auf.

    *Matthias wirkt konzentriert und fokussiert, fast so wie früher, und packt seinen Kram zusammen. Bevor er sich auf den Weg macht isst er noch eine Dose Thunfisch*



    *Matthias nimmt sein Funkgerät und hält die Sprechtaste*


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    *Er gibt seinem Gefährten ein Handzeichen und packt sein Funkgerät weg*

    *Matthias hört die zwei Funksprüche und erkennt wieder beide Stimmen*

    *Er nimmt sein Funkgerät in seine rechte Hand und hält die Sprechtaste*

    5 18 14 S - 3 22 10 10 - 21 18 5 S 18 15 S - 18 14 16 18 10 S 11 14 20 15 - 5 9 - C 14 18 11 - 21 18 19 22 6 17 - 1 4 - 6 18 19 18 10 22 - 6 4 15 18 - 13 18 S 1 S . 3 14 6 - 5 18 15 18 10 - 4 10 5 - 22 F - S 6 18 17 17 8 4 10 12 S.



    *Er packt das Funkgerät wieder weg und macht sich auf den Weg*

    *Matthias hört den Funkspruch von Eric, während er gerade im Nordosten von Chernarus an der Küste steht und auf das Meer blickt*

    Matthias erkennt die Stimme aus dem Funkspruch. Er reißt seine Augen ins unermessliche auf. Ihm wird kotzübel. Halluziniert er?

    "WAS? Nie..niemals. Werd ich jetzt völlig bekloppt? Nein nein nein. Ich hab die Funksprüche damals gehört. Das kann nicht sein. Er ist tot. Niemand steht von den Toten auf. Und der Code? Nur wir kennen diesen Code."

    Nach seinem Selbstgespräch fängt er verrückt an zu lachen und man glaubt er verliert seinen Verstand.
    Mit einem verstörenden Stimme murmelt er vor sich hin:

    "Ich muss träumen, ja jahhahaha...so muss es sein. Eine andere Möglichkeit gibt es nicht."

    *Dann hört er den anderen Funkspruch mit der anderen Coderiung, auch diese Stimme erkennt er. Merkt sich aber im Unterbewusstsein den Funkspruch*

    "Natürlich und der Kleine antwortet prompt."

    Auf der einen Seite glaubt er an den völligen Verlust seines Verstandes nach der Isolation. Auf der anderen Seite ist er der völligen Überzeugung zu träumen.

    Er nimmt einen Stein in seine rechte Hand und schlägt ihn so fest wie möglich auf seine linke Hand. Er schreit lauthals los und krümmt sich vor Schmerzen auf dem Boden. Auf dem Boden liegend und zitternd greift er mit seiner rechten Hand in seine Tasche um den Nickel herauszunehmen. Er schaut ihn sich genau an und wird ohnmächtig.
    Erst am nächsten Morgen wacht er auf. Schaut seine linke Hand an, die unfassbare Schmerzen verursacht und angeschwollen ist. Er erinnert sich an die Funksprüche.
    Völlig apathisch bleibt er für mehrere Minuten liegen.

    "Kein Traum? Vielleicht eine Falle? Ich muss es herausfinden. Den Kleinen wollte ich eh suchen. Mal sehen was dabei rauskommt. Ich glaube das immernoch nicht. Er ist tot. 100%. Hat der Kleine was vor?"

    Er nimmt die wenigen Sachen, die er noch bei sich hat, und macht sich auf den Weg zu den Koordinaten.

    *Matthias nimmt seinen Nickel aus der Tasche und lässt ihn durch die Finger gleiten während er über die letzten Wochen nachdenkt und sein Leben*

    Einst war ich Arzt. Ein einfacher Arzt. Jetzt, was bin ich jetzt. Ein einfacher Mann der seine Ziele verfolgt? Ziele. Welche Ziele hab ich noch? Eigentlich sind alle Ziele erfüllt.
    Reicht es nun? Ist mein Lebenswerk erfüllt?

    Szenen aus den letzten Wochen kamen ihm wieder ins Gedächtnis:

    Wir beobachteten aus dem Wald heraus das Lager. Es dauerte nicht lange, bis wir die dreckigen Wichser hörten. Fast schreiend liefen sie zu ihren Zelten. Mit einem Kopfschütteln warteten wir auf die Dämmerung. Es war nicht zu überhören, dass die Bastarde schon mehr als eine Flasche von dem Zeug weg hatten. Einfacher kann man es uns nicht machen.

    *Während er den Nickel weiter durch die Hand gleiten lässt beschäftigt ihn weiterhin die Frage seines Lebenswerks*
    *Plötzlich wird er ohnmächtig und wacht mehrere Stunden später wieder auf*

    Du machst mich fertig. Muss das jedes Mal sein? Mit mir kann man auch anders kommunizieren...
    Jedes Mal hab ich diese wahnsinnigen Kopfschmerzen danach.
    Also Kämpfen. Für die Gerechtigkeit. Für diejenigen die es nötig haben. Wie es immer war und immer sein wird.

    Er geht auf den höchsten Berg mit dem Gipfelkreuz darauf und macht an der selben Stelle ein Feuer wie damals. Er schaut sich das Kreuz an und die Initialen sind immer noch leicht zu sehen. Er ritzt sie wieder etwas nach und sagt: "Mein Freund, Mein Bruder".
    Nachdem das Feuer eine entsprechende Größe erreicht hat setzt er sich davor und denkt über seinen ehemaligen Bruder nach.

    Durch den Wind zischt ein leises: "So wake up, wake up and smell the ashes"
    Seine Pupillen erweitern sich. Er fokussiert sich.

    *Matthias erinnert sich, nachdem er mehrere Wochen herumirrte und nun vor seinem Grab am Feuer sitzt, wieder an die Tugenden die sie auszeichneten*

    In Gedanken geht er sie durch:

    • Wir erwidern den Respekt der uns gezollt wird.
    • Die Flucht und Aufgabe gegen die Feinde unserer Überzeugungen wird nicht geduldet.
    • Der Schutz der Schwachen steht an oberster Stelle.
    • Unehrlichkeit und Verrat an unseren Prinzipien wird hart bestraft.
    • Materielles bedeutet uns nichts, wer es aber zum Leben braucht wird es bekommen.

    *Er reibt sich mit beiden Händen durchs Gesicht und rappelt sich auf*

    Also gut, wenn du sagst mein Lebenswerk ist noch nicht beendet, dann wird es wohl so sein.
    Irgendwo müsste doch noch der Kleine stecken. Überlebt wird ja sicher haben. Also zumindest ein kleines Zwischenziel ist in Sicht.
    Aber wo soll ich anfangen? Vielleicht schau ich in den alten Gebieten mal nach ihm. Irgendwo wird er ja sicher sein.

    Zeit ist ja genug um sich wieder aufzurichten. Warum fallen wir? Damit wir lernen aufzustehen. Größer und besser als zuvor.